Ich hatte vor kurzem euch um Gebet gebeten. Wie vielleicht der eine oder andere schon ua bei kath.net nachlesen konnte, hat sich das Bundesverfassungsgericht (KORREKTUR: BUNDESVERWALTUNGSGERICHT, ARGH) für die Jungenschule entschieden.
Deo Gratias kann man da nur sagen! Und Euch für das Gebet danken! Begleitet doch das Vorhaben weiter mit - ich werde es auch tun - denn ich bin mir sicher, daß es noch mindestens einen medialen Sturm geben wird.
Mittwoch, Januar 30, 2013
Dienstag, Januar 22, 2013
Es geht um die Wurst!
Liebe Lesende, ihr verhaltet euch ähnlich still wie ich ;) Aber falls ihr das lest, würde ich Euch gerne um ein wenig Gebet bitten.
Am 30.1.2013 wird per Bundesverwaltungsgericht letztlich entschieden, ob eine Elterninitiative eine monoedukative Jungenschule in Potsdam gründen darf. Da diese Schule "Opus Dei-nah" ist, ist das natürlich aus der Sicht gewisser Leute eine Frechheit; man kann auch sagen, daß gewisse Organe des Landes Brandenburg auf Steuergelder dagegen klagen.
Vor den Instanzen unterhalb des BVG wurde zugunsten der Jungenschule entschieden, nun wäre das eine letzte juristische Hürde. Falls hier gegen die Jungenschule entschieden wird, müßte diese Initiative sämtliche Gerichtskosten tragen (von der ersten Instanz an), was das Ende dieser Idee bedeuten würde. Da dieser Prozess von Freunden und Gegnern der Monoedukativen Schulen im ganzen EU Raum beobachtet wird, geht es bei diesem Prozeß anscheinend sogar um deutlich mehr als diese Schule.
Ich selbst bin koedukativ "beschult" worden und mir geht es, genau so wie den Initiatoren der Schule, nicht darum, zu behaupten, Koedukation wäre des Teufels. Es sollte doch aber in einem angeblich pluralistischen Land die Möglichkeit geben, ein Kind auf eine monoedukative Schule zu schicken, falls Eltern dies wünschen. Dementsprechend bete ich für ein "Ja" bezüglich der Jungenschule und lade den werten Leser ein, es mir gleich zu tun.
Am 30.1.2013 wird per Bundesverwaltungsgericht letztlich entschieden, ob eine Elterninitiative eine monoedukative Jungenschule in Potsdam gründen darf. Da diese Schule "Opus Dei-nah" ist, ist das natürlich aus der Sicht gewisser Leute eine Frechheit; man kann auch sagen, daß gewisse Organe des Landes Brandenburg auf Steuergelder dagegen klagen.
Vor den Instanzen unterhalb des BVG wurde zugunsten der Jungenschule entschieden, nun wäre das eine letzte juristische Hürde. Falls hier gegen die Jungenschule entschieden wird, müßte diese Initiative sämtliche Gerichtskosten tragen (von der ersten Instanz an), was das Ende dieser Idee bedeuten würde. Da dieser Prozess von Freunden und Gegnern der Monoedukativen Schulen im ganzen EU Raum beobachtet wird, geht es bei diesem Prozeß anscheinend sogar um deutlich mehr als diese Schule.
Ich selbst bin koedukativ "beschult" worden und mir geht es, genau so wie den Initiatoren der Schule, nicht darum, zu behaupten, Koedukation wäre des Teufels. Es sollte doch aber in einem angeblich pluralistischen Land die Möglichkeit geben, ein Kind auf eine monoedukative Schule zu schicken, falls Eltern dies wünschen. Dementsprechend bete ich für ein "Ja" bezüglich der Jungenschule und lade den werten Leser ein, es mir gleich zu tun.
Sonntag, Januar 06, 2013
Lasst uns neue Kathedralen bauen!
Phil: Dies ist ein meiner Meinung nach sehr guter Denkanstoß von meinem Vater. Er hat auch schon vor fast drei Jahren diesen Artikel beigesteuert. Doch nun übergebe ich an den Autoren.
Der Berliner Erzbischof Kardinal Woelki hat am 1. Advent einen Hirtenbrief zur Gründung von „pastoralen Räumen“ verlesen lassen, die schließlich bis 2020 die Bildung neuer Großpfarreien mit weniger Pfarrern zum Ziel haben.
Die Feier der Eucharistie tritt in den Hintergrund - wenn weiterhin „nur“ unsere kleinen „Dorfkirchen“ zur Verfügung stehen. Sie reichen für die großen Gemeinden der Zukunft nicht aus. Die Zahl der Gottesdienstbesucher wird weiter zurückgehen; nach meiner Beobachtung hat sie schon nach den letzten Zusammenlegungen in meinem Bistum abgenommen.
Hochgebet und Eucharistie sind Kern unserer fast 2000 Jahre alten Liturgie, die auf den Gottesdiensten in den Synagogen und dem Tempel in Jerusalem gegründet ist.
Wenn es in Zukunft weniger Priester gibt, muss die Feier der Eucharistie - unser Allerheiligstes - in neuen Kathedralen stattfinden, deren erste in einer langen Reihe nach den Worten ihres Architekten Antoni Gaudí die „Sagrada Familia“ in Barcelona ist.
Wenn wir uns solche Bauten zum Ziel setzen, sind kleinlichen Streitereien um konservative und liberale Haltungen, alte und neue Liturgie u.s.w. vergessen. Wir alle - alte und junge, Laien, Priester und Ordensleute - wirken an Planung, Finanzierung, Bau und damit der Überwindung der zweifellos großen Schwierigkeiten mit.
Vergessen ist die Resignation, die der Kölner Weihbischof Schwaderlapp am 2. Advent sinngemäß eine Hauptsünde der heutigen Zeit nennt und aufgrund derer viele Christen heute meinen, dass die Zahl der Gläubigen immer weiter schrumpfen muss. Muss sie aber nicht: Es gibt Leute die behaupten, dass die Christen spätestens Ende dieses Jahrhunderts die substantielle Mehrheit der Weltbevölkerung stellen werden.
Unser Glaube führt uns mit dem Bau von Kathedralen in eine Zeit, die fast vergessen ist: die des Fortschritts - nicht mehr „Sparen“ = Einschränkung ist das Ziel, sondern „bevölkert die Erde, unterwerft sie euch“. Wir haben nicht nur „die eine Erde“, sondern auch die Meere, andere Planeten und vor allem den Himmel.
Und hier auf dieser Erde suchen viele, viele Menschen Christus; sie sehen aber nur unsere kleinen von der atheistischen, pseudowissenschaftlichen Welt abgekapselten Gemeinden und wissen nicht, wie sie ihn finden können. Wir brauchen sichtbare Zeichen zur Ehre Gottes für uns, unseren Glauben und die vielen, die sich gerade hier in Europa von der Kirche abgewandt haben.
Glaube heißt doch nicht „Du musst nur glauben“, sondern Glaube ist Wahrheit, ist Liebe, die sich nicht nur mit der Bibel beweisen lässt. Die Wahrheit, die Liebe sind universell. Wir müssen sie strahlen lassen mit und durch den Bau von neuen großartigen Kathedralen, die sich mit neuen revolutionären bisher undenkbaren Materialien und Berechnungen verwirklichen lassen.
„Und das Licht leuchtet in der Finsternis /
und die Finsternis hat es nicht erfasst.“
und die Finsternis hat es nicht erfasst.“
Abonnieren
Posts (Atom)