Montag, Juni 18, 2007

Nach der Beichte ist das Leben so beschwingt :)

ENDLICH war ich mal wieder beichten. Da am Freitag auch ein denkwürdiges Jubiläum (mein Bruder, mein Vater und ich sind zehn Jahre Kirchenmitglieder und mein Bruder und ich zahn Jahre getauft) zu feiern gilt, nahm ich mir in dieser Beichte vor, eine WIRKLICH GUTE Beichte hinzulegen, eine Generalbeichte. Also, gesagt, getan, wirklich lang mich auf die Beichte vorbereitet (und die Absolution erhalten, juhu).
Aber deshalb schreib ich euch nicht, mein Beichtverhalten interessiert Euch sicherlich so viel wie der sprichwörtliche Reissack, der in China umfällt. (Nebenbei: Das Internet ist so derbe sinnlos, wieso gibt es davon nicht Videos? Vom Reissack.) Nein, ich will mich bei den Lesern für mein viel zu verbissenes, aufbrausendes Verhalten dem tridentinischen Ritus gegenüber entschuldigen und ein paar Korrekturen schreiben. Erstmal die Korrekturen:

1.) Betreffs Handkommunion: Ok, ich finde die Äußerung "wenn ein Partikel runterfällt, wird Jesus zertrampelt" aus genannten Gründen (im Magen wird dann Jesus in Säure aufgelöst) etwas übertrieben. Mir wurde beigebracht, daß man da zwischen Essenz und äußeren Eigenschaften schon unterschieden muß. DASS aber man damit das Allerheiligste zu Boden fallen läßt - ja, da stimm ich schon zu, das find ich nicht in Ordnung. Deshalb redet ja auch die Kirche - selbst bei der Handkommunion - davon sich ja langsam den Mund fusselig, eine Patene zu benutzen! Daß das kaum getan wird, ist schon irgendwie traurig.
Worauf ich eigentlich hinauswollte, als ich mich derart echauffiert hatte, war, daß ich mir Sorgen machte, daß man die Katechese (so weit man sie im Internet mitbekommt) auf herabfallende Partikel reduziert. Es gibt jedoch noch ein anderes Sakrileg bezüglich der Heiligen Eucharistie: Nämlich sie im Stand der Todsünde zu empfangen. Und das kann man auch per Mundkommunion, leider Gottes. Und ich finde dazu - vielleicht, weil es vielen als "klar wie Kloßbrühe" vorkommt - im Internet und bei manchen, zu stark auf diese Debatte der Kommunionformen eingehenden Katechesen, viel zu wenig. Wenn ich aber sowohl hierzulande, wo die Handkommunion gang und Gäbe ist, als auch in Ländern, wo die Mundkommunion der Standard ist, Leute nach vorne treten sehe, die bspw. die Pille toll finden, dann herrscht da wirklicher Klärungsbedarf.

2.) Kinners, ihr glaubt es nich, aber - ICH HAB EIN ARGUMENT FÜR AD ORIENTEM GEHÖRT, WAS ICH VOLLKOMMEN NACHVOLLZIEHEN KANN! Mit jenem Priester, bei dem ich beichtete, hab ich mich halt nachher über den NOM etc. unterhalten (er übrigens, Opus Dei Priester, liebt den NOM). Er hat gegen die Messe zum Volk hin nichts, wenn sie richtig zelebriert wird. Und dazu gehört, wenn der Volksaltar zu nah am Hochaltar steht, eine Art (Liturgiker, sagt mir den Fachausdruck) "Trennwand" dazu, die klar macht, daß eine gewisse Raumabtrennung zwischen dem Tabernakel und dem Geschehen am Volkslatar nun passiert. Jener Priester erklärte mir, daß er sich persönlich unwohl ansonsten fühlt, wenn er Christus gerade bei diesem zentralen Punkt im Ritus den Rücken zukehren muß. Und das muß ich als Laie, der eh zum Tabernakel schaut, verstehen.

3.) Mir ist aufgefallen, daß ich in der ganzen Latein vs. Muttersprachendebatte gut reden hab: In meiner Gemeinde war eine lateinische Messe im Monat Standard und zusätzlich gibt es noch jede Woche einen lateinischen Eucharistischen Segen im Opus Dei. Also kann ich den schmerzlichen Verlust, den anscheinend viele Lesende, die GAR KEIN Latein in der Kirche hören, anscheinend nicht so nachvollziehen, da ich ihn nicht kenne. Dafür Entschuldigung, natürlich bin ich auch gegen ein Verschwinden des Lateins. Ich weiß bloß umgekehrt halt auch ,daß ein guter Freund von mir, der auch durchs Opus zum Glauben kam, in der Kirche sich, wenn ALLE Messen auf Latein wären, nicht so wohl fühlen würde.

4.) Nun kommt anscheinend bald das Motu Proprio raus. Inziwschen freu ich mich drauf (mein Vater btw. auch, denn dann rede ich nicht mehr so viel davon). Es gibt ja einige (wie ich Gerüchten zufolge hörte, auch Kardinal Arinze), die sich vor einem Biritualismus Sorgen machen würden. So lang die beiden Riten nicht gegeneinander ausgespielt werden, so lang die Wiederzulassung des tridentinischen Ritus als eine Bereicherung gesehen wird, mach ich mir diese Sorgen überhaupt nicht.
Ich mein, das ist doch grad so das wunderschöne an der Kirche: Es gibt unterschiedliche Riten bzw. Formen jener Riten, und sie sind - sofern sie den Meßbüchern entsprechend gefeiert werden - gültig, und damit sind ALLE KIRCHE! Auf einer Seite des Syro-Malabar Ritus wurde mal geschrieben, daß es im Garten Gottes viele Blumen gibt, wobei diese Blumen als die einzelnen Liturgien gesehen wurden. Und na ja, wenn ich eine Blume mehr kennen lernen dürfte, würde ich mich riesig freuen.

So, nu zur Entschuldigung: Ich fasel die ganze Zeit was von mehr Verständnis dem NOM gegenüber und werde teilweise übelst polemisch den Anhängern des tridentinischen Meßritus gegenüber. Da stimmt was nicht und muß korrigiert werden. Vielleicht haben die Kontakte zu gewissen "anonymen" Leuten (und die teilweise schon etwas gehässigen Äußerungen im Internet oder auch im ansonsten tollen Bad Catholics guide to wine, whiskey and song) in mir die Wut hochkochen lassen. Das mag ein Grund sein, aber keine Entschuldigung. Wenn ich von anderen Leuten Verständnis und Entgegenkommen will, sollte ich als allererstes selbiges aufbringen. Also, verzeiht einem alten Hitzkopf für seine polemischen Äußerungen.

Montag, Juni 11, 2007

Eucharistische Kongresse

Da die Podcasts aus Amiland grad voll von News ob des Eucharistischen Kongresses in Atlanta sind, der grad vorbei ist, frag ich mich, ob sowas auch ab & an in Deutschland vorkommt. Ich mein, bis vor kurzem wußte ich noch nicht mal, was ein Eucharistischer Kongress ist, aber der Heilige Stuhl hat mich mal wieder in meiner Weisheit wachsen lassen.
Wo ich in Kommentaren das mangelnde Eucharistieverständnis beklagte wäre doch sowas ganz gut, um dieses in ein gutes Eucharistieverständnis zu verwandeln, oder? Also, Leute, wo ist der nächste Eucharistische Kongress? Nein, ich meine nicht den Weltkongress nächstes Jahr in Quebec

Sonntag, Juni 10, 2007

Abt. Interviews, wo ich kotzen kann.

Quelle: Kath.net, denen ich dafür keinen Vorwurf mache

1.) Jaaa, ich weiß, es können Partikel runterfallen. ICH HAB DAS NIE GESEHEN. Und ich halte es eher für eine Nachsichtigkeit beim Brechen des Brotes oder für eine wirklich grausame Nachlässigkeit des Empfangenden (nicht mal hingucken oä), daß etwas herunterfällt.

2.) JESUS HAT ALS GESTALTEN BEI DEM OPFER BROT UND WEIN FESTGELEGT. GOTT SELBST. Kommt mir also nicht damit, daß erst irgendwann später klar wurde, was man da feiert. Ich finde es einfach unlogisch, daß Gott zur Vergegenwärtigung seines Opfers etwas stiften wollte, was Leute wegen einigen Partikeln, die unbeachtet runterfallen, santepede in die Hölle schicken könnte - auch wenn es sein Leib ist. Wenn es denn auf diese Partikel ankommt, ist es besser nie am Opfermahl teilzunehmen. Denn was weiß ich, was alles für fehler passieren könnten. Jesus könnte herzlos von Magensäure zerfressen werden... ok, jetzt wirds nonsens. Aber man könnte einen Priester, der die Kommunion nachsichtig verteilt, ja mit dem Kommunionempfang unterstützen.

3.) Wie ich es schon bei pax vobis gesagt hab: WENN EIN GEMEINDEPRIESTER OHNE ABSPRACHE MIT DER GEMEINDE ETWAS GÜLTIGES ABSCHAFFEN WILL, IST ER EIN SCHLECHTER GEMEINDEPRIESTER. Er kann versuchen, seine Gemeinde von dem Sinn eines Hochaltares, von der Zelebration ad orientem zu überzeugen, wenn er aber auf eigene Faust bei eben einer Sache handelt, die meinetwegen auch nur geduldet ist, macht er etwas gravierend falsch.

4.) Es mag sein, daß V2 die Messe versus Populum nicht vorschrieb, genauso wenig wie die ständige Messe in der Muttersprache, wie die Handkommunion etc. - aber wie sieht es mit der von Paul VI. approbierten Liturgiereform aus? Paul VI. sprach sich (leider hab ich die Quelle grad nicht zur Hand) stark FÜR die Messe in der Muttersprache aus. Ratzinger (nun Benedikt XVI.) sprach sich GEGEN DAS HERAUSRÄUMEN DER VOLKSALTÄRE aus. Weil auch etwas in Richtung Tradition wieder krampfhaft ändern ein Machen wär, daß der Liturgie mehr schadet denn nützt. UND JENER BENEDIKT XVI SPRACH SICH IM BUCH GOTT UND DIE WELT FÜR MEHR TOLERANZ BEI SEINEN PRIESTERKOLLEGEN BZGL DES KOMMUNIONEMPFANGS AUS. Übrigens auch der Hl. Josemaria Escriva.

5.) Dinge wie "Der ,der weiß, was die Hl. Messe ist, wird mich verstehen" sind Totschlagargumente. Sterniger ist Priester, als solcher eine Respektsperson, aber nicht unfehlbar. Mir und ALLEN Opus Dei Priestern, die ich kenne, irgendein Verständnis der Eucharistie abzusprechen, das ist echt ein starkes Stück.

Ich weiß, daß viele Leser ob dieser ganzen Volksaltar-Rausschaffer zu Luftsprüngen geneigt sind. Und ich spreche Euch nicht den rechten Glauben ab. Ich finde es einfach nur falsch, an sich gültige Dinge, die, wie bspw auch auf den Weltjugendtagen bewiesen wurde (oder eben bei Messen der LC, der Gemeinschaft der Seligpreisungen, des Opus Dei, des Chemin Neuf... eigentlich auch in vielen Gemeinden Berlins) auch würdig sind (wie eben Zelebration in Muttersprache dem Volk zugewandt, sogar mit Möglichkeit der Handkommunion, uiuiui), mit Gewalt zugunsten der Tradition abschaffen zu wollen. Ich hab es schon einmal ausgedrückt und werde es wieder sagen: Meinem Glauben schadet es, solches Verhalten zu unterstützen.

Na ja, ich werde mal dafür beten, daß vielleicht IRGENDWANN mal wieder in das Bewußtsein der romtreuen Kirche (zu der ich mich auch zähle) wieder eindringt, daß eine Handkommunion, eine Messe in Muttersprache, eine Feier am Volksaltar NICHTS, ABER AUCH GAR NICHTS per se mit Modernismus oder gar Sakrileg zu tun hat.

Gerade spammt mal wieder mister ich bin anonym Sedisvakantist. Ist es nicht vielleicht mal an der Zeit, zu merken, daß die Traditionelle Seite der Kirche vielleicht auch ein paar Probleme mit sich bringt? Daß die Probleme aus modernistischer Ecke nicht die einzigen Probleme der Kirche sind? Ich kenne einige sogenannt rechtgläubige, die es kein Problem finden, zu Messen zu gehen, die nicht in Einheit mit Rom gefeiert werden (weil die so schön würdig mit Latein bzw. Kirchenslawisch etc. sind). Ist es da nicht ENDLICH auch mal an der Zeit, darauf aufmerksam zu machen, daß das Meßopfer in Gemeinschaft mit der ganzen Kirche gefeiert wird? Daß es eine schwere Verfehlung ist, wenn man es eben nicht in dieser Gemeinschaft feiert?

Mittwoch, Mai 30, 2007

Frontbericht, die zweite

Ich muß gestehen, daß ich diesen Beitrag eigentlich total eigennützig wegen einer kleinen Gebetsbitte schreibe...

Also, die Diplomarbeit ist in den letzten Zügen, nächsten Mittwoch wird abgegeben. Und es ist noch so extrem viel zu tun! Eine Liste liegt vor mir, 1.5 Seiten lang, mit Stichpunkten, die noch abzuarbeiten sind (neben dem mal durchlesen der Arbeit als ganzes). Einige der Punkte sind nicht wirklich schlimm - Daten zu irgendwelchen Geräten raussuchen etc. -, andere mittelschlimm - Transformlimitiertheit der Pulse ausrechnen, einen Datenfit irgendwie geradebiegen, und manche werden noch wirklich zeitaufwendig.
So z.B. die zwei wichtigsten Punkte: der abschließenden Diskussion den letzten Schliff verpassen und den wichtigsten Part des Kapitels über nichtlineare Optik neu schreiben. Das schwierige bei ersteren ist, daß ich weiter von der theoretischen Erwartung entfernt bin, als ich dachte. Fast eine Größenordnung immerhin! Zwar ist immer noch das Gesamtergebnis vertretbar, aber irgendwie bin ich damit SEHR unzufrieden. Und was die nichtlineare Optik betrifft... oh je.. da kommt morgen noch ne gute Rechnerei auf mich zu.
Mein Chef hat heute mit mir halt geschimpft, daß ich, wie er sagte, Grundlagen zu viel Platz einräume und die wichtigen Meßgleichungen, die zentral für den Versuch sind, zu knapp und verworren darstelle (bei letzterem stimme ich ihm zu). Deshalb das nochmalschreiben *uff*

In der Hinsicht bekomm ich natürlich jetzt ein weng die Muffe, daß am Ende sich die sieben Jahre Studium kaum lohnten - ich mein, mit einem Diplom von 2 und schlechter könnte ich mir den Allerwertesten Abwischen. Betet also doch bitte, daß die letzten Monate Mühen nicht umsonst waren und ich in der nun wirklich knappen Zeit noch das alles schaffe, was ich mir vorgenommen habe, so daß mein Boß (der schließlich auch der erste Referee der Diplomarbeit ist), damit zufrieden ist. Betet außerdem, daß der Zweitgutachter die auch toll findet.

EIn Thema, was nicht direkt damit zu tun hat: In letzter Zeit frage ich mich immer wieder, ob das Priesteramt nichts für mich wäre. Ich unterdrücke den Gedanken, da ich denke, er ist nur eine Ausflucht vor meinen Problemen, vor der Angst, als Physiker nicht weit zu kommen. Außerdem fürchte ich, er ist mehr Frucht der... nennen wir es Ernüchterung ob des weiblichen Geschlechts. Zwar denke ich wirklich nicht, daß das die Haupttriebfeder für diese Gedanken ist (ein wichtiger Punkt ist, daß ich denke, es braucht mehr korrekte Priester des NOM - bei aller persönlich eher nüchternen Haltung gegenüber dem Alten Ritus denke ich, daß die schon prozentual mehr glaubenstreue Priester haben), aber meine Sorge ist eben, wessen Vaters Kind der Gedanke ist.
Na ja, kurz und gut: Betet für mich, daß ich den Weg gehe, wovon Gott meint, er würde zu mir passen und mich weder in irgendwelche Schwärmereien jenseits der Realität verflüchtige noch aus falschem Pflichtgefühl einen möglichen Ruf überhöre.

Montag, Mai 28, 2007

Priester rocken, die Erste



Alta Vadda, Sonnenbrille, Reliquiar(? sieht jedenfalls cool aus), Leute in Uniformen im Hg... Katholens, wir sind irgendwie extrem stylisch.
Hier ist der Hg auf polnisch

Handmotions in heaven

Bevor ich mich wieder an die Arbeit mache, ein kleiner witziger Albtraum, wie es im Himmel wäre, wenn liturgische Tänze und "Hände zum Himmel" die einzige Form des Betens wäre.

Sonntag, Mai 27, 2007

Der Gute Scipio hat mir ein Stöcksche hingeworfen, was ich natürlich gerne aufsammle (man macht so viel, um sich von der Arbeit abzuhalten, hihi).

1.) Morgens?
KAFFEE. Mit Milch und Süßstoff. Manchmal (jetzt wirds ekelhaft) Coke Zero. Manchmal ersetze ich das ganze Frühstück auch durch einen leckeren Eiweiß-Shake, den ich mir dann noch malnchmal etwas aufpimpe (mit Beeren oder Nüssen bspw)

2.) Mittags?
Coke Zero oder Eistee.

3.) Abends?
Siehe "mittags", gern aber, gerade in der jetzigen Zeit, wo ich viel tagsüber gearbeitet hab, ein Bier.

4.) Sport?
Wasser, Leitungswasser.

5.) Bester Longdrink?
k.p.

6.) Bestes Bier?
Chimay!!!!

7.) Bester Wodka?
Es gibt guten Wodka???

8.) Cocktailtime?
Gerne auch alkoholfreie, hab mir erst vor kurzen ein paar alkfreie Egg Noggs zuhause reingepfiffen. Egg Noggs sind auf jeden Fall fein, Frozen Magaritas auch oder Daiquiri.

9.) Bestes Wässerchen?
Goldbacher Leitungswasser.

10.) Essen gehen?
Indisch gern, wie scipio ein Lassi. (Kann ich auch mal wieder zuhause trinken), manchmal Bier bzw. Diesel/Radler oder Eistee/Saft/Cola/Spezi

11.) Mäcces?
Milchshake

12.) Sterbebett?
Öhhh.... gute Frage. Vllt ein Chimay? oder doch besser den Herrn in beiderlei Gestalt.

13.) Rot oder weiß?
Bier.

Na gut, wenn, dann weiß.


weiter werf ich das stöckchn an Yon , Fono, Cicero und Georg.

Dienstag, Mai 22, 2007

"Ihr habt die Hölle gesehen..."

... in die viele Sünder kommen, weil niemand für sie betet und opfert" So sagte die Mutter Gottes und unsere Mutter Maria in Fatima. Ich mußte darüber vor kurzen viel nachdenken.

Aber fangen wir von vorne an. Im Bad catholic's guid to wine, whiskey and Song" zitiert Zmirak den Heilgen Leonart von St. Maurice. Ich zitiere das mal:
"The Bible also tells us that only two Hebrews out of two million entered the Promised Land after going out of Egypt, and that only four escaped the fire of sodom... All of this means that the number of the damned...is far greater than that of the saved."

EDIT: Es sollte angemerkt werden, daß John Zmirak und Denise Matychowiak in KEINSTER WEISE der Meinung von St. Leonard sind. Wie eigentlich alle Katholiken, die ich kenne, denken sie, daß Hoffnung nicht umsonst eine der drei Kardinaltugenden ist und man schon auf gottes Barmherzigkeit hoffen kann (natürlich, ohne vermessen zu werden). Kurz gefaßt: die Autoren sind da voll auf der Linie der Kirche.

Bei allem Respekt jedem Heiligen gegenüber, aber da muß ich zwei Sachen anmerken (nebenbei: welche Schriftstelle hat er denn im Hinterkopf mit "nur zwei betraten das Hl. Land"?):

- 5.Mose 34,4-5: Na ja, Mose selbst hat das Heilige Land nicht betreten, aber erscheint Jesus auf dem Berg Tabor...

Aber vor allem das wichtige:

- Letztlich zeigen beide Geschichten auch die Macht der Heiligen: Gott zeigte Abraham Sodom & Gomorrah und meinte, er wolle alles in Klump hauen und jeden töten. Das Feilschen Abrahams mit Got kennt jeder. Zu Deutsch: Wären da zehn Gerechte gewesen, wären alle Ehebrecher, Unzüchtigen, Säufer etc. pp. Sodoms und Gomorrahs am Leben geblieben! Ähnliches läßt sich über den Exodus in das geheiligte Land sagen: Als die Juden das goldene Kalb errichteten, war Gott der Meinung, er müsse das Volk vernichten, und durch Mose Fürbitte wurden sie verschont. Man kann also sagen, daß durch Mose Fürbitte immerhin zwei das Heilige Land betraten!(2.Mose 32,9-14)

Na ja, und da mußte ich mich - is ja Marienmonat - an Fatima erinnern: Mir wurde klar, was Josemaria Escriva meint, wenn er sagt, man Heiligt sich, die anderen und di Umgebung durch die Arbeit. Das alles haut halt in diese eine Kerbe, die in dem Gedicht von Reinhold Schneider gut ausgedrückt wird:

"Allein den Betern kann es noch gelingen
das Schwert ob unsern Häuptern aufzuhalten
und die Welt den richtenden Gewalten
durch ein geheiligt Leben abzuringen"

Mann, hat unser Beten und Handeln eine Dimension... Beten und opfern wir also für die Sünder!

Dienstag, Mai 08, 2007

Neulich bei Studivz


Ist das die neue ecclesia militans?

Montag, April 30, 2007

Sinnloses zum Abend

Da ich noch arbeiten muß, habe ich hier mal etwas sinnloses für die unter Euch, die nun Feierabend haben, zusammengetragen:

Das Mädchen mit dem Lauch
APOKALYPTISCHE VISION VOM WELTENDE
TROGDOR - THE BURNINATOR!
Theres a Dog inside your guitar...
We like the moon

und um das Flash-Potpourri noch etwas abzurunden, noch ein paar Videos:




Hatte ich eigentlich das mal hier drauf? Egal:




und als Besitzer einiger Zweghamster muß natürlich noch Hamstergeddon gezeigt werden.

Sonntag, April 29, 2007

FEIERABEND

Jetzt schon :(

Samstag, April 28, 2007

christlicher Reggae


Wollte nur mal erwähnen, daß der gute Sherwin Gardner ein neues Album draußen hat. Sherwin Gardner ist eine der christlichen Ausnahmen, die sich mit weltlichen Größen wie Capleton oder Sizzla in Sachen righteous Dancehall durchaus messen kann.

Auch wenn Capleton immer noch besser bleibt, muß ich sagen.
Wie dieses video mal wieder mir zeigt:

Mann, der Arsch soll ma ausm Knick kommen und christ werden.... wie singt Stitchie "In the Name of Jesus I call pon Capleton..... fi bun di fyah pon Satan!"

Montag, April 23, 2007

Änderungen in der Liturgiereform

Ok, ihr wißt, wie ich zum Neuen Ritus stehe. Da freut es doch mal einen, daß ein anderer (Monkallover) auch mal ein paar schöne Änderungen beim Novus Ordo anbietet. Ich persönlich finde es gut, daß der Wortgottesdienst erweitert wurde.
Und ich denke, daß es für den Alten Ritus wirklich eine bereicherung darstellen würde, wenn man da beim spätestens morgen erscheinendem Motu Proprio vllt überlegt, wie sich beide Riten gegenseitig beeinflussen können. Vielleicht kann der vater auch mal was vom Sohn lernen.

Sonntag, April 22, 2007

Quetschenpaua



Quetschenpaua aka New Yok ist ein Berliner Liedermacher, der Punklieder auf ner Quetschkommode singt. Hier in Bln is er recht bekannt, vor allem mit Liedern wie Q-Dämz börnin oder Silvio. Sehr schönes Kreuzberger Lokalkolorit-Lied ist natürlich immer wieder Sommer, Sonne .
Was er singt, ist eher nicht meine Meinung, aber erstens habe ich die Lieder recht häufig mit einigen Freunden seit ca sieben Jahren an diversen Lagerfeuern gesungen, zweitens ist es Lokalkolorit und drittens gefällt mir die Musik irgendwie schon. Es zeigt mir das, was mir z.Zt. an christlicher moderner Musik irgendwie fehlt, denn ich denke, wir christen können und sollten inzwischen auch sozialkritisch sein.
Hier gibts ein paar Lieder von ihm zu hören.

Samstag, April 21, 2007

DAS ist mal eine Webpräsenz für eine Gemeinde!

St. Peters Roman Catholic Church in Louisiana zeigt, daß man als Pfarrei durchaus eine hübsche Seite haben kann, die nicht aussieht wie von anno dazumal.
Scheint eh ne feiste Gemeinde zu sein, wenn ich mir die Photos von ihren Retreats und ihrem Cafe ansehe, wow. Da zeigt sich, daß hier in Deutschland wirklich noch viel machbar ist.

Devotions-Tag!

Von So Many Devotions geklaut, dacht ich mal, mach ich einen Devotion-Contest auf.

1. Was ist Dein Lieblingsgebet bzw. Deine Lieblingsverehrung von Jesus?
Der Rosenkranz der göttlichen Barmherzigkeit gefällt mir sehr gut. Außerdem "Oh mein Jesus..." - das Gebet, was wir in Fatima gelernt haben. Ich weiß nicht, ob das da reinzählt, in meiner Geldbörse trage ich ein koptisches Kreuz herum, was geweiht ist (von einem katholischen Priester).

2. Was ist Dein Lieblingsgebet bzw. Deine Lieblingsverehrung von Maria?
Der Rk und die Lauretanische Litanei, auf jeden Fall! Nur merke ich, ich müßte beides mal wieder öfter beten. Das Skapulier dann noch, klar.

3. Trägst Du ein Skapulier oder eine Medallie? Das braune Skapulier vom Berge Karmel als Medallie. Ich überlege, ob ich mir mal das fünffache Skapulier hole. Was sind denn für Versprechen mit anderen Skapulieren verbunden?

4. Hast Du Weihwasser in Deiner Wohnung? Noch von meinem Altötting-Besuch anno 2004 etwas! aber das ist langsam echt alt... vllt. werde ich mir mal wieder neues holen. Ich muß aber gestehen, daß eine Weihwasser-Frömmigkeit bei mir nie so wirklich Fuß faßte - Klar, beim betreten und verlassen einer Kirche ein Kreuzzeichen mit Weihwasser, aber im privaten Gebrauch? hmmm... Vllt. kann mich jmd inspiririeren.

5. Opferst Du Dein Leiden auf? Denke leider nie dran, argh.

6. Feierst Du die ersten Freitage und die ersten Samstage im Monat (Sühnesamstage etc.)? Letzten Samstag angefangen!

7. Gehst Du zu Eucharistischen Anbetungen? Wie oft? Sollte ich mal wieder, früher jedem Samastag zur Eucharistischen Anbetung ins Opus Dei, jedoch muß ich sagen, daß die doch schon recht knapp und trocken ist.

8. Gehst Du eher in die Samstags-Vorabendmesse oder zur Sonntagsmesse? Wenn ich weiß, daß die Nacht lang wird, gehe ich eher in die Vorabendmesse.

9. Sprichst Du das Tischgebet? Leider zu unregelmäßig und wenn, dann in Gedanken. Vllt ist das eine Konvertitenkrankheit.

10. Lieblingsheilige? Juan de la +, Franz von Assisi, Thomas Aquinas, Franz von Sales, Benedikt, Bald wahrscheinlich JP2, Dimas, St. Michael
Frauen: Maria (tüllich!), Terese von Lisieux, - WIE KONNTE ICH FAUSTINA UND BERNADETTE SOUBIROUS VERGESSEN!?!?

11. Kannst Du das Apostolische Glaubensbekenntnis auswendig? Klar.

12. Sprichst Du Stoßgebete über den Tag verteilt? Bemühe ich mich immer wieder zu etablieren.


Das Stöckchen werfe ich allen christlichen Bloggern zu (frei nach dem Motto, wer das liest muß schreiben)

Donnerstag, April 19, 2007

...ein Grund mehr, FingO nicht so zu mögen...

... Oder mal ganz dem Fono es gleichtun
und eine Musikempfehlung aussprechen! Nur daß es diesmal Industrial sein wird. Auweia...

An meiner Front (dymphnaswelt berichtete) werdei ch des Nachts natürlich extremst müde. Was mir dann hilft, ist richtige kick-Ass-Music. Und ich denke, Xotox liefern genau das:




Also, wer EBM/Electro mag, wird Xotox auch was abgewinnen können! Auch wenn es eher Industrial der neuen Schule ist, d.h. teilweise recht technoid klingt - tanzbar ist es! Und es macht wach, au weia. Auf oben verlinkter Seite sind alle vier Lieder hörbar, leider sind meine zwei Favoriten (Rhythmuskaputt und Das Tanzdiktat) nicht dabei.


Ok, ich muß gestehen, ich denke, nur Yon weiß mit der Musik was anzufangen...

Frontbericht, die erste

Niemals schlafen, niemals ruhn
Leute es gibt viel zu tun!
Alle Kräfte sind geweckt,
spürt Macht, die in Euch steckt
Alle Männer, alle Fraun
die neue Welt gilts aufzubauen
viel zu lang schon nichts getan
KOMMT STELLT DIE MASCHINEN AN!

Ok, hier kommt der erste und vielleicht auch letzte Frontbericht. Wer darüber entscheidet? ICH. Wenn Zeit da ist, werde ich etwas öfter vom Leben, den Freuden (haha!) und den Leiden (jawoll!) eines Diplomanden im Endstadium berichten.

Die Meßergebnisse sind seit nun genau zwei Wochen da, und heute habe ich festgestellt, daß die Art, wie ich diese analysiert habe, doch richtig ist - also hoffe ich, daß ich heute mit der Analyse der Messungen fertig werde. Die Diskussion dieser wird noch ein weiterer Packen sein.

Seideman meint, daß ein Rotationswellenpaket, d.h. ein kohärentes Ensemble von rotierenden Molekülen nur durch den Einfluß der Umgebung aufhören wird zu rotieren. Theortisch hat sie recht, jedoch sollte man auch bedenken, daß man diese ewige Rotation nicht ewig aufzeichnen kann, denn das isolierte Molekül fliegt mit einer bestimmten Geschwindigkeit herum, wird also irgendwann das vom detektierenden Probepuls abgedeckte Areal verlassen. Aber egal, wichtig ist, sie behauptet außerdem, daß binäre Kollisionen zw. Molekülen weiterhin das Wellenpaket dephasieren. Anscheinend stimmt das nicht so ganz, ist doch die gemessene Dephasierungsfrequenz um einen Faktor hundert größer als die Kollisionsfrequenz. Also wird das Rotationswellenpaket um den Faktor zehn seines eigentlichen Radius in seiner Phasenbeziehung beeinflusst! Die Moleküle berühren sich noch nicht mal, und das Signal dephasiert! HAHA! Wo sind nun die binary Collisions, Miss Seideman!?!
- Jetzt werde ich fies. Jedenfalls stellt sich jetzt die Frage, woher das kommt. Und da tappen wir im Dunkeln... einige Paper erzählen zwar etwas ähnliches, was sich jedoch nicht auf die Rotation anwenden läßt (argh). Also, wenn einer von euch Ideen hat - immer her damit!

Ansonsten ist im augenblick gerade bei mir etwas die Luft raus; während ich in der letzten Woche extremst viel geschafft habe, finde ich, dßa ich diese Woche extremst lahm vorankomme :( na ja, es kann nicht immer mit Mach zehn vorangehen. Betet doch bitte für mich an der Front der Wissenschaft, daß ich weiterhin gut vorankome und in zwei Wochen eine halbwegs präsentierbare Diplomarbeit zusammengeschnürt habe (ca 20 von angepeilten 60 Seiten hab ich schon geschrieben, weiter sind zehn seiten ca mit Graphen gefüllt, wenn ich die nicht kleiner mache).

Montag, April 16, 2007

Der beste Grund gegen die Evolutionstheorie

Wenn ich grad schon am meckern bin, kann ich gleich auch weitermachen. Vielleicht entwickel ich mich ja noch auf meine alten Tage zu einem Alfred Ekel der Blogozese. Oder es hängt einfach damit zusammen, daß ich im augenblick durch die Diplomarbeit etwas zu wenig schlafe, argh...

Jedenfalls, vor kurzem bin ich mal wieder auf das Forum von FCKW gegangen. FCKW ist eine charismatische Gruppierung, die immer wieder Lobpreisabende anbietet etc. Ist nicht mein Ding, aber ich schätze, was sie machen, und es sind auch, soweit ich sie via Äther kenne (ok, den Johannes aka soulsolutions habe ich ja auch mal life und in Farbe getroffen). Wenn ich jedoch sowas höre wie:

Ich finde die Sache mit wirklich 7 tagen ziemich schwer vorstellbar, aber ich mag das Gefühl, unsere angebich sooooo sichre Wissenschaft zu erschüttern


Erstens: Wer ist DIE Wissenschaft? Eine Organisation? Eine Sekte? ODER NICHTS (d.h. alles)? - ok, das letzte war von einem Dada-Plakat vollkommen unpassend geklaut. Wer von DER Wissenschaft, DEN Wissenschaftlern etc. redet, ist genauso ignorant wie der Atheist, der von DER Religion spricht. Und selbst wenn wir über einen Kamm scheren wollen: Wie ich bisher DIE Wissenschaftler erlebt habe, bemüht man sich schon darum, die Wahrheit - und nicht irgendeine im Trend liegende Meinung - ans Licht zu bringen. Nicht nur ich habe deshalb (inzwischen vor fast sieben Jahren, schnuff) angefangen, Physik zu studieren. Ja, es gibt die schwarzen Schafe, die eher eine Meinung hochkochen wollen. Aber es gibt auch in meiner Kirche leider Gottes immer wieder Idioten, was nichts an der Heiligkeit der Sancta Ecclesia ändert. Also, bitte, bitte: redet nciht über DIE Wissenschaft.

Zweitens: Tolles Argument. "Ich denke, die Welt ist an sieben Tagen geschaffen, weil ich es geil finde, wie die Wissenschaftler den Kopf schütteln". Toll. Wirklich, Dein Haus ist nicht auf Sand gebaut. Wieder: Es muß - Wissenschaftlern wie Gläubigen - um die Wahrheit gehen. Letztendlich hat der Schreiber dieser Sache gezeigt, daß er eben nicht nach der Wahrheit strebt, sondern nach (s)einer Meinung, die sich halt mit der christlichen deckt. Nein, das kann nicht sein. Man kann nicht etwas gegen irgendwelche wissenschaftlichen Entwicklungen haben, weil sie auf dem ersten Blick dem Glauben zu widersprechen scheinen.


Weiter fand ich dieses
ich will mich jetzt mal outen: mir ist nicht egal wie Gott die Welt erschaffen hat, das ist eine extrem interessante Fragestellung, weil sie die Frage berührt, ob man die Bibel wörtlich oder nicht wörtlich verstehen soll. Und nur so als kleiner Seitenhieb. Man hört ständig, manche Sachen in der Bibel seien nicht wörtlich zu verstehen. OK OK, doch wenn man das sagt, dann hat man zwei Möglichkeiten: entweder man gibt für diese angeblich nicht wörtliche Stelle ne echt überzeugende Bedeutung im Symbolischen an, oder man muss behaupten, die Bibel sei belanglos oder unverständlich. Also Vorsicht mit dem Argument. Wenn die Bibel Wort Gottes an alle Menschen ist, dann muss der Symbolismus - wenn es denn einer ist - wirklich offensichtlich sein oder die Bibel ist quatsch.


Erstmal: Ich finde es toll ,daß es dem Schreiber nicht egal ist, wie Gott die Welt erschaffen hat. Doch dazu später. Hier möchte ich mich nicht zu lang aufhalten, sondern erinnere an Dybart und Scipio
Als einziges ist vielleicht als Frage hinzuzufügen, wie die Inspiration Gottes für die jeweiligen Texte der Hl. Schrift ausgesehen hat. Wenn sich die landläufige Meinung zum Thema Inspiration auch hierauf anwenden läßt, dann waren die Schreiber der Genesis eben keine Medien, die wie Walsh behaupten, mit Gott zu channeln .

Na ja, ein immer wieder von mir geliebtes Argument in der Fragestellung ist ja immer, ob ich Gott denn nicht zutraue, die Welt in sieben Tagen gemäß der Schrift geschaffen zu haben. Ähm, da ich glaube, daß Gott allmächtig ist, und da ich glaube, daß er die Wahrheit ist, stellen sich dann weitere Fragen:

1.) Wieso hat Gott die Welt nicht in sieben Sekunden erschaffen? Sicherlich könnte man darauf antworten, daß Gott damit dem Menschen den Sabbath näherbringen wollte. Ok, das wäre ein Argument. Was er mit den anderen sechs Tagen dann hätte zeigen wollen ist meine ehrlich gemeinte Frage an die Kreationisten.

2.) Gott, der die Wahrheit selbst ist, verulkt die Menschen mit versteinerten Knochen von Dinosauriern? Mit steinen, die aussehen wie die Gebeine von Tierarten, die kein Mensch lebend zu Gesicht bekam? Oder anders formuliert: Wieso hat Noah Gottes Auftrag dann so schlampig ausgeführt und nicht die Dinosaurier und die säbelzahntiger gerettet?

3.) So viele Dinge in diesem Universum lassen sich innerweltlich erklären. Sicherlich gibt es immer wieder Grenzen, wo der Mensch nichts anderes machen kann als ehrfürchtig zu erkennen, daß hier eine andere Hand im Spiel ist (bspw. den Anbeginn unseres Universums und in dem Zusammenhang das Phänomen der Planck-Zeit, daß vor der Plank-Ära die Zeit noch gequantelt war, wow...). Warum macht Gott ausgerechnet hier eine Ausnahme und führt die Menschen mit der Mikroevolution in die Irre?

Das sind wirklich ernst gemeinte Fragen! Nur so kann Wissenschaft beginnen! Man kann nicht einfahc sagen, daß Gott das in seiner Allmacht so gemacht haben könnte - das greift zu kurz. So, wie die an die Evolution glaubenden Theologen sich bemühen sollten, diese heilsgeschichtlich zu verstehen, sollten Kreationisten nicht immer nach beweisen für Gottes Schöpfung wie die Banane oder die Erdnußbutter suchen, sondern solche Fragen beantworten.

Sonntag, April 15, 2007

Latein bewahrt mich vor dem Verstehen

Ok, das ist zu kurz gegriffen, entstellt etc. Deshalb hier die Originalquelle: Scipio zitiert Martin

Das bedeutet also, man sollte Bücher über Quantenmechanik auf Nauatl schreiben? Einstein hätte seine Relativitätstheorie auf Occitanisch rückwärts schreiben sollen? Oder, daß zumindest Versionen in nicht verständlicher Sprache an das Volk verteilt werden sollten, damit die Ehrfurcht vor diesem inneren Wesen des Universums, daß einige Ecken und Enden bieten, die wir noch nicht verstehen (siehe Interpretationen der Quantenmechanik ungd ihre Grenzen) nicht durch Verständnis bzw. Bemühne um Verständnis getrübt wird?

- Erstens: Wenn ich einen Text verstehe, weckt er mein Interesse. Ich schrieb es schon einmal und werde es immer wieder schreiben: Mein Interesse für Bach kam daher, daß ich sein Musikalisches Opfer mal mit den Noten in der Hand verfolgte - mich also bemühte, es zu verstehen! Nein, ich habe nicht alles verstanden, ich bin musikalisch nicht 100% bewandert, aber das, was ich verstand, hat gereicht, weitaus mehr Faszination in mir hervorgerufen als das simple anhören. Und so bin ich auch weitaus mehr ergriffen von meinem eigenen Unverständnis, wenn ich merke, was nicht zu verstehen ist. Eben, wenn ich ungeschönt den Text des Hochgebetes vom Wortlaut her verstehe, merke ich, wo das Geheimnis des Glaubens liegt und sehe, daß es ein Geheimnis ist, was man vllt niemals hienieden vollkommen verstehen kann. Aber ich sehe auch ,daß es sich lohnt, sich damit zu beschäftigen. Und das alles könnte mir durch das Latein genommen werden (warum es das nicht tut - siehe unten)

- Zweitens nervt mich langsam die herabwürdigung der Vernunft, man könne ja gar nichts verstehen etc. Dann macht doch bitte die theologischen Fakultäten zu. Und stampft jegliche Bücher von gewissen Päpsten ein. Ist es denn nicht anmaßend, Gott selbst verstehen zu wollen? (und wenn ihr das nicht wollt, weil ja wenigstens die Priester gut ausgebildet sein sollten, seid ihr für Geheimlehren für Priester oder ähnliches) Und bitte, liebe Priester, stört doch die Andacht des einfach, gläubigen Volkes doch nicht mit Euren blöden Katechesen zum Thema Eucharistie. Ihr verwässert doch nur den Glauben mit der Vernunft. Oder, wenn ihr Eure Katechesen nicht lassen könnt, dann haltet sie auf Latein.

- Drittens: Daß die Ehrfurcht durch das mangelnde Verständnis (bzw. durch die Illusion eines manglenden Verständnisses) gesteigert würde, wird doch durch Bücher wie Geborgen in Gott etc., wo neben dem Lateinischen Text die deutsche Überstzung steht, ad absurdum geführt, oder?


Ich kann Euch aber beruhigen, ich bin auch für mehr Latein, aber anderen Gründen:

- Latein ist seit inzwischen ca 1500 Jahren die Sprache der Kirche. Das ist zwar allein kein zwingender Grund gegen die Muttersprache, aber es ist ein Grund, dem Latein in der Kirche immer einen Sonderstatus einzuräumen.

- Die Kirche ist weltweit. Es wäre schön, wenn es immer wieder Punkte in der Messe geben würde, die ich auch im tiefsten Surinam kennen würde. Wenn ich auch auf Patagonien sicher sein könnte, das Gloria, das Credo, das Sanctus, das Pater Noster und das Agnus Dei auf Latein zu beten. Es wäre ein Zeichen von Einheit. Und wenn wir uns nicht der Weltsprache Englisch beugen würden, wär das ohnehin toll, schon aus oben genannten Grund.

Montag, April 09, 2007

Let's tipp! Its hip!

Sodele, in ca vier Wochen muß ich die Alpha-Version meiner Diplomarbeit meinem Cheffe und meiner Betreuerin vorlegen. Betet doch bitte für mich, daß ich alter schlimmer Internet-Junkie, der auch recht gut nichts tun kann, da wirklich mich zusammenreisse und eher früher fertig werde. Und, daß es natürlich gut wird!


Ich werde trotzdem probieren, mal wieder was hier zu schreiben, denn der blog war nun schon zu lange verwaist. Eigentlich plane ich ja schon lang einen katholischen Podcast, aber dazu fehlen mir z.Zt. die Ideen. Argh. Wenn also jmd Ideen (oder Links zu katholischer Podsafe Music) hat, immer her damit.

Und an der Stelle noch an die Berliner Leser, wenn es die denn gibt, die Anfrage, ob jmd Bock hat, einen katholischen Stammtisch aus der taufe zu heben. Wär doch einfach mal cool, zünftig bei gutem Essen und noch besserem Bier über katholische Themen zu diskutieren, zu tratschen, sich an der besten und einzig wahren Religion der Welt zu erfreuen (hähä) und vllt ein "Großer Gott, wir loben Dich", ein "Salve Regina" (oder meinetwegen auch ein "Jesus Skinheads - Heilsarmee") zu trällern. Außerdem lerne ich gerne neue Katholen kennen.

Mittwoch, März 28, 2007

Eine Frage and die Experten

kann mir jmd noch eine andere Quelle als Paul Badde nennen, was das Motu Proprio betrifft? Diese Quelle nehme ich nämlich nicht so tierisch ernst.

Dienstag, Februar 27, 2007

No comment

Die werden sich noch wundern
Hoffentlich darüber, wie barmherzig Gott mit den "geistig armen" ist. Mehr kann ich nicht sagen zu so einem Dreck.

Freitag, Januar 19, 2007

Wiedereinführung des tridentinischen Ritus - ein persönliches Zeugnis

„Wichtig für die rechte Bewusstseinsbildung in Sachen Liturgie ist auch, dass endlich die Ächtung der bis 1970 gültigen Form von Liturgie aufhören muss ... Derlei hat es in der ganzen Geschichte nicht gegeben, man ächtet damit ja auch die ganze Vergangenheit der Kirche. Wie sollte man ihrer Gegenwart trauen, wenn es so ist?“ Joseph Kardinal Ratzinger im Gespräch mit Peter Seewald (Gott und die Welt, München 2000)

Kann ich vollkommen unterschreiben. Nicht nur, weil das der jetzige Papst gesagt hat (und ich als Katholik ihm wohl schon Gehorsam schuldig bin), nicht nur, weil ich B16 aka Ratzinger als extrem intelligenten Menschen schätze, sondern, weil das auch meine Meinung ist. Es dürfte nicht schlecht sein, wenn die tridentinische Messe wieder vollkommen zugelassen wird.

AAABER...

Mich persönlich stört der - verzeihung - selbstgerechte Mief, der damit oft einhergeht. Es ist nunmal so, daß ich nicht nur mit dem Neuen Ritus - in deutscher Sprache, mit Handkommunion und versus populum gefeiert - aufgewachsen bin, ich habe ua durch den Neuen Ritus zum Glauben gefunden. Und nicht nur ich, viele Leute, die ich persönlich oder über das Internet kennenlernte, haben durch den Neuen Ritus zum Glauben gefunden. Durch den gültig gefeierten Neuen Ritus. Ich bitte darum, das bei allen Haßtiraden auf die "Häresie der Formlosigkeit" etc. pp. mal bitte zu beachten. Denn diese Art der Diskussion, die auch auf gewissen Blogs läuft, führt mich mehr vom Glauben weg, als es mich hinbringt. Weshalb übrigens ein Priester des Opus Dei mir die Diskussionen auf kath.net "verboten" hat (ok, er meinte eher zu mir: Komm schon, dit is doch sinnlos). Es entsteht durch gewisse Wortwahlen der Eindruck, daß Menschen wie ich, die, meinetwegen aus schnöder Gewohnheit, mit dem Neuen Ritus mehr anfangen können als mit dem Alten, irgendwie Katholiken zweiter Klasse sind, und für mich persönlich stellt sich dann in solchen Momenten auch die Frage, inwieweit die Kirche vom Heiligen Geist geführt ist, wenn der Neue Ritus ja ein Irrtum sein soll.
Eine ähnliche Sache, die mir Bauchschmerzen bereitet, ist die nun auch nicht mehr ganz aktuelle Diskussion um "für viele" und "für alle". Ich kann dem Interessierten Leser wärmstens ans Herz legen, Seiten 33-36 aus dem Buch "Gott ist uns nah" von Benedikt XVI. zu lesen. Es würde jetzt zu weit führen, alles davon abzutippen, aber summa summarum weist er recht gut nach, daß die Übersetzung "für alle" durchaus Daseinsberechtigung, ich zititere:

"Was ist also von der Neuen Übersetzung zu halten? Schrift und Überlieferung kennen sowohl die Formel "für alle" wie die Formel "für Viele". Beide sagen je einen Aspekt der Sache aus, einerseits den umfassenden Heilscharakter von Christi Tod, der für alle Menschen gelitten wurde, auf der anderen Seite die Freiheit der Verweigerung als Grenze des Heilsgeschehen. Keine der beiden Formeln kann das Ganze sagen; jede bedarf der Auslegung und der Rückbeziehung aufs Ganze der Botschaft. Ich lasse die Frage offen, ob es sinnvoll war, hier die Übersetzung "für alle" zu wählen und damit Übersetzung und Auslegung zu vermengen, wo doch die Auslegung in jedem Fall unerläßlich bleibt. Eine Verfälschung der Sache ist nicht gegeben, denn ob die eine oder andere Formel steht, in jedem Fall müssen wir das Ganze der Botschaft hören: daß der Herr wahrhaft alle liebt und für alle gestorben ist. Und das andere: daß er uns ja sagen läßt in sein großes Erbarmen hinein."

Ich muß sagen, mit diesem Hintergrund und einem Satz aus der Geist der Liturgie (wenn er auch auf die Frage eingeht, ob man die Volksaltäre wieder aus den Kirchen werfen soll) - "Nichts ist für die Liturgie schädlicher als das ständige Machen" - daß ich es, muß ich gestehen, auch wenn es sicherliche viele Leser großartig finden, nicht verstehe, wieso man die Formel "für alle" streichen mußte. Das Argument, daß damit die Allerlösung betont würde, halte ich mit Benedikt für an den Haaren herbeigezogen, mit demselben Recht könnte man den, die "für viele" sagen, unterstellen, daß sie meinen, Christus wäre nur für die Guten gestorben.
Es ist interessant zu bemerken, daß Benedikt im Geist der Liturgie bezüglich einer Rückbesinnung (eben dem rauswerfen der Volksaltäre) obig zitierten Satz bringt. Denn das scheinen auch manche zu vergessen: da der Neue Ritus inzwischen auch immerhin über dreißig Jahre alt ist, gibt es inzwischen eine Generation, die damit aufgewachsen ist, und die jegliche Liturgieänderung ähnlich schmerzlich empfinden könnte wie sie es für die Menschen 1970 sicherlich war.

Summa summarum: Seid meinetwegen pro missa tridentina, preist seine Schönheit, das ist alles ganz ok. Aber wenn ihr es auf Kosten den Neuen Ritus macht, denk bitte daran, daß dadurch sich manche, und eben nicht nur Klampfencharismatiker, sondern auch Freunde der Legionäre Christi und des Opus Dei, mehr als nur auf den Schlips getreten fühlen können.

Donnerstag, Dezember 21, 2006

Puh...



Bevor ich die Zeit zwischen den Jahren schöne Dinge tu wie Christmette feiern, zwei Freundinnen von mir was schönes zu basteln, umziehen und was sonst noch so auf mich zukommt, möchte ich ganz profan (und ganz angeheitert) bemerken, daß fiese Grundstudenten, die ich kenne, mir um ELF UHR MORGENS den ersten Glühwein dargebracht haben, zu meinem Büro vorbeikamen, um mir einen weiteren Becher zu bringen und später mich quasi total abfüllten. Wenn ich nichts zu tun hätte, könnte man das als die säkuläre Version der Nächstenliebe sehen, aber, MANN, ich muß noch 4500 Datensätze einer Messung von mir durchgucken und hab mächtig einen im Tee! Wie gemein kann man eigentlich sein?

Na ja, ich denke, ich höre auf zu schreiben, wünsche Euch eine Besinnliche Weihnachtsfeier. Vielleicht schafft es jemand von uns, Nichtgläubigen etwas von dem wahren Geist der Weihnacht näher zu bringen, daß wir vor nun ungefähr zweitausendundsechs Jahren weitaus schöner beschenkt wurden, als wir erfassen können. Ich persönlich habe mich sehr gefreut,als meine beste Freundin (die leider noch Atheistin ist) mir erzählte, daß sie zu Weihnachten in die Kirche geht, weil sie meint, man solle zumindest wissen, daß dies ein christliches Fest ist, ein Fest jener Religion, die unseren Kulturkreis entscheidend geprägt hat. Ich persönlich bete seitdem täglich für sie, daß sie Unseren Herrn kennenlernt, daß die Besuche in der Kirche, und seien sie auch nur einmal im Jahr, nicht fruchtlos bleiben. Wenn ihr wollt, könnt ihr Euch gerne anschließen.

Sonntag, Dezember 17, 2006

Radio Tyrus

In der großartigsten Stadt der Welt ist diese Radiosendung eh schon eine Institution, und nu werdet ihr westkinners und ossis jewürdicht, dit ooch ßu hörn:

Radio Tyrus, live um 0 v. Chr.!

Danke, Fono

Stichwort: Weihnachten

"Es mag ja jeder nach seiner Façon glücklich werden. Aber wenn der Schachclub den Fußballverein zum Wasserballturnier einlädt, dann wird der Wasserballclub sicherlich kopfschüttelnd am Rande des Beckens stehen und fragen: “Das soll Wasserball sein?” Es wird kein Wasserball daraus, nur weil der Präsident des Schachclubs einen Freund im Fußballverein hat …"

Yon brachte mich drauf, und Thomas schrieb einen guten Artikel zum Thema multireligiöse Weihnachtsfeiern.
Nur möchte ich anfügen, daß der Vergleich noch etwas hinkt: Es müßte folgendermaßen sein:

"Es mag ja jeder nach seiner Façon glücklich werden. Aber wenn der Schachclub und der Fußballverein sich entschließen, eine Mischung aus Schach und Fußball zu spielen, dann werden die Leute auf schwarz-weißen Feldern ohne Ball blöd rumstehen. Und auch wenn ein Schachspieler einen Fußballspieler als Freund hat oder umgekehrt: Beide werden mit dieser Feierlichkeit vollkommen unzufrieden sein..."

Mann, ey, irgendwie hatte South Park recht, als es Hanky, den Weihnachtskot erfand.

Dienstag, Dezember 12, 2006

Heiterkeit in der Adventszeit!

“macht dir der dezember auch so zu schaffen?”
“nein, ich bin eigentlich ziemlich weihnachtsfest.”
Danke, Aktionsbündnis gegen Hippies

Dienstag, Dezember 05, 2006

Vollklatsche?!!?

Manchmal wundere ich mich gar nicht, warum wir Katholen bei manchen Ungläubigen nicht ankommen

Mehr kann ich dazu nicht sagen.

Nur zu was anderem: Das geht nicht gegen kath.net, sondern gegen die Personen, die den Krampus vermissen.

Montag, Dezember 04, 2006

Christmas comes but only once a year....

Und da heißt es mal wieder:

VS


Oh je: gemein!

Dienstag, November 28, 2006

Stöckchen holen!

Ok, Meister Francis vom Bodenpersonal warf muir schon vorn paar Tagen ein Stöckchen hin. Und erwischt mich, Mr. Vollnerd in Sachen Filmen genau auf dem richtigen Fuß, yeah! Ich werd es aber überall bei Mehrfachnennungen belaseen, hähä! Ok, lets get ready to rumble, fasten Ur seatbelt und.... ACTION:

Welcher Film hat Dich in Deiner Kindheit oder Jugend eingehend beeinflusst? Inwiefern und warum?
Öööööhhh... Ok, Kindheit war sicherlich Starwars IV - a new hope, Robin Hood - König der Diebe (fand den damals so groß, Asche auf mein Haupt) und Otto - der neue Film. Meine Jugend geprägt hat sicherlich Die Killerhand, Fron Dusk till Dawn, Braveheart


Welcher Film ist für Dich der Beste im Genre Drama?

Requiem for a dream, Old Boy, Dolls, Sympathy for Mr. Vengeance

Welchen Thriller kannst Du empfehlen?

Mulholland Drive, Lost Highway, Event Horizon (geht das als Sci-fi Thriller durch?), Memento, 8mm, Komm - süßer Tod

Um welchen Horrorfilm kommt man nicht herum?

Ju On - The Grudge I & II, GANZ GROSSE PFLICHT!!!! Außerdem Uzumaki, Kairo, Saw

Welcher Liebesfilm hat sogar Dich beeindruckt?

Dolls. Ich liebe Liebesfilme mit traurigem Ende.

Welche Komödie ist Deines Erachtens wirklich lustig?

Texas - Doc Snyder hält die Welt in Atem, Monday, Guesthouse Paradiso, UHF, Kung POW, DInner für Spinner, Muttertag (der Ösi-Film)

Welchen Film hast Du Dir zuletzt im Kino angesehen? Und wie war er?

Ich war in der Pressevorstellung von Mein Führer! Ok, darf darüber erst später aber ne Rezi verfassen, hähä... davor war ich in als das Meer verschwand - großartiger, wunderschöner Film.

Welchen Film MUSS man im Kino gesehen haben?

Die Große Stille.

Welchen Film hast Du Dir zuletzt auf DVD angesehen? Und wie war der?

Öhhh. Ach ja: Ju On TV-Version I&II. Anders als die danach gedrehten Versionen (siehe oben) extremst scheiße.

Welcher Film war es, den Du Dir zuerst gekauft hast?

Ich glaube, das war Nummer fünf gibt nicht auf.

Der schlechteste Film aller Zeiten?

Exhibitionistenattacke. LEUTE, SEHT BITTE DEN FILM! Der zeigt, daß Scheisse kunst sein kann! SO GEIL!!! Dicht gefolgt von (omg) Penetration Angst. Ich muß aber gestehen, daß ich Daniel - der zauberer noch nicht gesehen hab und mir erhoffe, damit den schlechtesten Film aller Zeiten zu sehen.

Dein Lieblings-Regisseur (mit einer Auswahl von 3 Filme oder/und Begründung)?

Takashi Shimizu. Von ihm ist Ju On - the Grudge I & II & Marebito. Ich finde, er zeigt sehr gut, daß Horror absolut nicht gleichbedeutend mit viel Blut ist. Außerdem finde ich die Art und Weise, wie er Geschichten nonlinear erzählt, interessant.

Der schönste Film aller Zeiten (subjektiv nur für Dich)?

Dolls

Der bedrückendste Film aller Zeiten (subjektiv nur für Dich)?

Sympathy for Mr. Vengeance, dicht gefolgt von Old Boy und Requiem for a dream. Wobei ich sagen muß, bei letzteren beiden ist man wirklich noch bedrückt, bei ersterem danach einfach angekotzt. Funny Games rangiert ähnlich hoch.

Der traurigste Film aller Zeiten (subjektiv nur für Dich)?

Dolls, Old Boy, Donnie Darko (das Ende, schmacht...)

Welcher Film ist für Dich ein Must-Watch, auch wenn er die o.g. Kriterien nicht erfüllt?

Eraserhead, Electric Dragon 80.000V, Ghost in the shell I & II, Cypher, Full Time Killer (stylomaniac!!!), Cobra Verde

Lieblings-Schauspieler? (Mehrfachnennungen möglich)

Öhm. Robert de Niro vllt. Der ,der O Dae Su in Old Boy spielt. KINSKI!!!

Lieblings Schauspielerin? (Mehrfachnennungen möglich)

Meiko Kaji & Angelica Lee

Lieblings Soundtrack?

Old Boy OST, dicht gefolgt von Dr. Strange or how I learned to love the Bomb

Was möchtest Du sonst noch an Filmen erwähnen?

Kommt sicherlich noch was, aber im Augenblick fällt mir grad nix ein.

Wer kriegt nochn stöckle?
Na, yon auf jeden Fall! Und Anonymous. Petra würd mich auch freuen, aber die hat keine Zeit :( LePenseur, Deine Top rankings würden mich auch freuen!

Sonntag, November 26, 2006

Paulus Project!

Paulus schrieb dem Scipio
call me, when you're in Berlin,yo!

Paulus schrieb dem Fräulein Yon
du bist super, weißt' das schon?

Paulus schrieb lumen de lumine
Deine Mails strahlen heller als Rubine

Paulus schrieb an ctholicism-wow
hier is das katholische Mode-Know How!

Paulus schrieb an meister fono
hör NIEMALS Luigi Nono!!!

Paulus schrieb an jenen Nono
deine Mucke is ein “no-no”

Donnerstag, November 23, 2006

Die so-called Toleranz; Brief an eine Freundin von mir

Heutzutage ist ja Toleranz jedem wichtig - meinen die Leute! Na ja, ich hatte vore einigen Tagen ein Gespräch über ua. Toleranz mit einer guten Freundin von mir und moserte bei einer anderen darüber rum (Namen sind natürlich geändert):

Eine Freundin hat mir halt von jenem Kerl auf der Party erzählt, daß der recht gern Witze über Christen unter der Gürtellinie macht. Ok, das regt mich jetzt nicht so tierisch auf, das haben auch schon Leute vor ihm. Jedenfalls, da hat jene Dame ihre und seine Haltung bzgl. Religion zum Besten gegeben, die ja eh die Haltung aller ist: Man toleriert natürlich meine Religion oder die anderer, nur wenn man andere bekehren will, nervt es.

Na ja.

Sry, da muß ich mal was ganz intolerantes sagen: Letztendlich würde ich es euch allen wünschen, wenn ihr Gott finden würdet! Warum? Weil eben Christentum keine Privatsache ist! Es ist in meinen Augen eben nicht nur mein Spleen, mit dem man klarkommen muß, sozusagen so was wie meine Vorliebe für eher kranke Filme, meine fast schon manische Suche nach seltsamer, kaum hörbarer Musik, es ist für mich mehr. Mein Glaube ist, daß man bis zum Ende dieses Lebens eine Entscheidung fällen kann - für oder gegen Gott. Und na ja, natürlich hoffe und bete ich für alle meine Freunde, daß ich sie im Himmel "danach" wiedertreffe, denn ohne Euch fällt es mir schwer, eine glückliche Ewigkeit mir vorzustellen, dazu seid ihr mir zu sehr ans Herz gewachsen.

Wie man sicherlich gemerkt hat, bin ich trotzdem nicht grad eifrig dabei, Euch mit meinem Glauben vollzulabern - denk ich mal - und ein Brief wie dieser hier bildet eine Ausnahme. Das liegt ganz einfach daran, daß ich denke, daß diese Entscheidung für Gott nur frei getroffen werden kann. Mögen einige Mitbrüder über die Jahrtausende auch anders gesehen haben und vllt auch immer noch anders sehen, ich kann nur meinen Weg zu Gott als Maßstab nehmen. Denn Gott hat sich mir nie aufgedrängt und wird das imho bei keinem Menschen tun. Sonst wäre der Freie Wille eine erbärmliche Farce, denk ich.

Was ich damit nur sagen wollte: Leute, seht ein, Mission, zu welcher Ideologie auch immer (es gibt schliesslich auch Atheisten und Agnostiker, die mich eines besseren belehren wollen, und zwar, weil sie mich mögen), ist, da sie zu oft in einer guten Absicht geschieht, erstmal eine schöne Sache - wenn man jedoch die Freiheit des anderen beschneidet, und dazu zähl ich schon penetrant werden, ist es nicht mehr ok. So, und damit kommen wir wieder zum Thema "Leute machen Witze über meinen Glauben". so lang er nur Witze macht, sind die schlimmstenfalls geschmacklos. Wenn er mit mir ne Diskussion vom Zaun brechen will, kann das einerseits nett sein - er zählt mir halt in einem konstruktiven Gespräch seine Punkte gegen das Christentum auf-, ist aber meißtens total daneben. Die meißten Diskussionen sind nämlich mehr Meinungsbattles als ein sinnvoller Austausch, gerade, was nicht überprüfbare Themen wie Glaube etc. betrifft.

Die beste Mission ist eh vorleben. : Man kann bspw. so nem Birkenstock-Fuzzi ewig lang erzählen, daß Metal friedlich ist, der beste Beweis ist immer noch, wenn er freundliche Metaller kennenlernt.

Sonntag, November 12, 2006

Weiteratmen & Stier an den Hörnern packen

So, die Welt dreht sich weiter. Und Gott ist groß, denn er schenkt Dir Trost, Rat und Freunde - und Bier und Humor. So gehts mir inzwischen wieder besser, denn:

1.) Eure Anteilnahme und die E-Mailgespräche haben mir wirklich geholfen, danke!
2.) Völlig unpassend zu den heutigen Lesungen erinnerte ich mich in der Messe an das Herrenwort bzgl. denen, die erstmal ihre Eltern begraben wollen, sich von ihren Eltern verabschieden wollen etc. - und wir wissen, wie harsch Jesus darauf reagiert. Letztendlich ist ja interessant, daß die Argumente der Menschen (erstmal jmd begraben, sich von den Eltern verabschieden etc.) nicht grad für die Sünde per se stehen, niemand sagte: Jesus, ich will Dir noch folgen, aber vorher will ich noch diesem Arsch von Römer deftig verprügeln. Oder Jeses, ich will Dir folgen, aber das kann ich besser mit viel Kohle, weshalb ich den Tempelschatz raube. Nee, die Argumente waren gar nicht so blöd! Ich vermute, weil das von den Eltern verabschieden nur eine Ausrede war - als Christ müssen wir nicht zu unseren Eltern Adieu sagen. Vorwände - stehen die nicht nur oft zw. uns und dem Himmelreich, sondern auch hienieden zw. uns und unserem Erfolg, Glück etc.? "Ich will ja wirklich mein Leben ändern und glücklich werden, aber das kann ich in diesem mief hier nicht - ich müßte nach Amiland. Und dazu bräuchte ich Geld und das geht erst, wenn..." blabla Damit verbauen wir uns viel! Und so kommen wir nie raus! Man muß in vielen Dingen die Einstellung ändern. Und als Hausaufgabe für Euch die Frage: Wie? Dit weeß ick nämlich noch nicht.
3.) in letzter Zeit hab ich youtube für mich entdeckt, dabei viel gelacht, und daran möchte ich Euch teilhaben lassen:
- Also erstmal hab ich Rainald Grebe für mich entdeckt, der zwar teilweise etwas boshaft ist, aber mir gefällt:


Grebe - Unterschiede


Krömer vs. Sido, Teil eins - zwei Berliner Koryphäen. Daß Oberprollo ohne Niveau Sido so ne gute Figur abgibt, hätt ich nicht gedacht.



Krömer vs. Sido, teil zwei


Das geht speziell an Yon! Christlicher Black Metal. Auf diesem Konzi war ich btw. anno 2004 life dabei! YEAH!

Mittwoch, November 08, 2006

....

Aufgrund persönlicher Probleme ist der Weblog erstmal auf Eis gelegt.

Ey Kopp hoch. Erstens hab ich eh nicht so derbe viel geschreiben, zweitens werd ich weiterhin die Kommentarfunktion eurer Blogs nutzen, drittens steht oben "erstmal". Es ist halt so, daß mir im Augenblick wirklich nicht danach ist, auf diesem Blog irgendwas zu schreiben, um ehrlich zu sein, fehlt mir für recht vieles der Antrieb (positiv ist, daß ich seit einigen Tagen keinerlei Appetit habe!).

Also blicken wir in die Zukunft und harren besserer Zeiten! Oder wenigstens Zeiten, in denen ich mit einigen Dingen besser klarkomme.

Samstag, November 04, 2006

Non c'e pirdunu...

Heute sind wir über die Hundert gekommen JUHU!

Und deshalb als kleines Goodie das Video zu Non C'e Pirdunu , einem kalabresischen Song aus dem Mafia-Mief. Hübsch sind die Lieder allemal...

Mal ganz was anderes....

Ein sehr weltlicher Blog, doch schon allein mit dem Titel macht ihn wert, zu lesen.
ansonsten ist
Merzedes Bunz
De-Bug, Magazin für Digitale Lebensfreude ;)
Mein Walkman ist kaputt - Musikempfehlungen jenseits jeden Streams

recht empfehlenswert.
Ja, bin grad wild beim durchforsten diversester Blogs.

Back on track...

... also hoffen wa, etwas sinnvolles entsteht ;)

Und so, um den Reigen wieder neu zu eröffnen, hier ein hübsches Video mit einer klaren Absage gegen Abtreibung - wenn auch positiv formuliert: SIZZLA mit THANK U MAMA:

Montag, Oktober 30, 2006

Sorry, Jungs....

... daß im Augenblick ich keine Posts schreibe. Ich muß einen Vortrag über Wellenpaketdynamik am Donnerstag halten, und da ich ihn zu allem Überfluß auf Englisch halten darf, hat dieser im Augenblick bei mir oberste Priorität. Hoffe aber, bald wieder back on track zu sein!

Samstag, Oktober 14, 2006

YEAH!


Entlich werde auch ich von Bekloppten zugespammt, HUZZAH!

Dann kann ich ja nur auf dem rechten Pfad sein...

nur muß ich den wehrten Herren Sedesvakanten nun danken, daß ich nicht mehr jeden hier posten lasse. Dieser Blog ist vieles, aber keine Mülldeponie für haßerfüllte Häretiker, ok?
Alle anderen nicht-registrierten mögen diesen Pseudokatholiken ihren Dank sagen, ok?

UPDATE: ich hab mich doch zum moderieren entschieden.

UPDATE: Fairness ist wichtig, so sollte erwähnt werden, daß Herr Lingen zwar den Spammer kennt, aber hinter diesen Attacken nicht selbst stecke. Deshalb wurde der Hinweis auf ihn aus diesem Post entfernt.

UPDATE: Mein lieber anonymer Ketzer, du kannst weiterhin Deine Häresien der Woche und Deine Haßtiraden posten, aber ich werde sie trotzdem nicht veröffentlichen.

Dienstag, Oktober 10, 2006

Gebet vorm Internetnutzen

Ein Gebet vor dem Gang ins Internet:
Allmächtiger und ewiger Gott
der Du uns geschaffen hast nach deinem Bilde
und uns geboten hast zu suchen nach allem, was da gut, wahr und schön ist
besonders in der göttlichen Person
deines eingeborenen Sohnes, unseres Herren Jesus Christus
Erhöre unser Flehen
durch die Fürsprache von Sankt Isidor, Bischof und Doktor
daß während unserer Reisen durch das Internet
wir unsere Hände und Augen
nur auf Dinge richten mögen, die Dich erfreuen
und all jene Seelen, die uns begegnen
behandeln mit Geduld und Barmherzigkeit
durch Christus unseren Herren. Amen.

Danke an mr94, durch den ich diesen Link fand.

Samstag, Oktober 07, 2006

Unserer Lieben Frau vom Sieg zu Ehren...

Gendenken wir der SEESCHLACHT VON LEPANTO! Huzzah!
Und um passend zu gedenken, hier das Gedicht von Chesterton (gibts dazu eigentlich eine Melodie, so daß Prolo-Ultramontanisten wie ich da mitgröhlen können?):

White founts falling in the courts of the sun,
And the Soldan of Byzantium is smiling as they run,
There is laughter like the fountains in that face of all men feared,
It stirs the forest darkness, the darkness of his beard,
It curls the blood-red crescent, the crescent of his lips,
For the inmost sea of all the earth is shaken with his ships.
They have dared the white republics up the capes of Italy,
They have dashed the Adriatic round the Lion of the Sea,
And the Pope has cast his arms abroad for agony and loss,
And called the kings of Christendom for swords about the Cross,
The cold queen of England is looking in the glass;
The shadow of the Valois is yawning at the Mass;
From evening isles fantastical rings faint the Spanish gun,
And the Lord upon the Golden Horn is laughing in the sun.
Dim drums throbbing, in the hills half heard,
Where only on a nameless throne a crownless prince has stirred,
Where, risen from a doubtful seat and half attainted stall,
The last knight of Europe takes weapons from the wall,
The last and lingering troubadour to whom the bird has sung,
That once went singing southward when all the world was young,
In that enormous silence, tiny and unafraid,
Comes up along a winding road the noise of the Crusade.
Strong gongs groaning as the guns boom far,
Don John of Austria is going to the war,
Stiff flags straining in night-blasts cold
In the gloom black-purple, in the glint old-gold.
Torchlight crimson on the copper kettle-drums,
Then the tuckets, then the trumpets, then the cannon, and he comes.
Don John laughing in the brave beard curled,
Spurning of his stirrups like the thrones of all the world.
Holding his head up for a flag of all the free.
Love-light of Spain - hurrah!
Death-light of Africa!
Don John of Austria
Is riding to the sea.
Mahound is in his paradise above the evening star,
(Don John of Austria is going to the war.)
He moves a mighty turban on the timeless houri's knees,
His turban that is woven of the sunset and the seas.
He shakes the peacock gardens as he rises from his ease,
And he strides among the tree-tops and is taller than the trees,
And his voice through all the garden is a thunder sent to bring
Black Azrael and Ariel and Ammon on the wing.
Giants and the Genii,
Multiplex of wing and eye,
Whose strong obedience broke the sky
When Solomon was king.
They rush in red and purple from the red clouds of the morn,
From temples where the yellow gods shut up their eyes in scorn;
They rise in green robes roaring from the green hells of the sea
Where fallen skies and evil hues and eyeless creatures be;
On them the sea-valves cluster and the grey sea-forests curl,
Splashed with a splendid sickness, the sickness of the pearl;
They swell in sapphire smoke out of the blue cracks of the ground,-
They gather and they wonder and give worship to Mahound.
And he saith, 'Break up the mountains where the hermit-folk can hide,
And sift the red and silver sands lest bone of saint abide,
And chase the Giaours flying night and day, not giving rest,
For that which was our trouble comes again out of the west.
We have set the seal of Solomon on all things under sun,
Of knowledge and of sorrow and endurance of things done.
But a noise is in the mountains, in the mountains, and I know
The voice that shook our palaces - four hundred years ago:
It is he that saith not 'Kismet'; it is he that knows not Fate;
It is Richard, it is Raymond, it is Godfrey at the gate!
It is he whose loss is laughter when he counts the wager worth,
Put down your feet upon him, that our peace be on the earth.'
For he heard drums groaning and he heard guns jar,
(Don John of Austria is going to the war.)
Sudden and still - hurrah!
Bolt from Iberia!
Don John of Austria
Is gone by Alcalar.
St Michael's on his Mountain in the sea-roads of the north
(Don John of Austria is girt and going forth.)
Where the grey seas glitter and the sharp tides shift
And the sea-folk labour and the red sails lift.
He shakes his lance of iron and he claps his wings of stone;
The noise is gone through Normandy; the noise is gone alone;
The North is full of tangled things and texts and aching eyes,
And dead is all the innocence of anger and surprise,
And Christian killeth Christian in a narrow dusty room,
And Christian dreadeth Christ that hath a newer face of doom,
And Christian hateth Mary that God kissed in Galilee,
But Don John of Austria is riding to the sea.
Don John calling through the blast and the eclipse
Crying with the trumpet, with the trumpet of his lips,
Trumpet that sayeth ha!
Domino gloria!
Don John of Austria
Is shouting to the ships.
King Philip's in his closet with the Fleece about his neck
(Don John of Austria is armed upon the deck.)
The walls are hung with velvet that is black and soft as sin,
And little dwarfs creep out of it and little dwarfs creep in.
He holds a crystal phial that has colours like the moon,
He touches, and it tingles, and he trembles very soon,
And his face is as a fungus of a leprous white and grey
Like plants in the high houses that are shuttered from the day,
And death is in the phial, and the end of noble work,
But Don John of Austria has fired upon the Turk.
Don John's hunting, and his hounds have bayed -
Booms away past Italy the rumour of his raid.
Gun upon gun, ha! ha!
Gun upon gun, hurrah!
Don John of Austria
Has loosed the cannonade.
The Pope was in his chapel before day or battle broke,
(Don John of Austria is hidden in the smoke.)
The hidden room in man's house where God sits all the year,
The secret window whence the world looks small and very dear.
He sees as in a mirror on the monstrous twilight sea
The crescent of his cruel ships whose name is mystery;
They fling great shadows foe-wards, making Cross and Castle dark,
They veil the plumèd lions on the galleys of St Mark;
And above the ships are palaces of brown, black-bearded chiefs,
And below the ships are prisons, where with multitudinous griefs,
Christian captives, sick and sunless, all a labouring race repines
Like a race in sunken cities, like a nation in the mines.
They are lost like slaves that swat, and in the skies of morning hung
The stair-ways of the tallest gods when tyranny was young.
They are countless, voiceless, hopeless as those fallen or fleeing on
Before the high Kings' horses in the granite of Babylon.
And many a one grows witless in his quiet room in hell
Where a yellow face looks inward through the lattice of his cell,
And he finds his God forgotten, and he seeks no more a sign -
(But Don John of Austria has burst the battle-line!)
Don John pounding from the slaughter-painted poop,
Purpling all the ocean like a bloody pirate's sloop,
Scarlet running over on the silvers and the golds,
Breaking of the hatches up and bursting of the holds,
Thronging of the thousands up that labour under sea
White for bliss and blind for sun and stunned for liberty.
Vivat Hispania!
Domino Gloria!
Don John of Austria
Has set his people free!
Cervantes on his galley sets the sword back in the sheath
(Don John of Austria rides homeward with a wreath.)
And he sees across a weary land a straggling road in Spain,
Up which a lean and foolish knight forever rides in vain,
And he smiles, but not as Sultans smile, and settles back the blade...
(But Don John of Austria rides home from the Crusade.)

Und zum Abschluß wollen wir uns noch ansehen, wies damals aussah:

Donnerstag, Oktober 05, 2006

Quo Vadis, Novus Ordo?

Inspiriert von Petra dachte ich mir, es wäre gut, wenn jemand mal im besten Sinne konstruktive Kritik am Neuen Ritus übt. Wie viele Leser vielleicht wissen, unterstütze ich die Liturgiereform total. Ich denke sogar, daß, wenn man die Möglichkeiten des Neuen Ritus vollständig ausnützen würde (nein, damit ist nicht unbedingt Klampfen, Ministrantinnen und Handkommunion gemeint) man wirklich das Meßopfer andächtig feiern könnte. Nun hat nach diesen kühnen Worten Petra mich eingeladen, mir Gedanken darüber zu machen, was das heissen kann, was ich eine sehr gute Idee finde. Im ersten Teil dieser Reihe, zu der ich in unregelmäßigen Abständen etwas posten werde, werde ich auf das einfachste eingehen: Dinge, die meiner Meinung nach ein Priester schnell ändern könnte und damit dem Neuen Ritus viel Andacht verleihen würde. Was sag ich ändern? Eigentlich könnte ich auch sagen: Woran man sich speziell halten kann, denn da gibt es inzwischen einige übliche Verdächtige.

Vorher nochwas: ich gehe zwar von Anfang bis Ende durch, erwähne dabei aber nur die Sachen, die ich in Berlin immer wieder erlebe. Bspw. wird in Berlin eigentlich immer das Kyrie und das Gloria gebetet - ok, letzteres wird oft durch "Preis und Ehre" oä ersetzt, aber immerhin durch ein halbwegs passendes Lied. Aber wozu gibt es die Kommentarfunktion; ihr könnt gerne auch Vorschläge zu einer schönen Messe im Neuen Ritus machen!

1.) "Ich bekenne..."
Confiteor... anscheinend denken manche Menschen, der Mensch von heute hätte mehr und mehr Probleme, seine Sünden zu bekennen, weshalb ich in vielen Messen nowadays erlebe, daß das allgemeine Sündenbekenntnis einfach weggelassen wird un man sofort zum Kyrie übergeht. Das ist letztendlich schade. Man antwortet darauf vielleicht, daß es doch schlecht sei, den Menschen immer wieder klarzumachen, daß sie sünder seien, daß dadurch Schuldgefühle entstehen würden etc. pp. Wenn die Botschaft des Christentums und die der Messe da stehenbleiben würde, ok, dann würde ich sagen: Punkt für Euch. Aber erstens muß man einsehen, daß eine der essentiellen Dinge im Christentum die Erkenntnis ist, daß wir ALLE sündige Menschen sind. Und jetzt kommt doch der Knackpunkt: Christus ist deshalb auf die Erde gekommen! Wir alle sind sündige Menschen, aber Gott ebnet denen, die ihn lieben, den Weg! Und das wird doch auch im weiteren Verlauf der Messe klar: Wir bekennen zu Beginn, daß wir Sünder sind, aber wenn wir nicht im Stand der Todsünde sind, werden wir am Ende den Herrn empfangen!
Vielleicht könnte auch eine Geschichte aus der Bibel wieder zu dem "altmodischen" Confiteor führen: Jesus erzählt das Gleichnis vom betenden Pharisäer und dem Zöllner. Quizfrage: Wer ging als Gerechter nach Hause zurück? Und nun weiterdenken, was das Sündenbekenntnis betrifft....

2.) Der erste Zwischengesang
Ich erlebe es immer wieder, daß nach der ersten Lesung manchmal der Pslam durch ein Lied ersetzt wird, gerade bei Kinder- und Familiengottesdiensten. Das ist doch eigentlich schade. Erstens ist das buch der Psalmen das Gebetsbuch, das uns mit dem Judentum verbindet (haha, eine implitzite Faschismuskeule könnte man mir hier unterstellen), zweitens sind diese Gebete die Gebete vieler Heiliger in der Kirche, drittens sind sie eine gute Schule des Betens, viertens sind sie wunderschön und fünftens finde ich, man sollte die Lesungen aus dem Alten Testament, den Episteln, dem Psalm und dem Evangelium als eine Einheit betrachten. Mit einigen Freunden machtei ch mir mal die Mühe, nach Verbindungen zwischen den einzelnen Tageslesungen zu suchen und es gibt sie! Es ist doch schade, wenn man da einen Teil dieser Einheit einfach zugunsten eines zugegebenermaßen manchmal wirklich schönen Liedes ausläßt. Wenn man schon ein Lied aussuchen will, dann wäre es wünschenswert, ein Lied mit einem textlichen Bezug zu dem Psalm des Tages zu wählen - das wäre bei Kindergottesdiensten vielleicht eine sinnvolle Alternative. In dem Zusammenhang wäre auch zu erwähnen, daß man gerne problematische Passagen in den Psalmen ausläßt. Ok, es ist irgendwie schon seltsam, wenn in Psalm 139 der Psalmist auf einmal gegen die Frevler loslegt, in einem Psalm, der ansonsten so wunderschön ist. Ich würde auch nicht sagen, daß es eine Todsünde sei, diesen schwierigen Part einfach wegzulassen - wir behaupten im Gegensatz zu anderen Religionen nicht, daß unsere Heilige Schrift von Gott diktiert sei, wir sagen "nur" sie ist vom Heiligen Geist inspiriert - aber es ist schade, der Herausforderung, diese schwierigen Psalmen zu interpretieren einfach dadurch zu entgehen, daß man die schwierigen Parts einfach mal ignoriert. Bei Psalm 139 habe ich auch keine Antwort, aber wenn ich ihn bete, bete ich auch "Herr, daß ich sehe!".

3.) Die beiden Lesungen
Manchmal scheinen Gemeinden zu denken, es sei besser, eine Lesung zugunsten der Homilie auszulassen, wieder seh ich das besonders bei Kindergottesdiensten. Nun, sicherlich sind dabei die Absichten oft lauter; man möchte den Kindern nicht mit grausigen Geschichten aus dem Alten Testament vor den Kopf stoßen (man kann ähnliches über den Psalter sagen, s.o.), man möchte niemanden mit den teils harten Forderungen der Episteln überfordern, es gehe auf Kosten einer guten, ausführlichen Homilie - oder man erinnert sich an Zeiten, als es eben nur eine Lesung vor dem Evangelium gab.
So oder so, ich finde es schade. Gerade dadurch, daß man das Alte Testament (in einer Lesung und einem Antiphon), die Briefe und das Evangelium zur Geltung kommen läßt, wird wirklich viel der Heilsgeschichte offenbar.

4.) Zwischenrufe
Warum manchmal "Wort des lebendigen Gottes" und die Antwort darauf weggelassen wird, ist mir auch schleierhaft, genauso, wie manche Priester "Evangelium unseres Herrn Jesus Christus" weglassen. Man sollte schon im hinterkopf haben, welches Wort man gerade vorliest und daß wir hier nicht einfach in ner Vorlesestunde sind - es versammelt sich das Volk Gottes, um das Wort Gottes zu hören und danach das Meßopfer zu feiern.

5.) Predigt
Ok, da kann ich nu wirklich nicht immer in Priester reingucken bzw. allen Vorwürfe machen - ich bin normaler Laie. Was mir manchmal fehlt, ist ein Priester, der in seiner Homilie auf die Verbindung der einzelnen Lesungen mit dem Evangelium aufmerksam macht; meinem Glauben würde das sicher helfen. Aber das ist eher ein Wunsch und hat weniger mit nicht andächtiger Messe zu tun.
An der Stelle muß ich den Kaplan der Gemeinde Herz-Jesu Zehlendorf loben: Ich habe selten während eines Kindergottesdienstes eine so großartige Kinderkatechese gehört, die nicht ins putzige "Gott ist so lieb" rutschte, den Kindern gerecht wurde, und ihnen erklärte, was Messias, Christus, Gesalbter bedeutet (dasselbe, hahaha)! Nee, mehr als den obigen Wunsch kann ich grad nicht loswerden; sicherlich gibt es manchmal extremst schlechte Predigten, aber das ist ein anderes Thema.

6.) Credo
Auch wenn "Gott ist dreifaltig einer" ein recht schönes Lied ist - Sonntags sollte es schon das apostolische Glaubensbekenntnis zumindest sein, wenn nicht das große. Es wäre vielleicht eine Möglichkeit, an manchen Festen innerhalb der Woche, wo eigentlich eh kein Credo vorgesehen ist, solche Lieder zu singen.

7.) Fürbitten
Ja, ihr merkt, daß ich es auf Kindermessen abgesehen habe, hähä! Nein, ernsthaft, da sehe ich zuviel, was mir nicht so gefällt und wo ich mir denke - da geht noch mehr!
Bei Kindergottesdiensten will man ja immer wieder Kinder miteinbeziehen, so lesen sie dann manchmal die Fürbitten vor. Einerseits ist es, wenn man selten eine Kindermesse feiert, durchaus ok. Andererseits würde man ihnen, wenn man schon einen Kindergottesdienst feiert, vielleicht gerechter werden, wenn man sie zu ihren Lebenserfahrungen passende Fürbitten vorlesen läßt (über Waisenkinder, den Schulanfang etc. pp.). Manchmal taten mir die kleinen da vorn dan schon leid, wenn sie dann um die Einheit aller Christen aller Konfessionen bitten mußten - und dabei dreimal bei "Konfession" ins stocken gerieten. Es wäre doch wirklich sinnvoll, wenn diese Kinder Fürbitten vorlesen, die sie nachvollziehen können, die "heißen Eisen" können ja dan (junge) Erwachsene vorlesen. Ich denke, das wäre ein guter Kompromiß.
Außerde mist es schon schade, daß sich eigentlich niemand an die Fürbitten, die im Meßbuch stehen, hält. Klar, sie sind schon oft "liturgischen" Charakters (also haben so die gewisse je ne sais quoi-Formulierung, die halt Fürbitten so ausmacht und klingen nicht Marke "Jesus, viele Anwesende Jugendliche haben von gestern nacht einen tierischen Kater. Hilf ihnen, auf daß sie bald wieder frisch sind" (Gott bewahre uns vor so einer Fürbitte)), aber wäre es nicht was schönes, wenn man die Möglichkeit hätte, sich schon vor der Messe mit den Dingen, um die wir als Volk Gottes bitten wollen, zu befassen? Ich würds ganz nett finden.

8.) Die Kollekte
Das ist eher ein Problem der Glaubensvermittlung: Wäre es nicht sinnvoll, darauf hinzuweisen, daß die Kollekte nicht nur einfach eine karitative, soziale Sache ist, sondern letztlich auch eine Art Opfer, daß dem Herrn dargebracht wird? Ich würds ganz ok finden.

9.) Gabenbereitung
ist ja auch eine Möglichkeit zu singen. Wenn man singt, denke ich, es wäre schön, passende Lieder wie "Wir weihn der Erde Gaben" zu singen. An sich mag ich es lieber, wenn ganz schlicht das "Gepriesen bist Du..." Gebet folgt.

10.) Sanctus
Ey! Etwas wo ich kaum meckern kann! Man mag von diesem "Du bist in jedem Augenblick Heilig, Heilig, Heilig"- NGL-Lied nicht viel halten, wie ich z.B., aber immerhin besteht noch ein Zusammenhang zum Sanctus.

11.) Hochgebet
MERKE: Es gibt vier Hochgebete nicht deshalb, daß man bestenfalls zwischen Zweiten und Dritten wählt! I und IV sind auch wunderschön, und ich hab das vierte bisher erst einmal gehört, was ich recht schade finde, da es doch ganz hübsch ist.
Wäre es nicht eine Möglichkeit, das Hochgebet dem jeweiligen Hochfest passend zu wählen? Bspw. bei Maria Aufnahme in den Himmel - ein Fest, daß unleugbar einen Eschatologischen charakter mit sich bringt (find ich zumindest, erinnert es mich doch auch daran, daß wir Menschen berufen sind, mit Got in Ewigkeit zu leben), ist es da nicht sinnvoll, das Erste Hochgebet zu beten und dabei nicht nur drei Apostel zu erwähnen, sondern alle zwölfe und die ersten zwölf Päpste (als die 24 Ältesten)? Oder wenn man einem Märtyrer der Urkirche gedenkt, könnte man das zweite, stark an alten Hochgebeten orientierten Hochgebet beten. Ist jetzt nur so eine Idee.

12.) Vater Unser
Ist das Gebet des Herrn. In der Hinsicht finde ich es eine Unverfrorenheit, wenn man das durch "Nimm uns als Deine Kinder auf" ersetzt. Dieses Gebet ist so zentral, da sollte man wirklich nicht auf Alternativformen achten! Daß Außerdem das "Erlöse uns, Herr, Allmächtiger Gott..." so oft weggelassen wird, finde ich persönlich auch schade; man sollte gerade dieses Gebet in Gemeinschaft mit der gesamten Kirche beten.

13.) Friedensgruß
Ein leidiges thema. Früher fand ich den Friedensgruß wirklich scheisse, weil er mich aus der Andacht herausriß. Als aber einmal neben mir eine nicht grad beliebte Frau aus unserer Gemeinde stand, wurde mir klar: Wir werden auch im Himmel nicht einfach allein mit Gott chillen, sondern eine Gemeinschaft der Heiligen sein. Mir wurde klar, wir empfangen nicht allein die Heilige Kommunion. Seitdem hab ich ein besseres Verhältnis zum Friedensgruß.
Trotzdem muß man sagen, daß in manchen Gemeinden dann durchaus ein Tumult losbricht, in dem jeder jedem mindestens drei Reihen vor und hinter einem die Hand schütteln will. Das sollte schon eine gewisse Ordnung haben. Der Friede des Herrn, nicht die Kumpelei des Herrn sei mit uns! Schön fand ich mal bei einer griechisch-katholischen Messe, daß der Diakon den Friedensgruß des Priesters den einzelnen Reihen überbrachte, so daß man nur den beiden Banknachbarn die Hand schüttelte. Könnte man sich meiner Meinung nach abschauen...

14.) Lieder während der Kommunion
Oh, bitte, nö! Wenn, dann bitte dezent im Hintergrund. Noch besser ist jedoch an der Stelle Stimme oder ruhiges Orgelspiel angebracht.

15.)Schlußlied
Wäre schön, wenn das letzte Lied der Messe immer ein Marienlied wäre - ist nur etwas, daß ich mir persönlich wünsche.
Außerdem sollte man vielleicht die gläubigen Laien animieren, für die Kirche ein Gebet zum Hl. Erzengel Michael zu beten und die Priester sollten diesen Brauch auch wieder aufgreifen. Kann unsere Kirche denk ich mal gebrauchen.

So, das wären ein paar Vorschläge. Themen wie Latein, Hand- und Mundkommunion etc. pp. kommen in anderen Ausgaben dran.
Wär schön, wenn die Kritik konstruktiv ist und ihr mich nicht in der Luft zerreißt ;)

Freitag, September 29, 2006

Neue Aktion dank katholon-Blog!



Danke Peter , daß Du meine Idee aufgegriffen hast!
Weitere Gründe, ihn zu mögen:
(ein ernster) Gerade in den heutigen Tagen, wo manche aus dem neuen Ritus alles machen wollen, ist er, wie auch B16 ein Fels in der Brandung

(ein nicht ganz so erster) "In de name o' di faada" klingt einfach extrem cool!

Gebet für ihn ist eine gute Sache... hat jemand einen Vorschlag, was man beten könnte?

Mittwoch, September 27, 2006

Betet doch bitte

für mich und gegen meine Lauheit: Seit nu geraumer Zeit (ungefähr seit Beginn meiner Diplomarbeit) ist es mit meinem Sport machen derbe bergab gegangen und seit Montag vor neun Tagen hab ich (bis auf gestern ein paar Sit ups und Liegestützen) nichts gemacht. Irgendwie ist grad derbe der Wurm drin, ich komm nicht hoch und wenn ich mir vornehme, morgens um 7 hinzugehen, mach ich es eh nicht - weil ich am Abend zuvor nicht einschlafen kann!
Is ziemlich profan, aber wer mich mal in voller Schönheit sah, weiß, daß ichs brauchen kann ;)

Danke!

Predigten & Anprachen vom Papstbesuch

gibt es jetzt in Heftform. Und für uns Internet-Geeks natürlich auch schnell zum runterladen. Gott, B16, der Deutschen Bischofskonferenz und dem Kompendium dank ich dafür (und letztere mögen mir verzeihen, daß aus im Laufe des Tages im Laufe der nächsten Tage wurde ;) )

Dienstag, September 26, 2006

Latein ist Kirchensprache

FingO kommt mal wieder mit Weisheiten von seinem Berg. Wow. Kann man kaum fassen...

Halt, halt, ich bin noch nicht fertig: Weil Latein Kirchensprache ist, werden sich bestimmt einige unter Euch über diese Links hier freuen:

Wikipedia in Latein
Google auf Latein

Ave!

Montag, September 25, 2006

Was reimt sich auf FingO?

Richtig, Milingo. Aber anscheinend hören damit die Gemeinsamkeiten auch schon auf, scheint er doch wirklich es darauf anzulegen, exkommuniziert zu werden.
Verheiratete Männer von Milingo zu Bischöfen geweiht.
Na Bingo, Milingo, sagt FingO....
Gottlob gibts aus Afrika auch extrem coole Bischöfe: Di Big Bad Arinze. Wann wird eigentlich von diesem großartigen Kerl mal ein Fanclub gegründet?

Sonntag, September 17, 2006

I SUPPORT BENEDIKT XVI.

Ok, das werden sicherlich recht viele Leser tun. Nun hat er nochmal bedauert, daß seine Vorlesung in Regensburg die Gemüter so erhitzt hat. Es ist gut, daß er das zum Ausdruck gebracht und und noch besser, wie er es zum Ausdruck brachte.

Nun habe ich außerdem gelesen, daß El Kaida und noch andere zum Mord an unserem Heiligen Vater aufriefen! Nicht nur in der Hinsicht, sondern allgemein für unseren Heiligen Vater in diesen schwierigen Tagen denke ich, es ist gut, für ihn zu beten. Ich lade euch ein, mit mir täglich zu beten:

Für unsere hl. Kirche ein Vater Unser, Ave Maria & Ehre sei dem Vater

+

Heiliger Erzengel Michael, beschirme uns im Kampfe, gegen die Bosheiten und die Nachstellungen des Teufels sei unser Schutz.
"Gott gebiete ihm", so bitten wir flehentlich. Du aber, Fürst der himmlischen Heerscharen, stoße hinab den Satan und die anderen bösen Geister, die in der Welt umherziehen um die Seelen zu verderben, durch Gottes Kraft hinab in die Hölle! Amen.

Jupp, man könnte sagen, das ist ja kurz, könnte auch ein Rk sein. Bet ich aber sowieso...

Dienstag, September 12, 2006

Grund für den Wechsel in der Landesregierung

Anträge auf Befreiung vom Ethikunterricht abgelehnt - natürlich!

während man Religion weiterhin für alle Freiwillig läßt, es in die nullte oder neunte Stunde verlagert, muß, wie es ja auch anscheinend die ach so demokratischen Politiker nicht mehr anders können, der vollkommen unausgereifte und von recht vielen Leuten überhaupt nicht gewollte Ethikunterricht durchgedrückt werden. Denn die "Demokraten" denken anscheinend immer wieder, sie müssen die Leute zu ihrem Glück zwingen.
Auch wenn ich die Wahlalternative schlecht finde: Rot-Rot gehört abgewählt (er ist nämlich noch schlechter).

Mann, bin ich sauer. Ich glaub, ich muß doch eine Familie gründen, damit meine Kinderi m Ethikunterricht ultramontan auf die Nerven gehen können.

Nette Heiden Meme

Welche Heiden sollten unbedingt bekehrt werden und was würden sie sein, wenn sie Katholiken wären?

Lebende:

Helge Schneider - Domorganist in der Lateranbasilika und Jugendseelsorger, Verfasser vieler Hymnen, dt. Kirchenlieder und erbitterter Gegner von NGL

Max Goldt - Seinen Namen würde man nicht kennen, da er im Karthäuserkloster wohnen würde, aber seine tiefsinnigen Abhandlungen über Gott & die Menschheit würden anonym veröffentlicht werden

Capleton - Fr. Moses of the divine Mercy, mitbegründer der Franciscan Black Friars of the blessed Sacrament, einem Orden, der auf Jamaica, in den Favelas von Brasilien etc. unter den Ärmsten der Armen in den Ghettos wohnt. Ihre Liturgie ist der Ritus Zairensis oder wie der heißt ;)

Stephen King - Wär weiterhin Schriftsteller, seine Tochter wäre nicht Unitarierin und mit einer Frau "verheiratet"

Seelenschlachten , Sänger der Grabnebelfürsten - ein zweiter Robert Spämenn, Supernumerarier des Opus Dei

Verstorbene:

Bob Marley - obwohl, der ist ja eigentlich immerhin Äthiopisch Orthodox getauft - auf den Namen Berhane Selassie. Hm. Wär er katholisch geworden, würde er die Franciscan Friars of the Renewal nach Jamaica gebracht haben, wovon Capleton einige Jahre Später die Franciscan Black Friars of the Blessed Sacrament gegründet hätte

Euronymous - St. Euronymous, von Count Grishnagh umgebracht, (wie es leider auch so geschah, aber diesmal), weil er sich vor seinen Bandmitgliedern etc. als bekennender Katholik outete und aktiv gegen die Kirchenverbrennungen Mitte der Neunziger handelte.

Nietzsche - Bekannt geworden als Dekan in Fundamentaltheologie. Auf ihn geht die Schrift "Das Drama der Gottlosen Welt" zurück

Luther - HÄHÄHÄ! St. Martin, wird teilweise als der neue Franziskus gesehen, da er einen ähnlichen Ruf erhielt ("Bau meine Kirche wieder auf") und als Augustiner aktiv gegen Ablasshandel etc vorging. Als Vorreiter des Konzils bezeichnet.

Judas Iscariot - St. Judas, der Erzmärtyrer. Nach seinem Grausamen Verrat zog er sich zurück und lebte ein Leben der Buße. Einige Zeit später sah er Stephanus predigen. Er sah, daß man ihn umbringen wollte, sprang dazwischen, verkündete, daß Stephanus recht mit allem hatte, was er sagte, gestand seine Schuld und die des Hohepriesters etc. - und wurde vom Mob statt Stephanus umgebracht. Er soll mit einem Lächeln auf den Lippen gestorben sein (hach, wär das schön)

Nicht so schön wie Petras Original, da mir zu oft das Wissen um die korrekten Titel fehlte, aber schöne Träume bzw. Ziele sind es dennoch.

Donnerstag, September 07, 2006

Botschaften von außen....

Selbst die Außerirdischen freuen sich über den Papst und bringen dies mit Kornkreisen zum Ausdruck:



Quelle

Mittwoch, September 06, 2006

Wurde zwar nicht getagged, aber darauf kann ich ja lang warten...

Which five ____ would you want to meet to hold a deep conversation? (people may be living or dead)

Saints
St. Franz von Sales - will ihn mal bei ein paar sachen in seinem extrem guten Buch Philothea fragen
St. Josemaria Escriva - der, der die Heiligkeit in der Welt anstrebte
St. Benedikt - will ihn fragen, inwieweit ich seine Regel in der Welt leben könnte
St. Albert der Große - würd mit ihm über die moderne Physik sprechen
St. Thomas Aquinas - dto.

Those in the Process of Being Canonized
Gaudi - dem guten Architekten
JP2 - dem muß ich noch ür den WJT2k die Hand schütteln!
Bl. Johannes XXIII - Big up for V2!
Montse Grases - der muß doch mal gesagt werden, daß sie wirklich neben heiligmäßig auch hübsch war...
Isidoro Zorzano - Was der wohl vom Mac halten würde....

Heroes from your native country
Jürgen Klinsmann :D :D :D
Konrad Zuse (wahrer Erfinder des Computers)
Albert Einstein
B16 natürlich
Lingen :D :D :D

Authors/Writers
Terry Pratchett
Dante
Tolkien
Stephen King
Mircea Eliade

Celebrities :-)
Capleton - der muß ja noch bekehrt werden
Seelenschlachten - dto
Isahn - dto
Fr. Stan Fortuna - thank you for the music
Righteous B - dto

tag some others
Petra
fono
scipio
Yon
Elli

Dienstag, September 05, 2006

PLUTO IST KEIN PLANET

ach nee. Dit is alt. Elli berichtete ausführlich (ÖHM!) schon am 15.8. - und nun komm ich, dazu noch Physiker in spe an und will, ALSO DAS GIBTS DOCH NICHT!

Doch, denn nicht in meiner Rolle als Physiker, sondern als gläubiger Katholik. Denn laut dem ironischen Katholiken
kann man auch religiös gar nicht mehr von einem Planeten namens Pluto sprechen:

- Pluto besteht aus Eis und Gas. Dinge, die Du und ich in unserer Küche herstellen können. WIE ANMASSEND SIND WIR, DASS WIR DENKEN, WIR KÖNNTEN EINEN PLANETEN HERSTELLEN!?!? -> Pluto ist kein Planet

- Als Erdlinge können wir in so einem fernen Objekt wie dem Pluto keinen Nächsten sehen. Müssen ihn als auch nicht lieben (puh...), und dementsprechend brauchen wir ihn auch nicht Planet liebevoll zu nennen.

- Jaja, alle Schöpfung, auch der Pluto ist gut ("und Gott sah, daß es gut war"), aber gut sind auch Fische, Ameisen etc. Und nur weil die gut sind, muß man sie nicht als Planeten bezeichnen. MERKE: Nicht jede gute Schöpfung ist ein Planet!

- Psalm 8,4: quoniam videbo caelos1 tuos; opera digitorum tuorum lunam et stellas quae tu fundasti... bzw.: Seh ich den Himmel, das Werk deiner Finger, Mond und Sterne, die du befestigt... -> is da IRGENDWO vom Pluto die Rede, hä????

- Pluto, mit seiner exzentrischen Bahn, seinem extrem untypischen Dasein tanzt aus der Reihe, ist sozusagen ein Rebell am Himmel und KEIN ordentlicher Planet!

Watsch out for: Pluto - des Sonnensystems verlorener Sohn oder Pharisäer?, offene Konferenz nächstes Jahr.

Montag, September 04, 2006

Gestatten,



hab ich selbst gebaut. Bin ich toll. Könnt ihr auch, nämlich hier . Danken für diesen Fund muß ich meinem Namensfastvetter, auf den mich der Dilletantus brachte.
Nach dieser Linkflut nun noch ein Held Marke Selfmade:



Ok, ich würde euch aber nicht mit einem Haufen neuer Superhelden wachrütteln, wenn ich nichts zu sagen hätte: die Taskleiste rechts (auf der passenderweise Links sind, haha, der Kalauerkönig rult) hat sich einiges getan! Erstmal wurde ein mir zur Schande gereichender Rechtschreibfehler nach MONATELANGER Arbeit endlich verbessert, zweitens sind endlich ein paar Blogs zu den Links dazugekommen und drittens: Klickt mal auf den possierlichen Rottweiler in weiß. Da isn Shop ( sponsored by spreadshirt ), den ich anlegte, damit wir alle nie wieder nackt unterwegs sein müssen. Der FingO tut halt was für die Menschheit.