Mittwoch, Oktober 30, 2013
Yay @Liturgisches Institut und katholischer Pressedienst
Wow! Die schönste unter den Bloggerinnen wies mich heute auf dem Weg nach Hause auf eine schöne Neuerung hin: Es gibt eine vom deutschen liturgischen Institut und dem katholischen Pressedienst abgesegnete Stundengebet-App für iphone und android. FÜR UMME!
Da mecker ich gestern noch mit meiner Frau und meinem Vater darüber, daß doch nicht einfach ein Institut die Hand auf dem Gebet der Kirche haben könne und dann passiert das! Klasse!
Wirklich: Vielen, vielen Dank, liebe Damen und Herren vom Liturgischen Institut und vom katholischen Pressedienst! Vergelts Gott!
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5 Kommentare:
Ich hab auch schon drüber gebloggt.
http://introiboadaltare.blogspot.de/2013/10/stundenbuch-app.html
Lieber FingO,
danke für Deinen Kommentar auf kath.net, er hat zu meiner täglichen Dosis Lachen beigetragen.
Im Übrigen möchte ich noch anmerken, daß die bedenklichste Umstellung im Brevier-Kontext, jene war, die weg von gemeißelten Steinplatten in handliche Pergament-Ausgaben war. Wieviele Priester hätte man von der Sünde fernhalten können, wenn diese noch das Brevier in der steinernen Ausgabe herumtragen müßten? (Mögliche Verbindungen zu aktuellem Kirchengeschehen rein zufällig und intendiert)
Jetzt will ich aber wissen, was er auf kath.net geschrieben hat!
Jemand schrub:
"Es würde mich interessieren, ob einer der Priester, die ihr Stundenbuch oder die liturgischen Texte ohne langes Nachdenken auf ihre Phones herunterladen, je einmal einen Gedanken über die Frage nach der Einheit von Inhalt und Form verschwendet haben (wie sie bei den Sakramenten etwa niemals getrennt werden darf), bzw. ob es richtig ist, dass ein Text (von lat. textum: Gewebe) tatsächlich unabhängig von der Materialursache, dem Buch, existieren soll, kann, muss. Die Technologie ist die willkürliche Trennung der Materialursachen und sitzt schon tief auch in der Kirche, nicht nur in Mikrophonen und Keyboards, sondern auch in unseren Köpfen."
Ich antwortete darauf: "Sie haben recht! Schon der Übergang vom handgeschriebenen Pergament zum gedruckten Papier ist diesbezüglich eine Entwicklung gewesen, die seit Jahrhunderten Sorgen bereiten sollte. Ist es nicht so, daß dadurch aus einem Akt der Sekundärschöpfung eine maschinelle Massenfertigung wurde?
Man sollte auch eine weitere Parallele nicht vergessen: Sowohl diese "App" als auch der Buchdruck sind postkonziliare Entwicklungen, freilich bezogen auf unterschiedliche Konzile."
*brüll*
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