Freitag, November 30, 2007

Tolle, lege

Spe Salvi
Pflichtlektüre, behaupte ich mal.
Da fällt mir ein, daß noch EINIGE Enzykliken auf meinem Leseplan stehen.

Für die, die mal etwas über Papa FingOs momentane Arbeitsthematik lesen wollen biete ich diese Diss hier feil

Mittwoch, November 28, 2007

Bücherstock

Es wird noch religiösere Posts hageln, keine Angst.
10 Fragen an den Bücherfreund
Dieses Stöckchen hab ich bei Frank aka fono aufgelesen. Antworten darf jeder.

1. Welches ist das längste und/oder langweiligste Buch, durch das Du Dich, aus welchen Gründen auch immer, erfolgreich hindurchgekämpft hast?

öhhhh.... Äh.... Bücher, die ich langweilig finde, lasse ich links liegen. Aber das längste: Der Dunkle Turm 1-7 von Stephen King

2. Von welchem Autor kannst Du behaupten: “Von dem (oder der) habe ich wirklich jedes Buch gelesen!”

Am ehesten von good ol Ratzinger, aber auch hier stimmt das nicht. Und etwas von Pratchett und von olle Koji Suzuki (der die Romanvorlage zu "The Ring" lieferte).

3. Welches ist Dein liebster Klassiker (vor mindestens 50 Jahren veröffentlicht)?

The Silmarillion von Good ol Tolkien tüllich!

4. Welchen Titel hast Du in den letzten Jahren sicherlich am häufigsten verschenkt?

Eine selbstgeschriebene kurzgeschichtensammlung (zwei mal)

5. Von welchem Autoren würdest Du nie wieder freiwillig ein weiteres Buch in die Hand nehmen?

Spämann (Mann & Frau), Mosebach, Kuby auf christlicher Seite.
Jegliche Style- Flirt- Männerguides von Mens health. So witzig sind se dann auch nicht.
Christian Haas. Sein Name ist Programm.

6. Welches Buch hast Du mehr als zwei Mal gelesen?

Ich lese kaum Bücher zweimal. Am ehesten lese ich Ausschnitte, die mir besonders gefallen haben, nochmal. Und da wären ausschnitte aus:

Terry Pratchett - der Zeitdieb
TOlkien - diverses
King - Der dunkle Turm I-VII
Palahniuk - Fight Club

7. Welchen Titel hast Du erst nach einigen Seiten beiseite gelegt und dann tatsächlich später nochmals in die Hand genommen und durchgelesen?

Dostojewski - Die Dämonen

8. Wenn man Dich drei Wochen in eine Mönchszelle in Klausur stecken würde, und Du darfst nur drei Bücher mitnehmen, welche drei Titel würdest Du wählen?

Der Dunkle Turm (irgend einen Band, wahrscheinlich drei oder vier), Stundenbuch mit Lesungen, High werden ohne Drogen

9. Bei welchem Titel sind dir schonmal ernsthaft die Tränen (nicht vor Lachen!) gekommen, obwohl es doch nur ein Buch war?

John Steinbeck - of mice and men
Stephen King - Der dunkle Turm Band VI und VII
Kohelet - Das Buch Kohelet

10. Welches sonst recht erfolgreiche Buch ist Dir bis heute ein großes Rätsel geblieben, d. h. Du hast es einfach nicht verstanden?

Joyce - Ulysses
Burroughs - Naked Lunch
Einiges, was ich im Anfall von Wahn geschrieben habe.

Montag, November 26, 2007

Stöckchen für Helden

Ich habe ein Stöckchen bei Pascal entdeckt und etwas modifiziert, damit auch die eigene Kreativität nicht zu kurz kommt. Weitergeben tu ich das Stöckchen an Euch, liebste Leser, frei nach dem Motto "Wer das liest ist doof (und muß das hier machen)".

1. Dein richtiger Name
Philipp

2. Dein Gangsta-Name
Phil Harmony

3. Dein Detektiv-Name
Komissar G

4. Dein Name in einer Seifenoper
Georg Kameruner

5. Dein Star Wars - Name
Han Prolo, der besoffene Zwillingsbruder von Chewbakka

6. Dein Superheld-Name
Philmän tüllich!

7. Dein Black Metal Name
Count Idioth

8. Dein Name fürs Zeugenschutzprogramm
Hubertus Kampfbraten

9. Dein Goth-Name
Necro Phil

Sonntag, November 25, 2007

...Wenn es Gott nicht gäbe...

Letzte Woche war ich bei einem interessanten Vortrag im Opus Dei, der sich mit der Frage auseinander setzte, wie (falsch verstandene) Religösität zu Neurosen entwickeln kann. Ok, es war weniger ein Vortrag denn eine angeregte Diskussion, an der ich mich auch beteiligte - aber das ist ein anderes Thema. Besser gesagt, sind wir hier grad beim Aufhänger...
Jedenfalls, während dieser Diskussion zitierte ein Herr Voltaire "Wenn es keinen Gott gibt, müßte man ihn erfinden", was, wenn ich recht gehört habe, von meinem Beichtvater mit Zustimmung bedacht wurde (Schande über ihn ;) ;) ;) ). Den Spruch habe ich in ähnlicher Form mal über die Beichte gehört "Wenn es die Beichte nicht gäbe, müßte man sie erfinden".
Sorry, aber erstens: Ist das christlicher Geist? Ist es in einem einzigen Fall uns Christen erlaubt, zu lügen, und zwar, wenn es Gott nicht gibt? Oder anders gefragt: Ist die Idee Gottes wichtiger als Gott selbst?
Die selben Fragen kann man bei der Beichte stellen: Ist es wichtiger, einem Menschen vorzugaukeln, ihm sei vergeben, als, daß Gott in der Beichte wirklich vergibt?
Ich muß sagen, daß ich erst heute erfahren habe, daß oben erwähnter Spruch von Voltaire ist. Und ich war nicht wirklich überrascht, denn ich finde den Spruch, der oben genannten Fragen wegen, im höchsten Grad blasphemisch. Christus ist der Weg, die Wahrheit und das Leben. Unser Papst nennt sich Mitarbeiter der Wahrheit. Und dann soll es besser sein, an einen erlogenen Gott zu glauben? Das bedeutet dann, daß ein von Menschen erfundener Gott ein Ersatz für den wahren Gott wäre, was er, unserem Glauben nach, nicht ist.
Desweiteren ein kleiner psychologischer Hinweis: Es mag zwar sein, daß die Lüge eines liebenden Gottes einige Zeit eine Art positiver Anker, eine Konditionierung im Kopf wäre, die Gutes bewirkt, wenn aber dahinter nichts wäre (sprich, kein wirklich existierender Gott), würde sich diese psychische Hilfskrücke in Luft auflösen. Analoges läßt sich zur Beichte sagen: Die sich eingeredete Vergebung kann sicherlich jemandem kurzfristig helfen, die Schuldgefühle unterdrücken, aber wahre Vergebung kann icht gelogen sein.
Wir brauchen Gott. Deshalb können wir ihn nicht erfinden.
Wir haben Gott, deshalb brauchen wir das auch nicht.

Montag, November 19, 2007

Stöckle von scipio

Hab bei Olle Scipio ein derart amüsantes Stöckchen gefunden, daß´ich das mal ausfüllen mußte.

Nebenbei: Mir gehts übrigens gut, mein engster Arbeitskollege ist Kathole, was echt schön ist. Betet doch mal bitte für mich, daß ich endlich mal erwachsen genug bin, keinen Alkohol mehr zu trinken. Irgendwie endet das immer bekloppt (nun hab ich bspw. einen vllt angebrochenen Fuß, aua).

1.) Mit anderthalb. Meine Eltern waren extrem begeistert.

Wann hast Du Deine erste Zigarette geraucht?

2.) Bloggen, Autoscooter fahren, Werbezettel in der Fußgängerzone verteilen, Bohnenzüchten auf dem Balkon, Kastanienmännchen basteln, Polo spielen, Hühnereier mit Weihnachtsmotiven bemalen, Freunde treffen.

Was sind Dinge, die bestimmt Leute gut finden können?

3.) In Peking.

Wo fällt man nicht auf, wenn man aus Peking kommt? (Tautologien sind so geil)

4.) Ja. Als ich das letzte Mal ein Gewehr in der Hand hatte, hätte ich beinahe den Mann vom Rummelplatz erschossen.

Kannst Du mit gutem gewissen lügen, wenn man Dich fragt, ob du mal fast jmd umgebracht hast?

5.) Ungefähr drei- oder viermal pro Jahr. Öfter geht nicht, zu anstrengend.

Wie oft versuchtst Du, Frauen anzusprechen/zu putzen/zu duschen?


6.) Das ist schon ewig her. Zehn oder elf Jahre, glaube ich.

Wann hast Du das letzte mal gebadet?

7.) Den Wirtschafts-Nobelpreis.

Was wüschst Du Dir NICHT zu Weihnachten?

8.) Äh, da muss ich länger nachdenken. Boris Becker vielleicht? Mahatma Gandhi? Ach nee, jetzt hab ich’s: Ursula von der Leyen.

Von wem würdest Du Dir eine Biographie in der Bibliothek ausleyen?


9.) Im Oktober 2006.
Wann warst Du auf dem Sommerfest des Fachbereiches Physik der FU Berlin?

10.) Also wirklich, diese Frage würde ich nicht mal meiner besten Freundin / meinem besten Freund beantworten. Geschweige denn wildfremden Menschen.

Haben die oben geschriebenen Fragen was mit der Realität Deines Lebens zu tun?

Stöckchen? Auf jeden Fall an Bee und würde ich gerne an Yon weitergeben, aber die ist grad mit dem Studium ziemlich beschäftigt...