Es ist natürlich klar, daß Zeitungen, die sich demokratisch verstehen, in Amiland nur Dinge drucken, die den Demokrats in den Kram passen. Man vereihe mir den Kalauer:
Thus democracy became demoncracy
Aber nun etwas ernster... Letztlich sieht man hier sehr gut den gap zwischen der offiziellen Presse und der Freien Presse, den Hilaire Belloc in seinem Büchlein "The free press" sehr gut darstellt. Der einzige Unterschied ist, daß die Offizielle Presse nicht einfach hin den Händen des Großkapitals ist, sondern in den Händen des etablierten Establishments. Die Freie Presse, die Blogs, die unabhängigen Quellen, sie mögen zwar oft nicht wirklich objektiv sein, sondern quasi Propagandamedien für Randerscheinungen (Ich würde hier noch hinzufügen, daß die Offizielle Presse dieses Argument gerne nutzt, um die Objektivität zu pachten - was eine blanke Lüge ist), jedoch sind sie unabhängig. Sicherlich mag es in den Fiebersümpfen der Bloggerszene genügend Weblogs geben, die uns ein Dorn im Auge sind (und umgekehrt), jedoch sind die wenigstens größtenteils die Meinungen einzelner Personen und nicht die gleichgeschaltete Mixtur, die die "objektiven" Medien uns kredenzen, und dabei dann dreist definieren, was Wahrheit sei.
Back 2 topic: Gerade bei dem Frontalangriff, den die USA auf Religionsfreiheit und das Lebensrecht (jawoll!) nun durchführt, gerade weil Damen mittleren Alters dann immer noch die Dreistigkeit besitzen, gleichzeitig für Abtreibung und katholisch zu sein, gerade in Zeiten, in denen man Kindsmord "after birth abortion" nennen will, ist es doch unsere Pflicht, als eine Art Verstärker für die Stimmen, die nicht sein dürfen, zu fungieren.
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