Mittwoch, März 07, 2012

Giubilini & Minerva antworten

Vor einigen Tagen wurde unter anderem hier von einem Paper über "Postnatale Abtreibung" berichtet und darüber, daß der Editor des JME (und die beiden Autoren) ja "schockiert" über die heftige Antwort waren. Nun, falls jemand dieses Paper noch haben will, muß er andere Wege finden, um an das Paper zu kommen, denn es wurde von der jme-Seite genommen (was man vllt als kleinen Triumph feiern kann. Desweiteren haben die Autoren ein kleines "Entschuldigungsschreiben" geschrieben.

Nun, an sich ist das ja gut. Sie sagen, daß es ihnen nur um eine reine akademische Debatte, die halt schon seit vierzig Jahren toben würde, ging, und daß sie natürlich nicht praktisch für postnatale Abtreibung wären (wobei sie gleich einräumen, daß bei kranken Kindern es Fäle gebe, wo man überlegen kann). Sie fänden es schade, daß kein kühler wissenschaftlicher Disput entstehen würde.

Nun, wie von vielen Leuten geschrieben fragt man sich ja, wie in solchen Fragen ein kalter moralischer Disput geführt werden kann... desweiteren, wie hier dargestellt, haben diese kalten moralischen Dispute immer zur Realität geführt, ein Philosoph hat sich mit der Idee anzufreunden, daß er eben nicht über moralische Fragen fabulieren kann, wie er will.

Aber man ist ja a man of reason, so dachte ich, schreibe ich mal eine sachliche Frage; Wie gesagt, habe ich neben der Monströsität, die in dem Paper herauskommt, auch rein objektiv meine "Schwierigkeiten" mit der Distinktion in potentielle Personen und zukünftige Personen (denen interessanterweise immer noch unsere moralische Verantwortung gilt). So hab ich in oben verlinkten Blogeintrag mal die Frage gestellt. Würde mich mal interessieren, ob eine Antwort kommt. Stay tuned.

2 Kommentare:

Cassandra hat gesagt…

ich Computersemialphabetisierte habe die verlinkte Frage nicht gefunden.

FingO hat gesagt…

Die Frage wurde von den Mods auch noch nicht freigegeben, Dich trifft also keine Schuld :)