Samstag, Oktober 13, 2012
Hello from Lobeda!
... ein kurzes Lebenszeichen.
Yours truly war im letzten Monat im Dauerstreß (eigentlich Dank Abschluß der Doktorarbeit, Hochzeit, Einzug der Liebsten, Arbeitssuche und schließlich Umzug schon länger), da ich meiner neuen Arbeit hinterhergezogen bin. Wie der Titel erahnen läßt wohne ich nun im Raum Jena, jener Stadt, die Lobeda seit 1946 als Stadtteil hat (oh, habt ihr gesehen, was ich da tat? In Sachen Kalauern glüh ich gerade!). Wir wohnen sehr schön, haben von einer Wohnungsseite Blick auf die Lobdeburg und von der anderen in die Berge (also, für Berliner Verhältnisse Berge, wir sind im Mittelgebirge hier). Meine neue Arbeitsstelle ist toll und ich danke dem Herrn, daß es geklappt hat.
Das einzige, was mir hier in der Gegend TIERISCH auf die Zwölfe geht ist das Wort "ausgeschalten". Oder "eingeschalten". Oder "aufgeschalten". Jenenser scheinen ohnehin viel zu schalten.
Ick bin ja wirklich kein Grammar Nazi, aber ARGH! Das hab ich schon in Berlin gehasst!
Ansonsten scheint Jena Wortspiele mit Jena zu lieben (was zu Kranunternehmen wie "Jenkran" und der bekannten Firma Jenoptik führt), übersehen aber das imho schönste Wortspiel: Ein Sanitätsunternehmen in Lobeda könnte sich wunderbar Klobedarf in Lobeda nennen.
Was ich etwas schade finde, ist, daß es hier genau EINE katholische Kirche gibt. Das ist etwas gewöhnungsbedürftiges, wenn man, wie in Berlin, Gemeindehopping durchaus gewohnt war. Aber Berlin ist nicht weit entfernt, und da ich (Gloria in excelsis deo!) nun zum zweiten Mal Onkel geworden bin, auch mehr als nur eine Reise wert.
Meine Liebste und ich werden uns hier noch weiter einrichten müssen, diesen Monat (Umzug ist teuer) etwas knapsen müssen, aber ich hoffe doch sehr, daß ich wieder desöfteren was hier schreiben werde!
Zum Marsch für das Leben, zur Blasphemiedebatte, zum Jahr des Glaubens, zur Piusbruderschaft - dudes, es gibt an sich viel zu schreiben! Ganz davon abgesehen, daß eine Betrachtung vom fünften schmerzensreichen Geheimnis seit einigen Monaten in Versatzstücken Gehirnkapazität besetzt hält und niedergeschrieben werden will.
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