Samstag, Juli 29, 2006

Je später der Abend, desto netter die Gäste...

... dachte sich euer FingO und extrapolierte, ganz der Physiker: am Abend nach der Feier müssen die Gäste extremst nett sein!

Ok, FingO ist um keine Ausrede verlegen, doch mal ernsthaft: Alles, Alles Gute dem einzig wahren scipio nachträglich zum vierjähringen! Weitermachen ist sowohl Fonos als auch mein wunsch. Wunsch? Nein, Befehl!Und wenn Du wieder mal in Bln bist, übernehm ich die Rechnung, ok?

Dienstag, Juli 25, 2006

christliche Missionierung...

Hier mal ein schlechtes Beispiel für Mission/Dialog mit Juden.
Erstmal braucht man über die geistigen Kapazitäten dieses Vollhorstes namens Shred Lexicon kaum ein Wort zu verlieren. Hat imho die Troll-Medallie des Jahres verdient.

Was mich aber trauriger machte, ist, wie diese J4J's (Jews for Jesus) reagiert haben: Wie so oft bei uns Christen so unterwürfig, so scheißfreundlich... Klar, Nächstenliebe, dagegen ist nichts zu sagen. Aber wir sollen auch an Lk 10,10-12 denken:

Wenn ihr aber in eine Stadt kommt, in der man euch nicht aufnimmt, dann stellt euch auf die Straße und ruft: Selbst den Staub eurer Stadt, der an unseren Füßen klebt, lassen wir euch zurück; doch das sollt ihr wissen: Das Reich Gottes ist nahe. Ich sage euch: Sodom wird es an jenem Tag nicht so schlimm ergehen wie dieser Stadt.

Das, compadres, nenn ich mal Rückrad (und die weitaus sinnvollere Antwort als "go fuck yourselves")!

Eine Bissigkeit würde vielleicht manche Leute in positiver Weise schockieren. ich erinnere mich da an ein Interview mit Glenn "erbärmlicher Satanist" Benton der Band Deicide (betet für ihn), der auf die Frage, ob er, wenn er die Christen verulkt, sich nicht Sorgen um sein Wohlergehen macht, antwortete "Ach was, das sind alles ängstliche alte Mütter - Christen eben."
Sollte dieses Bild der Duck-Christen nicht mal ein Ende haben?
Mir ist das Thema persönlich so wichtig, weil ich gemerkt habe, daß ich außerhalb des Internet Äthers (also im echten Leben) teilweise eben so ein scheißfreundlicher, sich duckender christ bin und merke, daß man damit niemanden erreicht. Also betet doch auch mal für den feigen FingO um ne Handvoll Mut.

Änderung der Banner am Rand

Wie der aufmerksame Blogleser bemerkt hat, ist der Dänemark-Support verschwunden. Warum? Nein, es hat nichts mit dem jedenfalls in meinen Ohren extrem arroganten Äußerungen eines Mitbloggers zu tun, da ich für Dänemarks Redefreiheit wie auch für die der Andersdenkenden im demokratischen Rahmen war und bin. Dem Premier kann man mit Sit-ins, Demos, Streik, Petitionen, schlußendlich vllt. bei der Wahl zeigen, was man von seiner vollkommen beschissenen Meinung hält. Wenn jedoch Botschaften deshalb zu brennen anfangen, wenn es zu tätigen Angriffen auf Vertreter derjenigen Regierung kommt, ja, wenn deshalb ein Heiliger Krieg begonnen werden soll, dann ist, egal welche Religion vorher beleidigt wurde (und ja, sie wurde beleidigt!) das falsch und ich würde nächstes Mal auch wieder für die Redefreiheit eintreten - wenn die Angegriffenen nicht die "erlaubten" Mittel des Protests nutzen.
So, das sollte mal gesagt werden.

Nein, die Dänemark-Geschichte, wo sie Unterstützung brauchten, ist vorbei. Viel aktueller ist der Krieg im Nahen Osten, weshalb (auch durch meinen Spritzer jüdischen Blutes) ich eine Israel-Flagge in meinem Banner habe. Nein, ich finde nicht alle Methoden von ihnen richtig, aber ich meine, Israel hat eine Daseinsberechtigung, die Hisbollah, Hamas etc. akzeptieren müssen.

Und was hat der leckere Hanuta dort zu suchen? Tja, der FingO ist halt auch nur ein mieser Freund der Besitzenden!


Ok, eigentlich dachte ich, kann man ja mal darauf aufmerksam machen, daß der Papst recht gerne mal ein Hanuta futtert.

Also ein Aufruf: KATHOLIK, ERKENNE DEINE WÜRDE UND ISS HANUTA! ? Ach nö, schließlich will ich selbst abnehmen, und auch wenn eine Hanuta-Schnitte lediglich 110 Kalorien hat (wobei recht viele durch Kohlenhydrate - und sicherlich nicht durch Fructose - und Fett kommen)... nein, es ist eher mal ein Punkt, wo man die erfrischend menschliche Seite des Benedikt XVI. sehen kann.



Aber ihr dürft trotzdem gern Hanuta essen. Damit ihr wißt, was ihr ißt, hier alles wichtige über diese Haselnuß-Schnitte.

Donnerstag, Juli 20, 2006

Hut ab, Thierse!

Thierse ist gegen die Sexualisierung der Srache und bleibt bei schwarz rot Gold , statt, wie irgendwelche Bildprolos von schwarz rot geil zu reden. Er ist gegen die Sexualisierung der Alltagssprache.

Also, als überzeugter Nicht-SPD-Wähler muß ich über alle Parteigrenzen hinweg "Hut ab" (oder in meinem derzeitigen Reggae-Wahn "Large up!") sagen. Besonders freut mich, daß sowas mal nicht wie immer aus den konservativen Kreisen kommt, sondern von einem Politiker, der eben mal nicht von CDU/CSU ist. Find ich toll. Zeigt mir auch mal wieder, daß Grabenkämpfe zw. Parteien oft fehl am Platze sind und man auf den Menschen dahinter achten muß.


Nun nur noch meine 2 cent zu dieser Debatte: "Geiz ist Geil", "Schwarz Rod Geil" und was weiß ich nicht alles - ja, das nervt. Es ist derart peinlich, daß es nicht mal mehr anzüglich ist.
Was mich persönlich noch mehr nervt, ist, wie teilweise Alltagssprache und -verhalten versaut wird.

-Da hör ich vor einigen Tagen "Johnny comes marching home" und da heißt es ja: "And we all fell gay when Johnny comes marching home". Na, brauch ich ja wohl nicht zu sagen, was neben fröhlich mir für gay noch als Assoziation gekommen ist.

- Da kann mein Bruder nicht zu meinem BDay kommen, weil er 11 Stunden gearbeitet hat (Call-Center nehmen Leute aus)und zu schlapp war. Ein Freund von mir meinte sofort: "Ja, der will halt mit seiner Freundin..." Na toll...

- Da sind ein Freund von mir und seine Freundin recht kurz auf einer Feier. als sie gehen, wissen natürlich alle, was sie vorhaben, und daß sie keineswegs müde sind.

Vielleicht hat mich der katholische Glaube dahingehend schon blind gemacht, aber kann es nícht auch sein, daß mein Bruder bzw. jener Freund wirklich nur müde waren? Mann, man muß nicht gleich mit dem "geilsten" rechnen, oder seh ich nur den Wald vor lauter Bäumen nicht?

Donnerstag, Juli 13, 2006

Deal with the devil




Ja, ja, ich höre schon "FingO, sei nicht so makaber!". Aber ich muß sagen, daß ich den Comic-Strip gar nicht so blöd fand: Wenn Du Dich von Gott entfernst, ist es nicht wichtig, was Dein Götze ist, so oder so ist es nicht gut für Dich. Selbst wenn es ein niedlicher Hund ist....
Es ist ja so, daß man bei "typisch bösen" Wünschen wie der Sehnsucht nach der Weltherrschaft, 1 000 000 nackerten Dir dienenden Frauen, chef eines Drogenkartells werden etc. - da ist jedem klar, daß das Böse ist und man dafür in die Hölle kommen kann! Aber ALLES, womit man bewußt mit Gott bricht, führt einen von Gott weg.
Letztlich ist das ja das grandiose an der Ring-symbolik im Herrn der Ringe: Gandalf und Galadriel haben es nicht gewgt, diesen Ring zu besitzen, obwohl sie damit doch nur gutes tun wollten... Aber dieser Ring ist per se Böse, weil er, dem Baum der Erkenntnis ähnlich, dem einzelnen Macht verleihen würde, die dem Geschaffenen nicht zusteht.

Ich erinner mich, wie mein Beichtvater von einem modernistischen Priester mir erzählte, daß dieser auf die Frage, wieviele Menschen in der Hölle sitzen, er meinte: "Genau einer: Adolf Hitler".
Da fragt man sich manchmal, ob es neben Gut und Böse eine dritte Partei im Spiel um die seelen gibt, nämlich die Blöden...
Nein, nicht nur etwas oder jemand, der in der breiten Öffentlichkeit als Böse anerkannt ist, kann in die Hölle kommen, diese Möglichkeit steht leider jedem von uns offen. Leider? Na, vielleicht auch zum Glück, denn das zeigt uns doch auch, wie sehr der Allmächtige unseren Freien Willen schätzt. Wir haben die Möglichkeit, uns gegen das Allerhöchste Gut zu entscheiden - leider merken wir das auch allzuhäufig. Immer, selbst wenn es um einen Hund geht.
Beten wir dafür, daß wir uns richtig entscheiden (also in diesem Fall lieber für einen kleinen Hund beten).

Dienstag, Juli 04, 2006

Juhu




In Juli 1981
in Vienna a cool dude was bo-horn!
Became faithful to the church in Rome
led by the pope in the vatican dome

Dienstag, Juni 27, 2006

Schöne Worte zum Thema Liturgie

Schade, daß ich diesen Text erst heute finde, aber so hat er immerhin heute meinen Tag gerettet (Quelle: Kath.net :

Erzbischof Piero Marini äußerte sich in einem Interview zu den päpstlichen Liturgiefeiern sowie zum überlieferten Ritus und den Lefebvrianern.

Rom (www.kath.net) Veränderungen in der päpstlichen Liturgie hält der päpstliche Zeremonienmeister Erzbischof Piero Marini für möglich. Benedikt XVI. sei kritischer und genauer als sein Vorgänger, sagte der 64-Jährige im Interview mit dem Online-Magazin „Affari Italiani“. Liturgisch betrachtet sei „jeder Papst eine Geschichte für sich“, erklärte Marini.

„Bei Johannes Paul II. war ich ein wenig freier. Wir hatten eine unausgesprochene Abmachung, weil er mehr ein Mann des Gebetes und kein Liturgiker war“, erklärte Marini, der seit 1964 im Vatikan arbeitet. Bei Benedikt XVI. sei das anders. „Ich muss etwas mehr acht geben, weil er ein Liturgie-Experte ist“, gestand der Erzbischof ein.

„Aber das macht mich sehr zufrieden, weil er die Arbeit stets würdigt und wir darüber sprechen.“ Zuallerletzt würde das Zeremoniell überarbeitet: „Ich schicke ihm meine Anmerkungen, und er gibt sie mir zurück, entweder mit seiner Unterschrift als Zeichen der Akzeptanz, oder er macht Vorschläge, Ergänzungen oder Korrekturen.“

Lefebvrianer müssen Vaticanum akzeptieren

Der Erzbischof nahm auch zum bestehenden Schisma mit den Lefebvrianern Stellung. „Um es ein für alle Mal klar zu stellen: Sie müssen das akzeptieren, was das 2. Vatikanische Konzil entschieden hat, sonst wird keine Versöhnung möglich sein“, sagte der Erzbischof. „Nach jedem Konzil hat es eine Zeit der Spannungen gegeben“, erklärte er. „Es gibt immer jemanden, dem das nicht passt, was da passiert ist.“

„Zunächst müssen wir einmal begreifen, dass die Liturgie ein Zeichen der Einheit ist”, erklärte Marini. Er zitierte ein Wort von Papst Paul VI., wonach die Kirche nicht jene der Vergangenheit oder der Zukunft sei, sondern der Gegenwart. „Wir müssen die Kirche akzeptieren, so wie sie heute ist“, sagte der Erzbischof „Dabei geht es nicht darum, das Messbuch oder etwas anderes zu liberalisieren. Es geht allein darum, die Kirche von heute zu akzeptieren, und Schluss damit.“

Der überlieferte Ritus sei vor allem für die „älteren Gläubigen” gedacht gewesen, um ihnen den Übergang zum neuen Ritus zu erleichtern, erklärte Marini. Später habe Papst Johannes Paul II. gestattet, dass die Heilige Messe im überlieferten Ritus in einigen Kirchen gefeiert werden dürfe. „Aber jenseits dessen zu gehen, würde bedeuten, jenseits der Kirche zu gehen, und das kann man nicht“, meinte Marini.

„Wenn die Liturgie ein Zeichen der Einheit für die Kirche ist, dann kann man nicht Gruppen von Gläubigen schaffen, die genau an diesem Tag zu dieser Stunde auf genau diese Art beten, und dann kommt eine andere Gruppe, die ganz anders betet.“ Marini wandte sich auch gegen einen „Neoritualismus“. Es sei zu wenig, wenn ein Priester die Messe mit dem Gedanken feiere „Na gut, ich feiere meine Messe buchstabengetreu, also ist alles in Ordnung.“ Marini: „Das ist nicht gut. Die Messfeier bedeutet nicht einen sklavischen Respekt für liturgische Normen.“



- Endlich mal ein Text, der wirklich sehr, sehr gut meine Meinung zu Themen wie Liturgiemißbrauch auf der einen, übertriebenen Traditionalismus auf der anderen Seite darstellt.

Donnerstag, Juni 22, 2006

Fono is grad nich da...

... dann kann ich ihn ja mal ärgern:



obwohl... erstens mag ich den Fono gern, zweitens ist mein Beichtvater ein Zelot der Appleuser... in der Hinsicht muß ich sie mit einem Bild versöhnen:

Montag, Juni 19, 2006

Es war einmal in Fulda...

... und erstmal habe ich einen inneren Gang nach Canossa (bzw. vor die Tore vom Kompendium und die vom Hardcore-Katholiken) zu absolvieren, da, Schande über mein Haupt, nichts aus einem Treffen wurde. Wirklich schade, ich hätte gern mal einige weitere Gesichter hinter dem Bloggertum gesehen. Damit drängt sich die Notwendigkeit eines Bloggertreffens förmlich auf, sollten wir mal drüber nachdenken (an der Stelle: Nach mir geht es NUR am We!)...

Kommen wir aber zum Konreß "Freude am Glauben". Der Kongreß wirkte, wie auch schon die Jahre zuvor, wie eine Frischzellenkur für meinen Glauben. Vielleicht liegt es daran, daß man hier in Bln eigentlich nur vom Heidentum umgeben ist (hähä), daß eigentlich alle meine Freunde gute Menschen, aber leider nicht gläubig sind, oder daß ich einfach ein lauet Stück bin. was auch immer der Grund ist, Freude am Glauben wirkt, ich bin wieder etwas engagierter beim praktischen Glauben und bitte um Euer Gebet für mich, auf daß es so bleibe. Wie auch sonst hab ich mal wieder viel Infomaterial, kleine Broschüren, Bücher, CD's Kassetten mitgenommen, was auch immer wieder eine feine Sache ist.

Leider habe von den Vorträgen und spez von den Messen/Eucharistischen Anbetungen weitaus weniger mitnehmen können als in den Vorjahren, was aber auch daran lag, daß ich ua. mit meinem Bruder und seiner Freundin da war, wobei letztere nicht katholisch ist. Da hieß es eine gewisse Balance wahren, was derbe anstrengend und wirklich nicht weiterzuempfehlen ist. Trotzdem habe ich auch die "weltlich" verbrachte Zeit mit den beiden genossen und danke ihnen dafür.

Am Freitag war für mich das "main-Event" der Vortrag von Jörg Splett, der mich mal wieder vollkommen ge(s)plättet hat (Kalauer galore!!). Es ging um Mann und Frau aus philosophischer Sicht; sehr schön anzuhören.
Außerdem das Beichtgespräch, was sehr aufbauend und auch unterhaltsam war.

Am Samstag waren für mich die beiden Highlights das Podiumsgespräch über verfolgte Christen und der Vortrag von Bockamp.
Zusammenfassungen von alledem folgen; werde mir dazu die Vorträge aber nochmal anhören.

Sonntags kamen wir leider recht spät und ich merkte zu allem Überfluß noch direkt vor dem Kongreßzentrum, daß ich mein Portemonaie nicht bei mir hatte, weshalb ich das nochmal suchen durfte. So bekam ich am Sonntag von den letzten Vorträgen so gut wie gar nichts mehr mit, sondern nur die von Arinze gefeierte Messe. Die war an sich sehr schön, der Akzent vom Kardinal war sehr amüsant, aber ich muß sagen, daß ich in der Predigt (es ging um die Eucharistie) nichts besonders neues gehört habe. Der Chor war an sich wunderschön, jedoch war das Agnus Dei für meinen Geschmack viel zu lange und der Orgelspieler muß auf LSD gewesen sein; anders kann ich mir sein Geklimper nicht erklären. Leider kam für mich da noch persönlich dazu, daß zwei Dinge mich immer wieder aus der Andacht rissen:
1.) mein Sitznachbar, der, nachdem er sich hinsetzte, der Welt über den Sinn von Kneippkuren und den Unsinn von Doktoren erzählen mußte
2.) mein Firmkind, daß zwar nicht physisch anwesend war, aber in meinem Kopf herumrumorte, da es, so scheint es, zur Orthodoxie wechseln will. Bei allem sinnvollen Dialog mit der Ostkirche nenne ich das Apostasie.

Trotzdem, der Kongreß war mal wieder schön. Schade, daß ich so wenig neue Leute kennenlernte, daß ich die Mitblogger nicht traf... aber hoffentlich ein anderes Mal!!

Freitag, Juni 02, 2006

Wenn Du nicht überzeugen kannst - verwirre!

Kinder, Texte wie dieser zeigen mir mal wieder, daß die Welt gar nicht so verkorkst ist, wie man manchmal meint bei gewissen Büchern über gewisse Codizes. Danke, John Zmirak!

Kurz zum Text: Zmirak stellt nach längerer Einführung über Dan Brown seine Methode vor, mit Menschen, die an derartige Verschwörungen glauben, fertigzuwerden: Er überbietet ihre Theorie und fängt an zu erzählen, daß der WWII gefaket war, daß Echsenmenschne in Menschen gestalt unseren Planeten regieren (man erkennt sie btw. unter Einfluß von LSD), daß die Freimaurer das Wetterkontrollieren... Wie gesagt, wenn Du nicht überzeugen kannst, verwirre!

Mittwoch, Mai 31, 2006

Ohne Worte

Holland dreht frei . Ich denke, dazu brauch ich nicht mehr zu sagen, außer vllt. daß ich hoffe, daß kath.net da einer Ente aufgesessen ist.

Mittwoch, Mai 24, 2006

Freude am Glauben

Ich wollte mal Fragen, wer von den Bloggern so erscheinen wird!

Polemik: The Da Lordi Code

Wir schreiben das Jahr 2006. Lordi gewannen im Grand Prix Eurovision. Satanisten, die hochkamen? Von den Freimaurern unterstützte Lärm-Magier? Einfache Idioten? Ein Albino aus dem Opus Dei namens Sebas, selbst seit dreißig Jahren Gitarrist sucht Antworten und stößt auf schreckliche Wahrheiten in der nachkonziliaren Kirche.... und das beim Lesen der Lyrics und Melodielinien von "Hardrock Halleluja"...

*Spoiler*

Die Freimaurer infiltrierten die Kirche, um sie mit geistlosem NGL-Zeug zu fluten, doch die Infiltration ging noch weiter: sie klassifizierten bestimmte Musikrichtungen per se als "teuflisch", verbreiteten Geschichten von Backward-Messages, dem Satan geweihte CD's, hochfrequente Töne, die wahnsinnig machen etc., um so billiger Pop-Musik zum Ruhm zu verhelfen (denn auch die seichte Musikindustrie ist in den Händen der Freimaurer...) und die Kirche als eine nicht nur ewig gestrige (was ja eigentlich gut wäre), sondern permanent verängstigte Kirche darzustellen, die sich mit Nebenkriegsschauplätzen wie Rock n Roll und Metal befaßt.
Doch selbst die Freimaurer konnten nicht mit Johannes Paul dem Großen rechnen, der in einem Interview meinte, er würde Rock hören... Und nicht miut dem Opus Dei, die sich gekonnt gegen alle Formen der NGL zur Wehr setzten...

Thanks for inspiration

Freitag, Mai 19, 2006

Create ya own da vinci code!

Zwar schmoll ich immer noch, daß mir außer dilletanus keiner zum Ehrentag der Seite gratulierte (hihi), aber diesen Link , gefunden bei scipio kann ich euch ienfach nicht vorenthalten

Montag, Mai 15, 2006

ICK HAB HEUTE MEEN EHRENTACH!



Neee, ok, die Seite hat seinen Ehrentag, HEUTE ist das Fest der Hl. Dymphna! In dem Sinne beginnen wir den Reigen mit zwei etwas seltsamen Bildern, denn, wie wir wissen, ist diese Heilige die Schutzpatronin der Verrückten (also unsere Chefin, BlogozesenfreundeInnen!), und so fallen die Bilder etwas gaga aus:







So, genug des nicht so frommen Bilderbloggings, stattdessen an dieser Stelle zwei gaga-Filmempfehlungen aus dem Land der Skurrilen:

Monday
Uzumaki

Ich würde eigentlich gerne den Ideen vom Bad catholics guide to good living genügen, nur fehlt mir leider die Zeit dazu (ganz zu schweigen von der Zeit, sowas vorzubereiten). Aber immerhin treff ich mich mit dem Sänger von ua. Kaiser von Preussen , das ist auf jeden Fall ein Anfang, denn wenn das Heiligtum von Gheel uns was lehrt, dann, daß man sich der Verrückten annehmen soll.
Falls ihr jedoch Zeit habt, könnt ihr ja ein paar Vorschläge aus dem Buch (mixed up with my eigene) in eure Abendplanung einplanen:

- Lade den älteren Herrn aus Deiner Gemeinde, der den Freimaurern die absolute Macht über das Wetter unterstellt ein (" Warum sonst regnet es denn immer bei Papstbesuchen, hmmm? Erklär mir das doch mal!"). Außerdem Deine Schwägerin von den Pfingstlern, die den Fernseher ihrer Familie im Garten abfackelte, Deinen Bruder, den Ex-Seminaristen und Deine Tante, die scientologische Drehbuchautorin. Und natürlich Deine komplett freidrehenden Eltern.

- Erstelle Collagen aus Bildern und Schlagzeilen von links- und rechtsextremen Revolverblättern, den Sekten, die Dich in Einkaufszentren ständig mit Pamphleten versorgen etc. Erstelle Photomontagen, in denen der Familienhund das Kennedy-Attentat mitbekommt, lege den Stolz Deiner Familie (den Erstgeborenen) in Schröders Arme...

- St. Dymphna kam aus Irland, also richte zuhause alles Grün, Irish, Pub-haft, und vor allem Guinnesig ein. Wütende, sich prügelnde Kobolde sollen von den Lampen hängen und verteile ÜBERALL in Deiner Wohnung Heiligenbildchen der St. Dymphna. Ach, hau noch einige Tarot-Karten, Bilder der Nation of Islam (die Schwarzen aus dem All kommen, um die Welt zu retten etc.), Hare Krsna-Bildchen etc. rein. Falls Dich Leute fragen ,was das soll, sage ihnen "Ihr werden die geheimen Verbindungen sehen jaaa.... IHR ALLE." - und verzieh dich in die Küche.

- Bring in Deiner Mikrowelle Marshmallows zum wachsen.

Noch ein paar Vorschläge von mir:

- Biete den Gästen Daves total insantiy Sauce. Gibt es hierzulande bspw. bei Pepperworld . Jaaa, ich weiß, Da bomb und vor allem Vicious Vampire ist noch schärfer, aber die Sauce von Insane dave passt besser ins Ambiente. Warne aber die Gäste, daß es wirklich scharf ist. Glaubt mir, auch dann werdet ihr eine Menge Spaß haben (und das tolle ist, nach dieser Warnung auch die Gäste).

- Hintergrundmusik sollte auf jeden Fall nicht easy listening sein. Ich empfehle Avantgarde-Zeuch von Luigi Nono und vor allem Max Gold - Nirgendwo Fichtenkreuzschnäbel, überall Fichtenkreuzschnäbel . Ja, ich denke, dieses Album gibt einen guten Musikalischen Hintergrund.

So, zum Abschluß noch ein Gedicht (wer den Roten Faden vermißt, sollte sich daran erinnern, was das für ein Blog und was heute für ein Tag ist):

Wirbelweise windet Wahn den Wurm
Wale wogen wellenweise
Tauchen tief am elfenbeinern Turm
Rudernd Rauschend Rätselreise

o du zage Himmelssphäre
pluralistisch permanent
Nähre nur nicht ihre Leere
ein einzig ehern Element

(Für die Zugabe)
Heulend Harte Höllenhunde
Dichten dir den drögen drang
ich brauchte selbst dafür ne halbe Stunde
doch es ist auch nicht so lang
(an der Stelle danke an meinen Bruder für diese Zeilen)

NOCHN GEDICHT (diesmal etwas Dada):

Die Nacht treibt
MIR
die Traenen der LUST
(TRAENENWURST)
in die Augen

doch auch der TAG
ist nacht,
hallo.

Dienstag, Mai 09, 2006

Futter für die Weltraumaffen

Nu ists also raus . Der Verblödung im Namen des Humors sind also alle Türen und Tore geöffnet. Juché schreit der Relativist, und freut sich, daß er anscheinend endlich mal, nachdem die Kirche ja ach so viel angerichtet hat, im Namen der Toleranz die Kirche verunglipfen, beleidigen und denunzieren kann. Wurde ja bisher nicht getan .


Aber egal: Man kann sich immerhin freuen, daß der Relativismus mal wieder seine Maske abnahm und gezeigt, daß er Toleranz nur von anderen fordert (wie man am diesem verbotenen Spot gut sehen kann), aber selbst diese nicht kennt. ich bin jedenfalls guter Dinge, daß es unter den Nicht-christen genügend Leute gibt, die inzwischen gemerkt haben, wieviel wert diese Maske ist.

Was mich aber besonders ärgert: Sind die Feinde Gottes immer so blöd? Ich mein, bitteschön, Verarschungen der Kirche gabs schon, und qualitativ weitaus bessere, antiklerikale Verschwörungstheorien gibts auch weitaus bessere als das Schundwerk von Dan Brown. Also, kommt, Leute, wenn ihr uns schon vor den Karren fahren wollt, dann mit Qualität.

Freitag, April 28, 2006

Um die Wogen des Zorns zu glätten...


...wechseln wir auf ein in Berlin SEHR aktuelles Politisches Thema!
(Quelle: Titanic

Mittwoch, April 26, 2006

Und es wird weitergerumblet

... jedenfalls vom allseits geliebten Kompendium. So, langsam reichts wirklich. Ich weiß nicht, wer mit dem Vollhonk aus der Blogözese gemeint ist, da danach der Hinweis auf McFly kommt, fühle ich mich an die wundersamen Dialoge mit Pater Paul erinnert (die ich leider nicht mehr reproduzieren kann, da auf mystische Weise seine Beiträge verschwunden sind).
Na ja, bisher war ich nach dem kleinen Eklat dem Kompendium recht friedlich gesinnt, Menschen können ja auch mal Fehler machen. Aber ich denke, daß ich nun die Links zu denen von meiner Seite nehme. Ich brauch für Schmuddelpropaganda keine Werbung zu machen. Das einzige, was ich sagen kann, ist, daß es doch ganz witzig ist, daß der Herr Dominik den Kampf des Opus Dei mit dem "Leiden" (lol) des Kompendiums zu vergleichen...

Wir sind also die Blödelzese? Für meinen Teil kein Problem, ich blödel gerne. Da Eure neue Form des Webapostolates mich jedoch nicht wirklich so vom Hocker reißt, weiß ich, welche Seite man sich inzwischen wirklich sparen kann.

Montag, April 24, 2006

Witzischkeit kennt keine Grenzen...

... denken sich jedenfalls die sicherlich unglaublich intelligenten und humorvollen Damen und Herren des als geistige Hoffnung der dt. Fernsehlandes bekannten Senders MTV. Ja, es geht mal wieder um Pope-Town. Na ja, nicht direkt. Zu Popetown haben schon andere Leute kluges geschrieben.
Dazu brauch ich jetzt nichts mehr zu sagen.

Was ich mich aber frage: Wo war des Christens Protestierwut, als Dan Browns Schmuddelwerk in die Regale kam (und jetzt inzwischen die Herzen vieler vor allem älterer Frauen, aber anscheinend auch der gesamten Pro Sieben Gallileo-Redaktion, im Sturm eroberte)? Wo waren unsere Mails, als Dan Brown eine zugegebenermassen Aussenstehenden es nicht immer einfach machende, aber wirklich integere Organisation in den Dreck zog und diffamierte? Wo waren wir, als unser Heiland und seine Kirche zu einfachen Stilmitteln einer billigen Verschöwungstheorie degradiert wurden?

Soll jetzt wirklich nicht moralisch klingen. Ist nur ein Gedanke, vielleicht brauchten wir den Protest der Moslems und die Arschkriecherei der PC-Medien, um zu wieder mal zu merken, daß in Europa mit zweierlei Maß bzgl. Religionen gemessen wird.

Na ja, was überrascht es uns? "Roh und grausam wollen wir mit ihm verfahren, um seine Sanftmut kennenzulernen, seine Geduld zu erproben".

Freitag, März 31, 2006

We present something very njuhu....

Nämlich den ERSTEN CHRISTLICHEN TUMBLELOG in deutscher Sprache! Er ist überkonfessionell, schnell und ähhh... SENSATIONELL!!!! Und kluge Geister wie Fono, Kapeka, Francis (und minder kluge wie icke) stecken dahinter!

Hier ist die offizielle Presse-Erklärung

Und hier seitah mittenmang...