Montag, Mai 28, 2007

Priester rocken, die Erste



Alta Vadda, Sonnenbrille, Reliquiar(? sieht jedenfalls cool aus), Leute in Uniformen im Hg... Katholens, wir sind irgendwie extrem stylisch.
Hier ist der Hg auf polnisch

Handmotions in heaven

Bevor ich mich wieder an die Arbeit mache, ein kleiner witziger Albtraum, wie es im Himmel wäre, wenn liturgische Tänze und "Hände zum Himmel" die einzige Form des Betens wäre.

Sonntag, Mai 27, 2007

Der Gute Scipio hat mir ein Stöcksche hingeworfen, was ich natürlich gerne aufsammle (man macht so viel, um sich von der Arbeit abzuhalten, hihi).

1.) Morgens?
KAFFEE. Mit Milch und Süßstoff. Manchmal (jetzt wirds ekelhaft) Coke Zero. Manchmal ersetze ich das ganze Frühstück auch durch einen leckeren Eiweiß-Shake, den ich mir dann noch malnchmal etwas aufpimpe (mit Beeren oder Nüssen bspw)

2.) Mittags?
Coke Zero oder Eistee.

3.) Abends?
Siehe "mittags", gern aber, gerade in der jetzigen Zeit, wo ich viel tagsüber gearbeitet hab, ein Bier.

4.) Sport?
Wasser, Leitungswasser.

5.) Bester Longdrink?
k.p.

6.) Bestes Bier?
Chimay!!!!

7.) Bester Wodka?
Es gibt guten Wodka???

8.) Cocktailtime?
Gerne auch alkoholfreie, hab mir erst vor kurzen ein paar alkfreie Egg Noggs zuhause reingepfiffen. Egg Noggs sind auf jeden Fall fein, Frozen Magaritas auch oder Daiquiri.

9.) Bestes Wässerchen?
Goldbacher Leitungswasser.

10.) Essen gehen?
Indisch gern, wie scipio ein Lassi. (Kann ich auch mal wieder zuhause trinken), manchmal Bier bzw. Diesel/Radler oder Eistee/Saft/Cola/Spezi

11.) Mäcces?
Milchshake

12.) Sterbebett?
Öhhh.... gute Frage. Vllt ein Chimay? oder doch besser den Herrn in beiderlei Gestalt.

13.) Rot oder weiß?
Bier.

Na gut, wenn, dann weiß.


weiter werf ich das stöckchn an Yon , Fono, Cicero und Georg.

Dienstag, Mai 22, 2007

"Ihr habt die Hölle gesehen..."

... in die viele Sünder kommen, weil niemand für sie betet und opfert" So sagte die Mutter Gottes und unsere Mutter Maria in Fatima. Ich mußte darüber vor kurzen viel nachdenken.

Aber fangen wir von vorne an. Im Bad catholic's guid to wine, whiskey and Song" zitiert Zmirak den Heilgen Leonart von St. Maurice. Ich zitiere das mal:
"The Bible also tells us that only two Hebrews out of two million entered the Promised Land after going out of Egypt, and that only four escaped the fire of sodom... All of this means that the number of the damned...is far greater than that of the saved."

EDIT: Es sollte angemerkt werden, daß John Zmirak und Denise Matychowiak in KEINSTER WEISE der Meinung von St. Leonard sind. Wie eigentlich alle Katholiken, die ich kenne, denken sie, daß Hoffnung nicht umsonst eine der drei Kardinaltugenden ist und man schon auf gottes Barmherzigkeit hoffen kann (natürlich, ohne vermessen zu werden). Kurz gefaßt: die Autoren sind da voll auf der Linie der Kirche.

Bei allem Respekt jedem Heiligen gegenüber, aber da muß ich zwei Sachen anmerken (nebenbei: welche Schriftstelle hat er denn im Hinterkopf mit "nur zwei betraten das Hl. Land"?):

- 5.Mose 34,4-5: Na ja, Mose selbst hat das Heilige Land nicht betreten, aber erscheint Jesus auf dem Berg Tabor...

Aber vor allem das wichtige:

- Letztlich zeigen beide Geschichten auch die Macht der Heiligen: Gott zeigte Abraham Sodom & Gomorrah und meinte, er wolle alles in Klump hauen und jeden töten. Das Feilschen Abrahams mit Got kennt jeder. Zu Deutsch: Wären da zehn Gerechte gewesen, wären alle Ehebrecher, Unzüchtigen, Säufer etc. pp. Sodoms und Gomorrahs am Leben geblieben! Ähnliches läßt sich über den Exodus in das geheiligte Land sagen: Als die Juden das goldene Kalb errichteten, war Gott der Meinung, er müsse das Volk vernichten, und durch Mose Fürbitte wurden sie verschont. Man kann also sagen, daß durch Mose Fürbitte immerhin zwei das Heilige Land betraten!(2.Mose 32,9-14)

Na ja, und da mußte ich mich - is ja Marienmonat - an Fatima erinnern: Mir wurde klar, was Josemaria Escriva meint, wenn er sagt, man Heiligt sich, die anderen und di Umgebung durch die Arbeit. Das alles haut halt in diese eine Kerbe, die in dem Gedicht von Reinhold Schneider gut ausgedrückt wird:

"Allein den Betern kann es noch gelingen
das Schwert ob unsern Häuptern aufzuhalten
und die Welt den richtenden Gewalten
durch ein geheiligt Leben abzuringen"

Mann, hat unser Beten und Handeln eine Dimension... Beten und opfern wir also für die Sünder!

Dienstag, Mai 08, 2007

Neulich bei Studivz


Ist das die neue ecclesia militans?

Montag, April 30, 2007

Sinnloses zum Abend

Da ich noch arbeiten muß, habe ich hier mal etwas sinnloses für die unter Euch, die nun Feierabend haben, zusammengetragen:

Das Mädchen mit dem Lauch
APOKALYPTISCHE VISION VOM WELTENDE
TROGDOR - THE BURNINATOR!
Theres a Dog inside your guitar...
We like the moon

und um das Flash-Potpourri noch etwas abzurunden, noch ein paar Videos:




Hatte ich eigentlich das mal hier drauf? Egal:




und als Besitzer einiger Zweghamster muß natürlich noch Hamstergeddon gezeigt werden.

Sonntag, April 29, 2007

FEIERABEND

Jetzt schon :(

Samstag, April 28, 2007

christlicher Reggae


Wollte nur mal erwähnen, daß der gute Sherwin Gardner ein neues Album draußen hat. Sherwin Gardner ist eine der christlichen Ausnahmen, die sich mit weltlichen Größen wie Capleton oder Sizzla in Sachen righteous Dancehall durchaus messen kann.

Auch wenn Capleton immer noch besser bleibt, muß ich sagen.
Wie dieses video mal wieder mir zeigt:

Mann, der Arsch soll ma ausm Knick kommen und christ werden.... wie singt Stitchie "In the Name of Jesus I call pon Capleton..... fi bun di fyah pon Satan!"

Montag, April 23, 2007

Änderungen in der Liturgiereform

Ok, ihr wißt, wie ich zum Neuen Ritus stehe. Da freut es doch mal einen, daß ein anderer (Monkallover) auch mal ein paar schöne Änderungen beim Novus Ordo anbietet. Ich persönlich finde es gut, daß der Wortgottesdienst erweitert wurde.
Und ich denke, daß es für den Alten Ritus wirklich eine bereicherung darstellen würde, wenn man da beim spätestens morgen erscheinendem Motu Proprio vllt überlegt, wie sich beide Riten gegenseitig beeinflussen können. Vielleicht kann der vater auch mal was vom Sohn lernen.

Sonntag, April 22, 2007

Quetschenpaua



Quetschenpaua aka New Yok ist ein Berliner Liedermacher, der Punklieder auf ner Quetschkommode singt. Hier in Bln is er recht bekannt, vor allem mit Liedern wie Q-Dämz börnin oder Silvio. Sehr schönes Kreuzberger Lokalkolorit-Lied ist natürlich immer wieder Sommer, Sonne .
Was er singt, ist eher nicht meine Meinung, aber erstens habe ich die Lieder recht häufig mit einigen Freunden seit ca sieben Jahren an diversen Lagerfeuern gesungen, zweitens ist es Lokalkolorit und drittens gefällt mir die Musik irgendwie schon. Es zeigt mir das, was mir z.Zt. an christlicher moderner Musik irgendwie fehlt, denn ich denke, wir christen können und sollten inzwischen auch sozialkritisch sein.
Hier gibts ein paar Lieder von ihm zu hören.

Samstag, April 21, 2007

DAS ist mal eine Webpräsenz für eine Gemeinde!

St. Peters Roman Catholic Church in Louisiana zeigt, daß man als Pfarrei durchaus eine hübsche Seite haben kann, die nicht aussieht wie von anno dazumal.
Scheint eh ne feiste Gemeinde zu sein, wenn ich mir die Photos von ihren Retreats und ihrem Cafe ansehe, wow. Da zeigt sich, daß hier in Deutschland wirklich noch viel machbar ist.

Devotions-Tag!

Von So Many Devotions geklaut, dacht ich mal, mach ich einen Devotion-Contest auf.

1. Was ist Dein Lieblingsgebet bzw. Deine Lieblingsverehrung von Jesus?
Der Rosenkranz der göttlichen Barmherzigkeit gefällt mir sehr gut. Außerdem "Oh mein Jesus..." - das Gebet, was wir in Fatima gelernt haben. Ich weiß nicht, ob das da reinzählt, in meiner Geldbörse trage ich ein koptisches Kreuz herum, was geweiht ist (von einem katholischen Priester).

2. Was ist Dein Lieblingsgebet bzw. Deine Lieblingsverehrung von Maria?
Der Rk und die Lauretanische Litanei, auf jeden Fall! Nur merke ich, ich müßte beides mal wieder öfter beten. Das Skapulier dann noch, klar.

3. Trägst Du ein Skapulier oder eine Medallie? Das braune Skapulier vom Berge Karmel als Medallie. Ich überlege, ob ich mir mal das fünffache Skapulier hole. Was sind denn für Versprechen mit anderen Skapulieren verbunden?

4. Hast Du Weihwasser in Deiner Wohnung? Noch von meinem Altötting-Besuch anno 2004 etwas! aber das ist langsam echt alt... vllt. werde ich mir mal wieder neues holen. Ich muß aber gestehen, daß eine Weihwasser-Frömmigkeit bei mir nie so wirklich Fuß faßte - Klar, beim betreten und verlassen einer Kirche ein Kreuzzeichen mit Weihwasser, aber im privaten Gebrauch? hmmm... Vllt. kann mich jmd inspiririeren.

5. Opferst Du Dein Leiden auf? Denke leider nie dran, argh.

6. Feierst Du die ersten Freitage und die ersten Samstage im Monat (Sühnesamstage etc.)? Letzten Samstag angefangen!

7. Gehst Du zu Eucharistischen Anbetungen? Wie oft? Sollte ich mal wieder, früher jedem Samastag zur Eucharistischen Anbetung ins Opus Dei, jedoch muß ich sagen, daß die doch schon recht knapp und trocken ist.

8. Gehst Du eher in die Samstags-Vorabendmesse oder zur Sonntagsmesse? Wenn ich weiß, daß die Nacht lang wird, gehe ich eher in die Vorabendmesse.

9. Sprichst Du das Tischgebet? Leider zu unregelmäßig und wenn, dann in Gedanken. Vllt ist das eine Konvertitenkrankheit.

10. Lieblingsheilige? Juan de la +, Franz von Assisi, Thomas Aquinas, Franz von Sales, Benedikt, Bald wahrscheinlich JP2, Dimas, St. Michael
Frauen: Maria (tüllich!), Terese von Lisieux, - WIE KONNTE ICH FAUSTINA UND BERNADETTE SOUBIROUS VERGESSEN!?!?

11. Kannst Du das Apostolische Glaubensbekenntnis auswendig? Klar.

12. Sprichst Du Stoßgebete über den Tag verteilt? Bemühe ich mich immer wieder zu etablieren.


Das Stöckchen werfe ich allen christlichen Bloggern zu (frei nach dem Motto, wer das liest muß schreiben)

Donnerstag, April 19, 2007

...ein Grund mehr, FingO nicht so zu mögen...

... Oder mal ganz dem Fono es gleichtun
und eine Musikempfehlung aussprechen! Nur daß es diesmal Industrial sein wird. Auweia...

An meiner Front (dymphnaswelt berichtete) werdei ch des Nachts natürlich extremst müde. Was mir dann hilft, ist richtige kick-Ass-Music. Und ich denke, Xotox liefern genau das:




Also, wer EBM/Electro mag, wird Xotox auch was abgewinnen können! Auch wenn es eher Industrial der neuen Schule ist, d.h. teilweise recht technoid klingt - tanzbar ist es! Und es macht wach, au weia. Auf oben verlinkter Seite sind alle vier Lieder hörbar, leider sind meine zwei Favoriten (Rhythmuskaputt und Das Tanzdiktat) nicht dabei.


Ok, ich muß gestehen, ich denke, nur Yon weiß mit der Musik was anzufangen...

Frontbericht, die erste

Niemals schlafen, niemals ruhn
Leute es gibt viel zu tun!
Alle Kräfte sind geweckt,
spürt Macht, die in Euch steckt
Alle Männer, alle Fraun
die neue Welt gilts aufzubauen
viel zu lang schon nichts getan
KOMMT STELLT DIE MASCHINEN AN!

Ok, hier kommt der erste und vielleicht auch letzte Frontbericht. Wer darüber entscheidet? ICH. Wenn Zeit da ist, werde ich etwas öfter vom Leben, den Freuden (haha!) und den Leiden (jawoll!) eines Diplomanden im Endstadium berichten.

Die Meßergebnisse sind seit nun genau zwei Wochen da, und heute habe ich festgestellt, daß die Art, wie ich diese analysiert habe, doch richtig ist - also hoffe ich, daß ich heute mit der Analyse der Messungen fertig werde. Die Diskussion dieser wird noch ein weiterer Packen sein.

Seideman meint, daß ein Rotationswellenpaket, d.h. ein kohärentes Ensemble von rotierenden Molekülen nur durch den Einfluß der Umgebung aufhören wird zu rotieren. Theortisch hat sie recht, jedoch sollte man auch bedenken, daß man diese ewige Rotation nicht ewig aufzeichnen kann, denn das isolierte Molekül fliegt mit einer bestimmten Geschwindigkeit herum, wird also irgendwann das vom detektierenden Probepuls abgedeckte Areal verlassen. Aber egal, wichtig ist, sie behauptet außerdem, daß binäre Kollisionen zw. Molekülen weiterhin das Wellenpaket dephasieren. Anscheinend stimmt das nicht so ganz, ist doch die gemessene Dephasierungsfrequenz um einen Faktor hundert größer als die Kollisionsfrequenz. Also wird das Rotationswellenpaket um den Faktor zehn seines eigentlichen Radius in seiner Phasenbeziehung beeinflusst! Die Moleküle berühren sich noch nicht mal, und das Signal dephasiert! HAHA! Wo sind nun die binary Collisions, Miss Seideman!?!
- Jetzt werde ich fies. Jedenfalls stellt sich jetzt die Frage, woher das kommt. Und da tappen wir im Dunkeln... einige Paper erzählen zwar etwas ähnliches, was sich jedoch nicht auf die Rotation anwenden läßt (argh). Also, wenn einer von euch Ideen hat - immer her damit!

Ansonsten ist im augenblick gerade bei mir etwas die Luft raus; während ich in der letzten Woche extremst viel geschafft habe, finde ich, dßa ich diese Woche extremst lahm vorankomme :( na ja, es kann nicht immer mit Mach zehn vorangehen. Betet doch bitte für mich an der Front der Wissenschaft, daß ich weiterhin gut vorankome und in zwei Wochen eine halbwegs präsentierbare Diplomarbeit zusammengeschnürt habe (ca 20 von angepeilten 60 Seiten hab ich schon geschrieben, weiter sind zehn seiten ca mit Graphen gefüllt, wenn ich die nicht kleiner mache).

Montag, April 16, 2007

Der beste Grund gegen die Evolutionstheorie

Wenn ich grad schon am meckern bin, kann ich gleich auch weitermachen. Vielleicht entwickel ich mich ja noch auf meine alten Tage zu einem Alfred Ekel der Blogozese. Oder es hängt einfach damit zusammen, daß ich im augenblick durch die Diplomarbeit etwas zu wenig schlafe, argh...

Jedenfalls, vor kurzem bin ich mal wieder auf das Forum von FCKW gegangen. FCKW ist eine charismatische Gruppierung, die immer wieder Lobpreisabende anbietet etc. Ist nicht mein Ding, aber ich schätze, was sie machen, und es sind auch, soweit ich sie via Äther kenne (ok, den Johannes aka soulsolutions habe ich ja auch mal life und in Farbe getroffen). Wenn ich jedoch sowas höre wie:

Ich finde die Sache mit wirklich 7 tagen ziemich schwer vorstellbar, aber ich mag das Gefühl, unsere angebich sooooo sichre Wissenschaft zu erschüttern


Erstens: Wer ist DIE Wissenschaft? Eine Organisation? Eine Sekte? ODER NICHTS (d.h. alles)? - ok, das letzte war von einem Dada-Plakat vollkommen unpassend geklaut. Wer von DER Wissenschaft, DEN Wissenschaftlern etc. redet, ist genauso ignorant wie der Atheist, der von DER Religion spricht. Und selbst wenn wir über einen Kamm scheren wollen: Wie ich bisher DIE Wissenschaftler erlebt habe, bemüht man sich schon darum, die Wahrheit - und nicht irgendeine im Trend liegende Meinung - ans Licht zu bringen. Nicht nur ich habe deshalb (inzwischen vor fast sieben Jahren, schnuff) angefangen, Physik zu studieren. Ja, es gibt die schwarzen Schafe, die eher eine Meinung hochkochen wollen. Aber es gibt auch in meiner Kirche leider Gottes immer wieder Idioten, was nichts an der Heiligkeit der Sancta Ecclesia ändert. Also, bitte, bitte: redet nciht über DIE Wissenschaft.

Zweitens: Tolles Argument. "Ich denke, die Welt ist an sieben Tagen geschaffen, weil ich es geil finde, wie die Wissenschaftler den Kopf schütteln". Toll. Wirklich, Dein Haus ist nicht auf Sand gebaut. Wieder: Es muß - Wissenschaftlern wie Gläubigen - um die Wahrheit gehen. Letztendlich hat der Schreiber dieser Sache gezeigt, daß er eben nicht nach der Wahrheit strebt, sondern nach (s)einer Meinung, die sich halt mit der christlichen deckt. Nein, das kann nicht sein. Man kann nicht etwas gegen irgendwelche wissenschaftlichen Entwicklungen haben, weil sie auf dem ersten Blick dem Glauben zu widersprechen scheinen.


Weiter fand ich dieses
ich will mich jetzt mal outen: mir ist nicht egal wie Gott die Welt erschaffen hat, das ist eine extrem interessante Fragestellung, weil sie die Frage berührt, ob man die Bibel wörtlich oder nicht wörtlich verstehen soll. Und nur so als kleiner Seitenhieb. Man hört ständig, manche Sachen in der Bibel seien nicht wörtlich zu verstehen. OK OK, doch wenn man das sagt, dann hat man zwei Möglichkeiten: entweder man gibt für diese angeblich nicht wörtliche Stelle ne echt überzeugende Bedeutung im Symbolischen an, oder man muss behaupten, die Bibel sei belanglos oder unverständlich. Also Vorsicht mit dem Argument. Wenn die Bibel Wort Gottes an alle Menschen ist, dann muss der Symbolismus - wenn es denn einer ist - wirklich offensichtlich sein oder die Bibel ist quatsch.


Erstmal: Ich finde es toll ,daß es dem Schreiber nicht egal ist, wie Gott die Welt erschaffen hat. Doch dazu später. Hier möchte ich mich nicht zu lang aufhalten, sondern erinnere an Dybart und Scipio
Als einziges ist vielleicht als Frage hinzuzufügen, wie die Inspiration Gottes für die jeweiligen Texte der Hl. Schrift ausgesehen hat. Wenn sich die landläufige Meinung zum Thema Inspiration auch hierauf anwenden läßt, dann waren die Schreiber der Genesis eben keine Medien, die wie Walsh behaupten, mit Gott zu channeln .

Na ja, ein immer wieder von mir geliebtes Argument in der Fragestellung ist ja immer, ob ich Gott denn nicht zutraue, die Welt in sieben Tagen gemäß der Schrift geschaffen zu haben. Ähm, da ich glaube, daß Gott allmächtig ist, und da ich glaube, daß er die Wahrheit ist, stellen sich dann weitere Fragen:

1.) Wieso hat Gott die Welt nicht in sieben Sekunden erschaffen? Sicherlich könnte man darauf antworten, daß Gott damit dem Menschen den Sabbath näherbringen wollte. Ok, das wäre ein Argument. Was er mit den anderen sechs Tagen dann hätte zeigen wollen ist meine ehrlich gemeinte Frage an die Kreationisten.

2.) Gott, der die Wahrheit selbst ist, verulkt die Menschen mit versteinerten Knochen von Dinosauriern? Mit steinen, die aussehen wie die Gebeine von Tierarten, die kein Mensch lebend zu Gesicht bekam? Oder anders formuliert: Wieso hat Noah Gottes Auftrag dann so schlampig ausgeführt und nicht die Dinosaurier und die säbelzahntiger gerettet?

3.) So viele Dinge in diesem Universum lassen sich innerweltlich erklären. Sicherlich gibt es immer wieder Grenzen, wo der Mensch nichts anderes machen kann als ehrfürchtig zu erkennen, daß hier eine andere Hand im Spiel ist (bspw. den Anbeginn unseres Universums und in dem Zusammenhang das Phänomen der Planck-Zeit, daß vor der Plank-Ära die Zeit noch gequantelt war, wow...). Warum macht Gott ausgerechnet hier eine Ausnahme und führt die Menschen mit der Mikroevolution in die Irre?

Das sind wirklich ernst gemeinte Fragen! Nur so kann Wissenschaft beginnen! Man kann nicht einfahc sagen, daß Gott das in seiner Allmacht so gemacht haben könnte - das greift zu kurz. So, wie die an die Evolution glaubenden Theologen sich bemühen sollten, diese heilsgeschichtlich zu verstehen, sollten Kreationisten nicht immer nach beweisen für Gottes Schöpfung wie die Banane oder die Erdnußbutter suchen, sondern solche Fragen beantworten.

Sonntag, April 15, 2007

Latein bewahrt mich vor dem Verstehen

Ok, das ist zu kurz gegriffen, entstellt etc. Deshalb hier die Originalquelle: Scipio zitiert Martin

Das bedeutet also, man sollte Bücher über Quantenmechanik auf Nauatl schreiben? Einstein hätte seine Relativitätstheorie auf Occitanisch rückwärts schreiben sollen? Oder, daß zumindest Versionen in nicht verständlicher Sprache an das Volk verteilt werden sollten, damit die Ehrfurcht vor diesem inneren Wesen des Universums, daß einige Ecken und Enden bieten, die wir noch nicht verstehen (siehe Interpretationen der Quantenmechanik ungd ihre Grenzen) nicht durch Verständnis bzw. Bemühne um Verständnis getrübt wird?

- Erstens: Wenn ich einen Text verstehe, weckt er mein Interesse. Ich schrieb es schon einmal und werde es immer wieder schreiben: Mein Interesse für Bach kam daher, daß ich sein Musikalisches Opfer mal mit den Noten in der Hand verfolgte - mich also bemühte, es zu verstehen! Nein, ich habe nicht alles verstanden, ich bin musikalisch nicht 100% bewandert, aber das, was ich verstand, hat gereicht, weitaus mehr Faszination in mir hervorgerufen als das simple anhören. Und so bin ich auch weitaus mehr ergriffen von meinem eigenen Unverständnis, wenn ich merke, was nicht zu verstehen ist. Eben, wenn ich ungeschönt den Text des Hochgebetes vom Wortlaut her verstehe, merke ich, wo das Geheimnis des Glaubens liegt und sehe, daß es ein Geheimnis ist, was man vllt niemals hienieden vollkommen verstehen kann. Aber ich sehe auch ,daß es sich lohnt, sich damit zu beschäftigen. Und das alles könnte mir durch das Latein genommen werden (warum es das nicht tut - siehe unten)

- Zweitens nervt mich langsam die herabwürdigung der Vernunft, man könne ja gar nichts verstehen etc. Dann macht doch bitte die theologischen Fakultäten zu. Und stampft jegliche Bücher von gewissen Päpsten ein. Ist es denn nicht anmaßend, Gott selbst verstehen zu wollen? (und wenn ihr das nicht wollt, weil ja wenigstens die Priester gut ausgebildet sein sollten, seid ihr für Geheimlehren für Priester oder ähnliches) Und bitte, liebe Priester, stört doch die Andacht des einfach, gläubigen Volkes doch nicht mit Euren blöden Katechesen zum Thema Eucharistie. Ihr verwässert doch nur den Glauben mit der Vernunft. Oder, wenn ihr Eure Katechesen nicht lassen könnt, dann haltet sie auf Latein.

- Drittens: Daß die Ehrfurcht durch das mangelnde Verständnis (bzw. durch die Illusion eines manglenden Verständnisses) gesteigert würde, wird doch durch Bücher wie Geborgen in Gott etc., wo neben dem Lateinischen Text die deutsche Überstzung steht, ad absurdum geführt, oder?


Ich kann Euch aber beruhigen, ich bin auch für mehr Latein, aber anderen Gründen:

- Latein ist seit inzwischen ca 1500 Jahren die Sprache der Kirche. Das ist zwar allein kein zwingender Grund gegen die Muttersprache, aber es ist ein Grund, dem Latein in der Kirche immer einen Sonderstatus einzuräumen.

- Die Kirche ist weltweit. Es wäre schön, wenn es immer wieder Punkte in der Messe geben würde, die ich auch im tiefsten Surinam kennen würde. Wenn ich auch auf Patagonien sicher sein könnte, das Gloria, das Credo, das Sanctus, das Pater Noster und das Agnus Dei auf Latein zu beten. Es wäre ein Zeichen von Einheit. Und wenn wir uns nicht der Weltsprache Englisch beugen würden, wär das ohnehin toll, schon aus oben genannten Grund.

Montag, April 09, 2007

Let's tipp! Its hip!

Sodele, in ca vier Wochen muß ich die Alpha-Version meiner Diplomarbeit meinem Cheffe und meiner Betreuerin vorlegen. Betet doch bitte für mich, daß ich alter schlimmer Internet-Junkie, der auch recht gut nichts tun kann, da wirklich mich zusammenreisse und eher früher fertig werde. Und, daß es natürlich gut wird!


Ich werde trotzdem probieren, mal wieder was hier zu schreiben, denn der blog war nun schon zu lange verwaist. Eigentlich plane ich ja schon lang einen katholischen Podcast, aber dazu fehlen mir z.Zt. die Ideen. Argh. Wenn also jmd Ideen (oder Links zu katholischer Podsafe Music) hat, immer her damit.

Und an der Stelle noch an die Berliner Leser, wenn es die denn gibt, die Anfrage, ob jmd Bock hat, einen katholischen Stammtisch aus der taufe zu heben. Wär doch einfach mal cool, zünftig bei gutem Essen und noch besserem Bier über katholische Themen zu diskutieren, zu tratschen, sich an der besten und einzig wahren Religion der Welt zu erfreuen (hähä) und vllt ein "Großer Gott, wir loben Dich", ein "Salve Regina" (oder meinetwegen auch ein "Jesus Skinheads - Heilsarmee") zu trällern. Außerdem lerne ich gerne neue Katholen kennen.

Mittwoch, März 28, 2007

Eine Frage and die Experten

kann mir jmd noch eine andere Quelle als Paul Badde nennen, was das Motu Proprio betrifft? Diese Quelle nehme ich nämlich nicht so tierisch ernst.

Dienstag, Februar 27, 2007

No comment

Die werden sich noch wundern
Hoffentlich darüber, wie barmherzig Gott mit den "geistig armen" ist. Mehr kann ich nicht sagen zu so einem Dreck.

Freitag, Januar 19, 2007

Wiedereinführung des tridentinischen Ritus - ein persönliches Zeugnis

„Wichtig für die rechte Bewusstseinsbildung in Sachen Liturgie ist auch, dass endlich die Ächtung der bis 1970 gültigen Form von Liturgie aufhören muss ... Derlei hat es in der ganzen Geschichte nicht gegeben, man ächtet damit ja auch die ganze Vergangenheit der Kirche. Wie sollte man ihrer Gegenwart trauen, wenn es so ist?“ Joseph Kardinal Ratzinger im Gespräch mit Peter Seewald (Gott und die Welt, München 2000)

Kann ich vollkommen unterschreiben. Nicht nur, weil das der jetzige Papst gesagt hat (und ich als Katholik ihm wohl schon Gehorsam schuldig bin), nicht nur, weil ich B16 aka Ratzinger als extrem intelligenten Menschen schätze, sondern, weil das auch meine Meinung ist. Es dürfte nicht schlecht sein, wenn die tridentinische Messe wieder vollkommen zugelassen wird.

AAABER...

Mich persönlich stört der - verzeihung - selbstgerechte Mief, der damit oft einhergeht. Es ist nunmal so, daß ich nicht nur mit dem Neuen Ritus - in deutscher Sprache, mit Handkommunion und versus populum gefeiert - aufgewachsen bin, ich habe ua durch den Neuen Ritus zum Glauben gefunden. Und nicht nur ich, viele Leute, die ich persönlich oder über das Internet kennenlernte, haben durch den Neuen Ritus zum Glauben gefunden. Durch den gültig gefeierten Neuen Ritus. Ich bitte darum, das bei allen Haßtiraden auf die "Häresie der Formlosigkeit" etc. pp. mal bitte zu beachten. Denn diese Art der Diskussion, die auch auf gewissen Blogs läuft, führt mich mehr vom Glauben weg, als es mich hinbringt. Weshalb übrigens ein Priester des Opus Dei mir die Diskussionen auf kath.net "verboten" hat (ok, er meinte eher zu mir: Komm schon, dit is doch sinnlos). Es entsteht durch gewisse Wortwahlen der Eindruck, daß Menschen wie ich, die, meinetwegen aus schnöder Gewohnheit, mit dem Neuen Ritus mehr anfangen können als mit dem Alten, irgendwie Katholiken zweiter Klasse sind, und für mich persönlich stellt sich dann in solchen Momenten auch die Frage, inwieweit die Kirche vom Heiligen Geist geführt ist, wenn der Neue Ritus ja ein Irrtum sein soll.
Eine ähnliche Sache, die mir Bauchschmerzen bereitet, ist die nun auch nicht mehr ganz aktuelle Diskussion um "für viele" und "für alle". Ich kann dem Interessierten Leser wärmstens ans Herz legen, Seiten 33-36 aus dem Buch "Gott ist uns nah" von Benedikt XVI. zu lesen. Es würde jetzt zu weit führen, alles davon abzutippen, aber summa summarum weist er recht gut nach, daß die Übersetzung "für alle" durchaus Daseinsberechtigung, ich zititere:

"Was ist also von der Neuen Übersetzung zu halten? Schrift und Überlieferung kennen sowohl die Formel "für alle" wie die Formel "für Viele". Beide sagen je einen Aspekt der Sache aus, einerseits den umfassenden Heilscharakter von Christi Tod, der für alle Menschen gelitten wurde, auf der anderen Seite die Freiheit der Verweigerung als Grenze des Heilsgeschehen. Keine der beiden Formeln kann das Ganze sagen; jede bedarf der Auslegung und der Rückbeziehung aufs Ganze der Botschaft. Ich lasse die Frage offen, ob es sinnvoll war, hier die Übersetzung "für alle" zu wählen und damit Übersetzung und Auslegung zu vermengen, wo doch die Auslegung in jedem Fall unerläßlich bleibt. Eine Verfälschung der Sache ist nicht gegeben, denn ob die eine oder andere Formel steht, in jedem Fall müssen wir das Ganze der Botschaft hören: daß der Herr wahrhaft alle liebt und für alle gestorben ist. Und das andere: daß er uns ja sagen läßt in sein großes Erbarmen hinein."

Ich muß sagen, mit diesem Hintergrund und einem Satz aus der Geist der Liturgie (wenn er auch auf die Frage eingeht, ob man die Volksaltäre wieder aus den Kirchen werfen soll) - "Nichts ist für die Liturgie schädlicher als das ständige Machen" - daß ich es, muß ich gestehen, auch wenn es sicherliche viele Leser großartig finden, nicht verstehe, wieso man die Formel "für alle" streichen mußte. Das Argument, daß damit die Allerlösung betont würde, halte ich mit Benedikt für an den Haaren herbeigezogen, mit demselben Recht könnte man den, die "für viele" sagen, unterstellen, daß sie meinen, Christus wäre nur für die Guten gestorben.
Es ist interessant zu bemerken, daß Benedikt im Geist der Liturgie bezüglich einer Rückbesinnung (eben dem rauswerfen der Volksaltäre) obig zitierten Satz bringt. Denn das scheinen auch manche zu vergessen: da der Neue Ritus inzwischen auch immerhin über dreißig Jahre alt ist, gibt es inzwischen eine Generation, die damit aufgewachsen ist, und die jegliche Liturgieänderung ähnlich schmerzlich empfinden könnte wie sie es für die Menschen 1970 sicherlich war.

Summa summarum: Seid meinetwegen pro missa tridentina, preist seine Schönheit, das ist alles ganz ok. Aber wenn ihr es auf Kosten den Neuen Ritus macht, denk bitte daran, daß dadurch sich manche, und eben nicht nur Klampfencharismatiker, sondern auch Freunde der Legionäre Christi und des Opus Dei, mehr als nur auf den Schlips getreten fühlen können.