Freitag, Januar 30, 2009
Tabloid works fine
Dank Frank bin ich auf die, sagen wir mal "selbstzusammenstellbare Zeitung" Tabloid aufmerksam geworden. Gerade für das regelmäßige Verfolgen der Wissenschaft ist das imho eine bessere Möglichkeit als ein RSS-Feed, da es irgendwie zwischen einem Alert und einem Feed steht. Und sehen lassen kann sich das ganze auch:
Montag, Januar 26, 2009
Zu christlicher Musik
Tobias schrieb in meinem Post bzgl. des... nennen wir es mal auffallenden Liedes der Aktion pro Reli (der ich zum Sammeln von genügend Unterschriften gratuliere und mich freue, meinem kleinen Beitrag dazu getan zu haben!) folgendes:
Hierzu verweise ich auf folgenden Blogeintrag: Artikel über christliche Popmusik. Das ist eine Artikelserie, die ich anno dazumal für erziehungstrends geschrieben hab.
Es ist durchaus so, daß ich die christliche Musikszene zum Teil kenne und schätze, auch wenn sich meine damals doch recht positive Bewertung nicht mehr hundertprozentig halten kann. Das liegt daran, daß gerade die Bands auf CCMmagazine.com und sound7.de mir doch zu häufig zu lobpreisend und süßlich sind. Nichts gegen Lob und Preis, ein Hosanna in der Höhe etc. Absolut nichts. Aber das ist mir dann doch zu wenig. Warum machen so wenig Christen Lieder (und zwar nicht pieksüße!) über Ereignisse der kirchlichen Geschichte? Warum singen so wenige über - eben in unserem Glauben auch vorkommende - Themen wie Glaubenszweifel, Glauben trotz dieser Zweifel? Ich mein, wenn man mal den Text des Salve Regina - auch gerne in der deutschen Version - uns auf der Zunge zergehen lassen, dann ist das nicht so ein "smiling christian"-Zeug, sondern behandelt konkret das Leiden "Zu Dir rufen wir verbannten Kinder Evas, zu Dir seufzen wir, trauernd und weinend in diesem Tal der Tränen".
Und warum singen so wenige auch mal von "weltlichen" Themen wie (eheliche) Liebe - und zwar ohne moralischen Zeigefinger? Atheistische Bands singen ja auch nicht immer nur von Darwin und materiellen Gelüsten und davon, daß es keinen Gott geben soll, sondern eben auch von Freundschaft, Ehrlichkeit, erzählen Anekdoten über ihre Kindheit, danken ihrem Vater etc. Das alles können und sollen wird auch.
Warum wird so wenig sozialkritisches gesungen? Zu Abtreibung könnte man viel machen. Aber auch andere Gebiete wie den Raubtierkapitalismus, die immer größere Grube zwischen Arm und Reich, die Verwahrlosung der Jugend, die Verfolgung christlicher Mitbrüder auf der Erde könnte man mit guten Liedern anprangern.
Ich muß sagen, daß zum großen Teil ich mich in moderneren Liedtexten Jesu zu Ehren eher wenig finden kann.
Ist keine Musik, auch keine Lyrik, keine Frage.
Aber könnte es vielleicht sein, daß Ihr alle noch nie wirklich einen ernsthaften Blick in die christliche Musikszene geworfen habt? :-D
Ich empfehle einmal CCMmagazine.com und sound7.de als Sprungbrett. Gute christliche Rock- und Popmusik ist nicht die Ausnahme, sondern in der anglophonen Welt schon lange die Regel und auch bei uns (vor allem im protestantischen Bereich) nach und nach immer breiter gestreut.
Gruß, Tobias :-)
Hierzu verweise ich auf folgenden Blogeintrag: Artikel über christliche Popmusik. Das ist eine Artikelserie, die ich anno dazumal für erziehungstrends geschrieben hab.
Es ist durchaus so, daß ich die christliche Musikszene zum Teil kenne und schätze, auch wenn sich meine damals doch recht positive Bewertung nicht mehr hundertprozentig halten kann. Das liegt daran, daß gerade die Bands auf CCMmagazine.com und sound7.de mir doch zu häufig zu lobpreisend und süßlich sind. Nichts gegen Lob und Preis, ein Hosanna in der Höhe etc. Absolut nichts. Aber das ist mir dann doch zu wenig. Warum machen so wenig Christen Lieder (und zwar nicht pieksüße!) über Ereignisse der kirchlichen Geschichte? Warum singen so wenige über - eben in unserem Glauben auch vorkommende - Themen wie Glaubenszweifel, Glauben trotz dieser Zweifel? Ich mein, wenn man mal den Text des Salve Regina - auch gerne in der deutschen Version - uns auf der Zunge zergehen lassen, dann ist das nicht so ein "smiling christian"-Zeug, sondern behandelt konkret das Leiden "Zu Dir rufen wir verbannten Kinder Evas, zu Dir seufzen wir, trauernd und weinend in diesem Tal der Tränen".
Und warum singen so wenige auch mal von "weltlichen" Themen wie (eheliche) Liebe - und zwar ohne moralischen Zeigefinger? Atheistische Bands singen ja auch nicht immer nur von Darwin und materiellen Gelüsten und davon, daß es keinen Gott geben soll, sondern eben auch von Freundschaft, Ehrlichkeit, erzählen Anekdoten über ihre Kindheit, danken ihrem Vater etc. Das alles können und sollen wird auch.
Warum wird so wenig sozialkritisches gesungen? Zu Abtreibung könnte man viel machen. Aber auch andere Gebiete wie den Raubtierkapitalismus, die immer größere Grube zwischen Arm und Reich, die Verwahrlosung der Jugend, die Verfolgung christlicher Mitbrüder auf der Erde könnte man mit guten Liedern anprangern.
Ich muß sagen, daß zum großen Teil ich mich in moderneren Liedtexten Jesu zu Ehren eher wenig finden kann.
Labor, Labor, Labor....
Meine Güte, es ist still geworden! Ich muß auch sagen, daß ich im Augenblick kaum am Bloglesen bin; alle Tage gucke ich mal in den einen oder anderen, oft, ohne einen Kommentar zu hinterlassen.
Ich bin halt im Augenblick ordentlich am Arbeiten. Und schlimmer noch: Ich fühle mich dabei so pudelwohl, daß ich der Arbeit kaum durch im Internet surfen - es sei denn, es nutzt meiner Arbeit - entfliehen will. Kurz gefaßt: Ich bin ein ziemlicher Physikernerd.

Hier sieht man mal ein Bild meines Labors, in dem ich viel, viel Zeit verbringe, Momente des Triumphes wie der Verzweiflung erlebe etc. Was ich da mache? Nun, vor allem solche Bilder erstellen:

Das Bild ist etwas nachbearbeitet, um die sogenannte four-fold-symmetry (diese Pyramidalstruktur) einiger Punkte zu betonen. Es ist ein Bild einer Magnesia-Oberfläche auf Silber; ein Beugungsbild, was Informationen über die Struktur der Oberfläche gibt. Damit ist es ein Monitor für bspw. Strukturänderungen oder (wie die Pyramiden, auf die ich hier hinweise) für einen bestimmten "Wachstumsmodus".
Gut, das ist eigentlich nicht, was ich im Augenblick tu; die Messungen sind ca schon einen Monat alt. Zur Zeit kämpfe ich darum, möglichst kalt an meiner Probe werden zu können. Dazu nutzt man flüssiges Helium, was einen Siedepunkt von ca -269°C hat - das ist 4 Grad über der geringst möglichen Temperatur!
Soweit runter brauche ich an der Probe nicht zu kommen, doch -253 bis -243 °C wäre schon wünschenswert. Und na ja, darum kämpfe ich gerade mit meinem Laborpartner, der mir zweimal pro Woche mich an seiner dreißigjährigen Erfahrung - und an seinem Handwerkerslang - teilhaben läßt. Wenn dieser Kampf hinter mir liegt, kann man endlich, nach zehn Monaten diverser Pannen, Flüchen ob den Horsten, die vor mir an der Kammer arbeiteten (es waren ca zehn Sachen ohne mein Zutun daran von Anfang an im Eimer) und doch einigen Momenten des Triumphs doch mal anfangen zu messen. Ein meiner Meinung nach gutes Konzept für die Messungen, die da kommen mögen, hab ich inzwischen ausgearbeitet und ich bin mal gespannt, ob ich die Ideen, die ich bisher habe, dann auch realisieren kann.
Na ja, und da ich nach dem durchschnittlichen Arbeitstag irgendwie nur noch in meiner Wohnung herumfaulen will, hört man kaum noch was von mir - auch wenn Themen wie das Schreiben des Heiligen Vaters zu den neuen Kommunikationsmöglichkeiten etc. auf der einen und die Aufhebung der Exkommunikation der Bischöfe der Piusbruderschaft auf der anderen Seite eigentlich tolle Themen für den einen oder anderen Post wären.
Ich bin halt im Augenblick ordentlich am Arbeiten. Und schlimmer noch: Ich fühle mich dabei so pudelwohl, daß ich der Arbeit kaum durch im Internet surfen - es sei denn, es nutzt meiner Arbeit - entfliehen will. Kurz gefaßt: Ich bin ein ziemlicher Physikernerd.
Hier sieht man mal ein Bild meines Labors, in dem ich viel, viel Zeit verbringe, Momente des Triumphes wie der Verzweiflung erlebe etc. Was ich da mache? Nun, vor allem solche Bilder erstellen:
Das Bild ist etwas nachbearbeitet, um die sogenannte four-fold-symmetry (diese Pyramidalstruktur) einiger Punkte zu betonen. Es ist ein Bild einer Magnesia-Oberfläche auf Silber; ein Beugungsbild, was Informationen über die Struktur der Oberfläche gibt. Damit ist es ein Monitor für bspw. Strukturänderungen oder (wie die Pyramiden, auf die ich hier hinweise) für einen bestimmten "Wachstumsmodus".
Gut, das ist eigentlich nicht, was ich im Augenblick tu; die Messungen sind ca schon einen Monat alt. Zur Zeit kämpfe ich darum, möglichst kalt an meiner Probe werden zu können. Dazu nutzt man flüssiges Helium, was einen Siedepunkt von ca -269°C hat - das ist 4 Grad über der geringst möglichen Temperatur!
Soweit runter brauche ich an der Probe nicht zu kommen, doch -253 bis -243 °C wäre schon wünschenswert. Und na ja, darum kämpfe ich gerade mit meinem Laborpartner, der mir zweimal pro Woche mich an seiner dreißigjährigen Erfahrung - und an seinem Handwerkerslang - teilhaben läßt. Wenn dieser Kampf hinter mir liegt, kann man endlich, nach zehn Monaten diverser Pannen, Flüchen ob den Horsten, die vor mir an der Kammer arbeiteten (es waren ca zehn Sachen ohne mein Zutun daran von Anfang an im Eimer) und doch einigen Momenten des Triumphs doch mal anfangen zu messen. Ein meiner Meinung nach gutes Konzept für die Messungen, die da kommen mögen, hab ich inzwischen ausgearbeitet und ich bin mal gespannt, ob ich die Ideen, die ich bisher habe, dann auch realisieren kann.
Na ja, und da ich nach dem durchschnittlichen Arbeitstag irgendwie nur noch in meiner Wohnung herumfaulen will, hört man kaum noch was von mir - auch wenn Themen wie das Schreiben des Heiligen Vaters zu den neuen Kommunikationsmöglichkeiten etc. auf der einen und die Aufhebung der Exkommunikation der Bischöfe der Piusbruderschaft auf der anderen Seite eigentlich tolle Themen für den einen oder anderen Post wären.
Mittwoch, Januar 07, 2009
kathspace
Kathspace ist, ähnlich wie das schon länger existierende Vatican Friends , ein social network für Katholiken.
Hmm.... Ich denke zwar, daß ich mich da sicherlich anmelden werde, aber ich frage mich dabei dann doch immer, ob das wirklich nötig ist. Ich mein, auf Facebook, meinvz und studivz ja auf jeden Fall auch Katholiken. Vielleicht ist es teilweise ganz sinnvoll, einen Webraum "unter uns" zu haben, aber vom Missionscharakter ist vielleicht eine Stärkung der, öhm, "katholischen Front" auf Facebook/*****vz sinnvoller, oder?
Aber das kann ja jeder für sich entscheiden.
Hmm.... Ich denke zwar, daß ich mich da sicherlich anmelden werde, aber ich frage mich dabei dann doch immer, ob das wirklich nötig ist. Ich mein, auf Facebook, meinvz und studivz ja auf jeden Fall auch Katholiken. Vielleicht ist es teilweise ganz sinnvoll, einen Webraum "unter uns" zu haben, aber vom Missionscharakter ist vielleicht eine Stärkung der, öhm, "katholischen Front" auf Facebook/*****vz sinnvoller, oder?
Aber das kann ja jeder für sich entscheiden.
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