Da vertippt man sich einmal und dann das! Statt den Blog von Madame Petra (lumen de lumine) zu besuchen, stolperte ich über diese wunderbare (ÖHM!) Freikirchlerseite. Jedenfalls kommen getaufte Kinder nicht in den Himmel.... autsch. Und folks: Das Ende der Welt ist - mal wieder - nah!
Anmerkung: Nein, ich kann auch nicht sagen, wann es vorbei ist, ob morgen oder in Googol oder gar Googolplex Jahren, ich weiß nicht ,wann der Herr wiederkommen wird. Was ich jedoch weiß, ist, daß wir alle, soll die Welt nun untergehen oder nicht, einmal die Bühne Erde verlassen müssen und vor dem Herrn Rechenschaft ablegen. Da ist es imho egal, ob wir durch das jüngste Gericht oder banalerweise durch den Tod in die Verlegenheit kommen, das zu tun. Jedenfalls grenzt diese Art der Prophezeihungen-Auslegung für mich an Orakelei. Mag sein, daß, wenn es mit der Welt vorbei geht, man dieses Ende der Welt im Buch der Offenbarung findet, da bin ich mir sogar sicher. Jedoch denke ich, die Offenbarung des Johannes muß für die Menschen aller Zeiten eine Bedeutung haben undn icht nur für die, die das Glück haben, das Ende der Welt mitzuerleben. In der Hinsicht finde ich den Aspekt, und dem Scott Hahn in "Das Mahl des Lammes" die Offenbarung liest - und auf die Liturgie bezieht - sehr interessant.
Vor einiger Zeit hab ich von Martin Buber das grandiose Buch "Gog und Magog" gelesen. Dort stellen einige Chassidim die Theorie auf, Napoleon wäre der Engel der Unterwelt (oder Gog bzw. Magog... ok. ist etwas her), der die Welt vor dem Kommen des Messias durchstreifen würde. Sie liefern auch gute Belege aus der Hl. Schrift dafür, weisen auf die phonetische Ähnlichkeit Napoleon-Apollyon hin etc. Aber sie hatten unrecht.
1 Kommentar:
Ach, Aufregung darüber ist doch vergebliche Liebesmüh... Angesichts dessen, dass die Evangelikalen im 19. Jh. das unbiblische "Rapture" erfunden haben, ist es auch völlig passend, dass man zwar durch die Bekehrung zu Christus zwar automatisch gerettet wird, aber dafür getaufte Kinder nicht in den Himmel kommen....
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