Ich bin ein Schlechtmensch. Nu ists raus. Jedenfalls bemühe ich mich, ein Schlechtmensch zu sein.
Demütig? Nö, sogar maßlos arrogant. Laßt mich erklären, denn nun ist Phil "neue Begriffe"-Stunde:
Ein Gutmensch ist letztlich quasi das Gegenteil eines guten Menschen; Norbert Bolz geht sogar so weit, ihn als eine Personifikation des Teufels (in Gestalt des Anklägers) zu sehen. Ein Gutmensch, davon überzeugt, DIE Lösung für alle Probleme zu haben , "es doch mit allen gut zu meinen", und dabei noch jung, frisch und dynamisch alternativ zu sein. Ein Gutmensch ist nicht selbstbewußt, aber davon überzeugt, daß er richtig liegt. Er würde sich gerne als kleiner Messias sehen.
Nun zum Schlechtmensch: Ich bin davon überzeugt, daß ich meine Ecken und Kanten habe. Ich habe für die wenigsten Dinge DIE Lösung. Ich meine es sicherlich nicht mit allen gut; auch wenn ich Christ bin. Ich bin noch recht jung, überhaupt nicht frisch und Alternativ? Bitte, ich bin katholischer Reaktionär und selbst in den Kreisen bin ich eigentlich zu modern. Messias will ich überhaupt nicht sein, das hat der Herrgott schon gut gemacht. Letztlich bin ich seltenst davon überzeugt, richtig zu liegen.
Und aus diesem Wissen, eigentlich ziemlich erbärmlich zu sein, nähre ich mein Selbstbewußtsein.
Paradoxerweise ist, so wie der Gutmensch das Gegenteil des guten Menschen ist, der Schlechtmensch ein Ideal des Christen.
Donnerstag, Januar 27, 2011
Donnerstag, Januar 20, 2011
Es hat doch etwas befreiendes....
.... wenn die Wahrheit ans Licht kommt, wenn eine Seite ihre Maske fallen läßt.
Ich danke dieser "aufgeklärten", "gebildeten" Universität, denn damit macht sie die Urteilsfindung für die Menschen Guten Willens einfacher - und die werden sich gegen den Islam entscheiden, jedenfalls ist das zu hoffen.
Ich danke dieser "aufgeklärten", "gebildeten" Universität, denn damit macht sie die Urteilsfindung für die Menschen Guten Willens einfacher - und die werden sich gegen den Islam entscheiden, jedenfalls ist das zu hoffen.
Dienstag, Januar 18, 2011
Sonntag, Januar 16, 2011
Ein Blick zurück zu Weihnachten
Ich kannte den Weblog damals noch nicht, weshalb ich erst jetzt auf diese Sammlung wunderbarer Weihnachtsbilder rund um den Globus hinweisen kann. Besonders angetan hat es mir das erste Bild (vielleicht auch, weil es das erste ist):

Auch sehr toll ist das Bild der Messe für Obdachlose im Bus:

Auch sehr toll ist das Bild der Messe für Obdachlose im Bus:
Freitag, Januar 14, 2011
die Haltung zur Naturwissenschaft
Was mich seit einiger Zeit wundert, ist, wie man zumindest in Deutschland sich gegenüber der Naturwissenschaft verhält. Dabei rede ich noch nicht mal von religiösen Menschen, es ist eine Haltung, die weltanschauungsübergreifend vorhanden ist. Und während ich bei der Religion noch akzeptieren kann, daß manche Leute meinen, die unsichtbare Welt sei wichtiger als die sichtbare (eine Sicht, die ich so nicht ganz teile) und sich deshalb nicht mit der Naturwissenschaft befassen wollen, finde ich diese Haltung bei einer Geisteshaltung, die damit Werbung macht, alles über die Wissenschaft erklären zu können, durchaus seltsam und Widersprüchlich.
Aber kommen wir zur Sache, zu der Haltung, die ich "anprangere" (na ja, anprangern tu ich sie nicht, ich wundere mich über sie). Wir leben in einer Welt, in der wir umgeben sind von den Erzeugnissen der Naturwissenschaft. Wenn der Werte Leser gerade Bach von CD hört, soll er wissen, daß ein Laser nur mithilfe der Quantenmechanik erklärt und erbaut werden kann. Das sieht so weit jeder Mensch ein. Trotzdem ist zu großen Teilen nicht nur Unkenntnis, sondern auch Desinteresse an der Naturwissenschaft zu finden. Und eine Kokettiererei mit dieser Unkenntnis.
Ich führe aus, was ich meine: Wenn ich auf einem Empfang in gebildeteren Kreisen sagen würde "Goethe? Kenn ich nicht?" Oder "Ach wissen Sie, der größte Fehler an Barock ist, daß man ein r zu wenig in dieser Musikgattung hat, dann wäre es immerhin Bar-rock" - ich bin mir sicher, ich würde als eher ungebildet gelten. Um nicht zu sagen ignorant; ich müsse doch die Basis unserer Kultur kennen wollen! Da stimme ich vollkommen zu, man sollte sich grundlegend mit Musik, Kunst, Philosophie und Literatur auskennen. Und wenn ich Philosophie sage, dann meine ich auch Theologie (die das Schicksal der Naturwissenschaft teilt; ein Humanist darf natürlich über Religion meckern, es ist aber anscheinend durchaus in Ordnung nichts von den zwei Naturen Christi etc. zu wissen). Was mich jedoch wundert, ist, daß es durchaus in Ordnung ist, keinen blassen Schimmer über Quantentheorie oder Relativitätstheorie hat. Ich rede nicht davon, die Formelaufbauten dahinter zu verstehen, sondern davon, generell zu wissen, warum diese beiden Theorien wirklich unser naturwissenschaftliches Weltbild grundlegend veränderten. Es ist ja sogar noch schlimmer; denn es ist vollkommen in Ordnung, wenn man in den selben gebildeteren Kreisen offen damit kokettiert, daß man von Mathematik nie Ahnung hatte und es so schnell es ging, abwählte. Desweiteren ist es vollkommen legitim, eine fast in den Aberglauben abdriftende Angst bspw. betreffs des LHC zu haben. Gerade hier oder bei den Diskussionen um Atomkraft höre ich von ansonsten gerne "aufgeklärten" Menschen, daß man ja vielleicht irgend ein Bild hätte, aber ob das dann der Wahrheit entspräche... man könne sich ja nicht sicher sein, ob nicht doch die gesamte Welt untergehe.
Ich frag mich oft, woher das kommt. So habe ich vor einiger Zeit meinen Vater gefragt, ob das schon früher so war und er bestätigte meine Vermutung und wies darauf hin, daß humanistische Gymnasien seinerzeit besser angesehen wurden als Schulen mit einem naturwissenschaftlichen Schwerpunkt.
Mich wundert das; wie kann eine Gesellschaft, die sich rühmt, so viel ("alles") mit der Naturwissenschaft erklären zu können, auf der anderen Seite derart ignorant sein?
Ich hatte mich schon damals bei diesem Atheistenbus geärgert, daß die nur zu irgendeinem Freidenkerfriedhof und ähnlichem Zeugs fahren, anstatt mal eines der physikalischen Institute hier zu besuchen. Nee, werte Atheisten, man kann nicht einerseits sagen, man könne alles mit der Naturwissenschaft erklären und andererseits sein Unwissen derart pflegen, daß ein Aberglaube draus wird!
Nachdem ich nun die atheisten "am Schlawittchen" hatte, muß ich nun doch etwas über meine Glaubensbrüder sagen. Ich lese wiederholt auf manchen christlichen Blogs Pauschalattacken auf die Naturwissenschaft. Sicherlich zeigen sie zum Teil die Grenzen der Naturwissenschaft auf - Grenzen, derer sich mancher leider Gottes nicht mehr gewahr ist - was aber noch kein Grund für eine allgemeine Aburteilung ist. Bei meinen Glaubensbrüdern verstehe ich eben auch nicht, wie man damit kokettieren kann, nichts über die Welt, die Gott erschaffen hat, in Erfahrung bringen zu wollen. "Gott allein genügt" - sicherlich, aber ein solcher Glaube hat weder Thomas von Aquin noch Albertus Magnus noch viele andere Heilige davon abgehalten, diese Welt mit den offenen, "rationalen" Augen eines Wissenschaftlers, der Gott liebt, zu betrachten.
Der letzte, bald Selig gesprochene Papst schrieb die Enzyklika Fides et Ratio, die Notwendigkeit von Glauben UND Vernunft betonend. Und auch unser Heiliger Vater Benedikt XVI. wird nicht müde, diese Vernunft als wichtig für den christlichen Glauben hervorzutun. Glaube und Vernunft - ich glaube es war Johannes Paul II., der dies als die beiden Flügel, mit denen wir zu Gottes Herrlichkeit aufsteigen würden, bezeichnete. In der Hinsicht kann ich nur wieder dazu einladen, in "der Wissenschaft" keinen Gegner zu sehen, sondern sich ein wenig damit zu befassen. Glaubt mir, es lohnt sich und ist interessant!
Aber kommen wir zur Sache, zu der Haltung, die ich "anprangere" (na ja, anprangern tu ich sie nicht, ich wundere mich über sie). Wir leben in einer Welt, in der wir umgeben sind von den Erzeugnissen der Naturwissenschaft. Wenn der Werte Leser gerade Bach von CD hört, soll er wissen, daß ein Laser nur mithilfe der Quantenmechanik erklärt und erbaut werden kann. Das sieht so weit jeder Mensch ein. Trotzdem ist zu großen Teilen nicht nur Unkenntnis, sondern auch Desinteresse an der Naturwissenschaft zu finden. Und eine Kokettiererei mit dieser Unkenntnis.
Ich führe aus, was ich meine: Wenn ich auf einem Empfang in gebildeteren Kreisen sagen würde "Goethe? Kenn ich nicht?" Oder "Ach wissen Sie, der größte Fehler an Barock ist, daß man ein r zu wenig in dieser Musikgattung hat, dann wäre es immerhin Bar-rock" - ich bin mir sicher, ich würde als eher ungebildet gelten. Um nicht zu sagen ignorant; ich müsse doch die Basis unserer Kultur kennen wollen! Da stimme ich vollkommen zu, man sollte sich grundlegend mit Musik, Kunst, Philosophie und Literatur auskennen. Und wenn ich Philosophie sage, dann meine ich auch Theologie (die das Schicksal der Naturwissenschaft teilt; ein Humanist darf natürlich über Religion meckern, es ist aber anscheinend durchaus in Ordnung nichts von den zwei Naturen Christi etc. zu wissen). Was mich jedoch wundert, ist, daß es durchaus in Ordnung ist, keinen blassen Schimmer über Quantentheorie oder Relativitätstheorie hat. Ich rede nicht davon, die Formelaufbauten dahinter zu verstehen, sondern davon, generell zu wissen, warum diese beiden Theorien wirklich unser naturwissenschaftliches Weltbild grundlegend veränderten. Es ist ja sogar noch schlimmer; denn es ist vollkommen in Ordnung, wenn man in den selben gebildeteren Kreisen offen damit kokettiert, daß man von Mathematik nie Ahnung hatte und es so schnell es ging, abwählte. Desweiteren ist es vollkommen legitim, eine fast in den Aberglauben abdriftende Angst bspw. betreffs des LHC zu haben. Gerade hier oder bei den Diskussionen um Atomkraft höre ich von ansonsten gerne "aufgeklärten" Menschen, daß man ja vielleicht irgend ein Bild hätte, aber ob das dann der Wahrheit entspräche... man könne sich ja nicht sicher sein, ob nicht doch die gesamte Welt untergehe.
Ich frag mich oft, woher das kommt. So habe ich vor einiger Zeit meinen Vater gefragt, ob das schon früher so war und er bestätigte meine Vermutung und wies darauf hin, daß humanistische Gymnasien seinerzeit besser angesehen wurden als Schulen mit einem naturwissenschaftlichen Schwerpunkt.
Mich wundert das; wie kann eine Gesellschaft, die sich rühmt, so viel ("alles") mit der Naturwissenschaft erklären zu können, auf der anderen Seite derart ignorant sein?
Ich hatte mich schon damals bei diesem Atheistenbus geärgert, daß die nur zu irgendeinem Freidenkerfriedhof und ähnlichem Zeugs fahren, anstatt mal eines der physikalischen Institute hier zu besuchen. Nee, werte Atheisten, man kann nicht einerseits sagen, man könne alles mit der Naturwissenschaft erklären und andererseits sein Unwissen derart pflegen, daß ein Aberglaube draus wird!
Nachdem ich nun die atheisten "am Schlawittchen" hatte, muß ich nun doch etwas über meine Glaubensbrüder sagen. Ich lese wiederholt auf manchen christlichen Blogs Pauschalattacken auf die Naturwissenschaft. Sicherlich zeigen sie zum Teil die Grenzen der Naturwissenschaft auf - Grenzen, derer sich mancher leider Gottes nicht mehr gewahr ist - was aber noch kein Grund für eine allgemeine Aburteilung ist. Bei meinen Glaubensbrüdern verstehe ich eben auch nicht, wie man damit kokettieren kann, nichts über die Welt, die Gott erschaffen hat, in Erfahrung bringen zu wollen. "Gott allein genügt" - sicherlich, aber ein solcher Glaube hat weder Thomas von Aquin noch Albertus Magnus noch viele andere Heilige davon abgehalten, diese Welt mit den offenen, "rationalen" Augen eines Wissenschaftlers, der Gott liebt, zu betrachten.
Der letzte, bald Selig gesprochene Papst schrieb die Enzyklika Fides et Ratio, die Notwendigkeit von Glauben UND Vernunft betonend. Und auch unser Heiliger Vater Benedikt XVI. wird nicht müde, diese Vernunft als wichtig für den christlichen Glauben hervorzutun. Glaube und Vernunft - ich glaube es war Johannes Paul II., der dies als die beiden Flügel, mit denen wir zu Gottes Herrlichkeit aufsteigen würden, bezeichnete. In der Hinsicht kann ich nur wieder dazu einladen, in "der Wissenschaft" keinen Gegner zu sehen, sondern sich ein wenig damit zu befassen. Glaubt mir, es lohnt sich und ist interessant!
Donnerstag, Januar 13, 2011
Für Dich EUropa...
... habe ich einen Kalender erstellt, in dem die Geburtstage alle wichtigen säkularen Aufklärer und Humanisten aufgeführt sind. Diesen Kalender kann man sicher gut in der Schule nutzen , frei nach dem Motto gut informiert, clever entscheiden .
Oh, und falls ein paar Leute vergessen wurden, ist mir das natürlich peinlich, vllt habe ich beim Gegenlesen etwas geschlampt.
Oh, und falls ein paar Leute vergessen wurden, ist mir das natürlich peinlich, vllt habe ich beim Gegenlesen etwas geschlampt.
Dienstag, Januar 11, 2011
Imperfektion rules surpreme
Kommentare von "Aufgeklärten"

via Alipius . Klasse, btw!
Hier wird sicherlich mal wieder auch was geschrieben werden. Es gab ja zwischen den Jahren einiges, wo einem Mann Guten Willens und einem Christen im Besondern die Tränen in die Augen und die Galle hoch kommen konnte... Daß ich nichts dazu geschrieben hab, liegt keineswegs daran, daß mir die Toten Glaubensbrüder in der Welt egal wären; im Gegenteil sind es solche tragischen Ereignisse, die mir immer wieder beibringen, was für dekadente Probleme ich doch mit der Kirche in Berlin habe. Ich habe für die Kopten in Ägypten, die Christen in Nigeria, in Irak, in Indonesien gebetet, wenn auch, wie ich finde, viel zu wenig. Das muß mehr werden!
Ich habe hier halt nichts geschrieben, weil ich nicht wußte, wie ich zu den großartigen Artikeln von bspw. Elsa, Alipius und Benedetta noch was sinnvolles hinzufügen konnte. Vielen Dank übrigens für die Blogposts!
Aber wie gesagt, hier wird sicherlich noch mehr dieses Jahr folgen.
Donnerstag, Januar 06, 2011
Ehevorbereitung
Hallo liebe Blogozesanen,
die wunderbare Dame neben mir und ich überlegen, ob wir ganz katholisch nicht im nächsten gemeinsamen Urlaub etwas für unsere junge Beziehung tun; nämlich ob es bspw. im Rahmen von stillen Tagen in Klöstern (ich denke, ihr kennt unsere Präferenzen und so muß ich nicht sagen, daß wir ungern auf farbigen Stofftüchern zu Gitarrenklängen Mandalas malen) eine Art Ehevorbereitung gibt.
Sicher mag man einwenden, daß die Beziehung dafür noch recht jung ist, wozu ich jedoch folgende Gegenargumente bringe:
1.) Ich bin bekloppt.
2.) Mein Schatz auch.
3.) Es geht uns nicht um die offizielle Ehevorbereitung - die wird zu gegebener Zeit stattfinden, aber um einige Tage, die uns auf dem Weg dorthin stärken.
4.) Ich mein, hey, wir sind Katholen. Wir müssen nicht wie alle anderen Paare einen x-beliebigen mundanen Urlaub auf den Kanaren machen. Wobei wir, wenn wir einen weltlichen Urlaub machen würden, ohnehin Norilsk vorziehen würden.
Wir danken schonmal im Voraus für gute Ratschläge!
die wunderbare Dame neben mir und ich überlegen, ob wir ganz katholisch nicht im nächsten gemeinsamen Urlaub etwas für unsere junge Beziehung tun; nämlich ob es bspw. im Rahmen von stillen Tagen in Klöstern (ich denke, ihr kennt unsere Präferenzen und so muß ich nicht sagen, daß wir ungern auf farbigen Stofftüchern zu Gitarrenklängen Mandalas malen) eine Art Ehevorbereitung gibt.
Sicher mag man einwenden, daß die Beziehung dafür noch recht jung ist, wozu ich jedoch folgende Gegenargumente bringe:
1.) Ich bin bekloppt.
2.) Mein Schatz auch.
3.) Es geht uns nicht um die offizielle Ehevorbereitung - die wird zu gegebener Zeit stattfinden, aber um einige Tage, die uns auf dem Weg dorthin stärken.
4.) Ich mein, hey, wir sind Katholen. Wir müssen nicht wie alle anderen Paare einen x-beliebigen mundanen Urlaub auf den Kanaren machen. Wobei wir, wenn wir einen weltlichen Urlaub machen würden, ohnehin Norilsk vorziehen würden.
Wir danken schonmal im Voraus für gute Ratschläge!
Sonntag, Januar 02, 2011
Auf ein neues...
... 2011 ist noch recht jung und statt eines Jahresrückblickes wage ich mit Ironic Catholic einen Vorausblick und sage mal die Vorsätze auf deutsch, die er auf englisch schon geschrieben hat (etwas abgewandelt):
1.) Halte die Zehn Gebote
2.) Bete doppelt so oft wie bisher (bei mir mit Zusatz: VIEL MEHR PERSÖNLICHES GEBET)
3.) Gehe wöchentlich in die Wüste Deiner Seele und warte da auf Gott (kann mir jmd sagen, was er meint? Ich interpretiere es mal als inneres Gebet).
4.) Lerne einen Heiligen so gut wie persönlich kennen. (Vorschläge für mich Naturwissenschaftler?)
5.) Die Gemeinschaft der Heiligen sei Deine Inspiration, aber bleibe Du selbst (was bei meinem Musikgeschmack auch nicht weiter schwer fallen sollte)
6.) Finde im Gebet heraus, wer "Du selbst" bist bzw. werden sollst.
7.) Gehe beichten. Wöchentlich.
8.) Gehe öfter mal auch wochentags in die Messe. Besuche unterschiedliche Riten bzw. unterschiedliche Formen eines Ritus (GET IT?).
9.) Sei freigiebiger, was die Armen betrifft.
10.) BLOGGE ÖFTER! Behalte jedoch Deinen eigenen Stil bei.
Und eigentlich nicht zuletzt, sondern ganz weit oben: Ich nehme mir vor, meinem Schatz der bestmögliche Partner und später Ehemann zu sein. Möge Gott mir dabei helfen, dieses hehre Ziel zu verwirklichen, denn etwas geringeres wäre viel zu wenig.
Da wir ja, so weit ich sehe, das erste Blogozesenpaar sind, bitte ich um eifriges Gebet von Eurer Seite.
Also, auf ein neues!
1.) Halte die Zehn Gebote
2.) Bete doppelt so oft wie bisher (bei mir mit Zusatz: VIEL MEHR PERSÖNLICHES GEBET)
3.) Gehe wöchentlich in die Wüste Deiner Seele und warte da auf Gott (kann mir jmd sagen, was er meint? Ich interpretiere es mal als inneres Gebet).
4.) Lerne einen Heiligen so gut wie persönlich kennen. (Vorschläge für mich Naturwissenschaftler?)
5.) Die Gemeinschaft der Heiligen sei Deine Inspiration, aber bleibe Du selbst (was bei meinem Musikgeschmack auch nicht weiter schwer fallen sollte)
6.) Finde im Gebet heraus, wer "Du selbst" bist bzw. werden sollst.
7.) Gehe beichten. Wöchentlich.
8.) Gehe öfter mal auch wochentags in die Messe. Besuche unterschiedliche Riten bzw. unterschiedliche Formen eines Ritus (GET IT?).
9.) Sei freigiebiger, was die Armen betrifft.
10.) BLOGGE ÖFTER! Behalte jedoch Deinen eigenen Stil bei.
Und eigentlich nicht zuletzt, sondern ganz weit oben: Ich nehme mir vor, meinem Schatz der bestmögliche Partner und später Ehemann zu sein. Möge Gott mir dabei helfen, dieses hehre Ziel zu verwirklichen, denn etwas geringeres wäre viel zu wenig.
Da wir ja, so weit ich sehe, das erste Blogozesenpaar sind, bitte ich um eifriges Gebet von Eurer Seite.
Also, auf ein neues!
Freitag, Dezember 24, 2010
Gesegnete und Besinnliche Weihnachten!
Ich wünsche allen Blogozesanen, allen Mitlesern und allen, die hier nur mal hinstolpern ein Frohes, gesegnetes und Besinnliches Weihnachtsfest!
Uns ist der Retter geboren, Hallelujah!
Als kleines Weihnachtsgeschenk (und mit herzlichen Dank an meinen Bruder, der mich darauf brachte) schenkt euch der bekloppte Physiker (=ich) ein Paper:
Tipler - The Star of Bethlehem: a Type Ia/Ic Supernova in the Andromeda Galaxy
Abstract:
I shall argue that the account in Matthew’s Gospel suggests the Star of Bethlehem may have been a Type Ia supernova or a Type Ic hypernova, located either in the Andromeda Galaxy, or if Type Ia, in a globular cluster of this galaxy. Matthew’s account may give the SN remnant to within 1′ in declination, and should be detectable with current techniques: the remnant should be 6′ in radius, and if Type Ia, possibly visible in the Fe I absorption line at 3860 Angström.
Uns ist der Retter geboren, Hallelujah!
Als kleines Weihnachtsgeschenk (und mit herzlichen Dank an meinen Bruder, der mich darauf brachte) schenkt euch der bekloppte Physiker (=ich) ein Paper:
Tipler - The Star of Bethlehem: a Type Ia/Ic Supernova in the Andromeda Galaxy
Abstract:
I shall argue that the account in Matthew’s Gospel suggests the Star of Bethlehem may have been a Type Ia supernova or a Type Ic hypernova, located either in the Andromeda Galaxy, or if Type Ia, in a globular cluster of this galaxy. Matthew’s account may give the SN remnant to within 1′ in declination, and should be detectable with current techniques: the remnant should be 6′ in radius, and if Type Ia, possibly visible in the Fe I absorption line at 3860 Angström.
Dienstag, Dezember 21, 2010
Bekennerschreiben
Wie schon viele andere der Blogozese ist nun auch ein Bekennerschreiben von yours truly veröffentlicht worden. Ich danke diesem Weblog und allen voran Norbert Kebekus für das Interesse an mir bzw. meinem Blog, die Möglichkeit, meinen Glauben zu Papier (bzw. zu Blogpost) zu bringen und für alle Mühe, die sicherlich das macht (vor allem, wenn jemand ungeduldig nachfragt, wann sein Beitrag veröffentlicht wird ;) ).
Was man zum Text noch ergänzen könnte (jaha, regelmäßige - na gut, sagen wir eher beständige - Dymphnasweltleser bekommen solche Boni!) ist ein Gedanke zur "Beweisbarkeit".
Von Atheisten hört man oft, daß die Beweisschuld bei uns läge. Von wohlmeinenden Christen hört man, daß Gott nicht bewiesen werden kann. Sicherlich mögen die Meßinstrumente wie unsere Augen oder die Erkenntnisse der Naturwissenschaft nicht geeignet sein, um ihn "in flagranti" zu erwischen, das stimmt. Aber hier stoßen mir zwei Punkte auf:
- Man kann nicht immer wählen, WIE man eine Bestätigung eines Sachverhaltes erlangt, oft muß man glücklich sein, daß man - auf der Basis eines bestimmten Modelles - wenn man überhaupt diese Bestätigung erhält. Ich sollte lange Zeit anhand der Reaktivität meiner Oberfläche Rückschlüsse auf die Beschaffenheit ziehen. Problem war, daß, zumindest für diesen Teil des Reaktionsproduktes das, wenn man so will, Signal zu Rausch-Verhältnis recht schlecht war. Diese Vermutung hatte ich recht früh, da aber andere Leute dne Zusammenhang zw. Reaktivität und Präparation sehen wollten, habe ich Messung über Messung aufgenommen, jedes meine befrüchtete Vermutung bestätigend. Der Fairneß halber ist an dieser Stelle zu sagen, daß für den zweiten Part des Reaktionsproduktes, den ich erst später detektieren konnte, ein deutlicher Zusammenhang sichtbar ist.
Am Karfreitag vor fast 2000 Jahren riefen manche Menschen, Jesus solle vom Kreuz herabsteigen, dann würde man ihm glauben. Nun war das Problem, daß er das nicht hätte tun können, wenn er sich selbst hingeben wollte. Deshalb rufen auch immer noch Leute, Gott solle vom Kreuz herabsteigen (ok, sie tun das im übertragenen Sinne), sprich, Gott soll sich nicht nur selbst offenbaren, sondern gefälligst so, wie ich es erwarte.
- Eine Sache, die ich ja auch im oben verlinkten Text anspreche, ist die Historizität des Glaubens; Christus ist von den Toten auferstanden und gen Himmel gefahren, der Heilige Geist kam auf die Apostel herab, der Auferstandene ist Leuten erschienen... und auch jetzt noch erscheit Maria, der Heilige Geist wirkt... das sind die Beweise, die wir bieten können. Die Massen an Menschen, die durch den Glauben an Gott verändert wurden. Die Menschen, die behaupten, daß sie Visionen hatten - oder nicht nur behaupten, sondern bereit sind, dafür in den Tod zu gehen.
Einwände gibt es zuhauf; die Apostel hätten gelogen, die Heiligen haben einen psychischen Knacks gehabt und andere einfach eine große Euphorie. Natürlich kann ich - immer! - Gegenvermutungen aufstellen. Das steht jedem frei, jedem steht auch frei, diesen nachzugehen, aber nur auf der Basis einer Gegenvermutung kann man nicht behaupten, daß die Auferstehung kein Beweis für unseren Glauben ist.
Was man zum Text noch ergänzen könnte (jaha, regelmäßige - na gut, sagen wir eher beständige - Dymphnasweltleser bekommen solche Boni!) ist ein Gedanke zur "Beweisbarkeit".
Von Atheisten hört man oft, daß die Beweisschuld bei uns läge. Von wohlmeinenden Christen hört man, daß Gott nicht bewiesen werden kann. Sicherlich mögen die Meßinstrumente wie unsere Augen oder die Erkenntnisse der Naturwissenschaft nicht geeignet sein, um ihn "in flagranti" zu erwischen, das stimmt. Aber hier stoßen mir zwei Punkte auf:
- Man kann nicht immer wählen, WIE man eine Bestätigung eines Sachverhaltes erlangt, oft muß man glücklich sein, daß man - auf der Basis eines bestimmten Modelles - wenn man überhaupt diese Bestätigung erhält. Ich sollte lange Zeit anhand der Reaktivität meiner Oberfläche Rückschlüsse auf die Beschaffenheit ziehen. Problem war, daß, zumindest für diesen Teil des Reaktionsproduktes das, wenn man so will, Signal zu Rausch-Verhältnis recht schlecht war. Diese Vermutung hatte ich recht früh, da aber andere Leute dne Zusammenhang zw. Reaktivität und Präparation sehen wollten, habe ich Messung über Messung aufgenommen, jedes meine befrüchtete Vermutung bestätigend. Der Fairneß halber ist an dieser Stelle zu sagen, daß für den zweiten Part des Reaktionsproduktes, den ich erst später detektieren konnte, ein deutlicher Zusammenhang sichtbar ist.
Am Karfreitag vor fast 2000 Jahren riefen manche Menschen, Jesus solle vom Kreuz herabsteigen, dann würde man ihm glauben. Nun war das Problem, daß er das nicht hätte tun können, wenn er sich selbst hingeben wollte. Deshalb rufen auch immer noch Leute, Gott solle vom Kreuz herabsteigen (ok, sie tun das im übertragenen Sinne), sprich, Gott soll sich nicht nur selbst offenbaren, sondern gefälligst so, wie ich es erwarte.
- Eine Sache, die ich ja auch im oben verlinkten Text anspreche, ist die Historizität des Glaubens; Christus ist von den Toten auferstanden und gen Himmel gefahren, der Heilige Geist kam auf die Apostel herab, der Auferstandene ist Leuten erschienen... und auch jetzt noch erscheit Maria, der Heilige Geist wirkt... das sind die Beweise, die wir bieten können. Die Massen an Menschen, die durch den Glauben an Gott verändert wurden. Die Menschen, die behaupten, daß sie Visionen hatten - oder nicht nur behaupten, sondern bereit sind, dafür in den Tod zu gehen.
Einwände gibt es zuhauf; die Apostel hätten gelogen, die Heiligen haben einen psychischen Knacks gehabt und andere einfach eine große Euphorie. Natürlich kann ich - immer! - Gegenvermutungen aufstellen. Das steht jedem frei, jedem steht auch frei, diesen nachzugehen, aber nur auf der Basis einer Gegenvermutung kann man nicht behaupten, daß die Auferstehung kein Beweis für unseren Glauben ist.
Dienstag, Dezember 14, 2010
Ein Hauch von Unendlichkeit
Für mich ist immer das Nachdenken über Gottes Größe mit einem Nachdenken über das Unendliche sehr eng verknüpft, weshalb ich (hier treffen sich vllt der Naturwissenschaftler und der Mystiker in mir) gerne über so etwas nachdenke. Es vermittelt einem eine Vorstellung vom ungeheuer großen, davon, was dahinter steht, wenn man von "Ewigkeit", dem "immer größeren Gott" etc. spricht. Und so wollte ich heute über große Zahlen schreiben.
In der Grundschule war unter meinen gläubigen Mitschülern ein Ausdruck für eine große Zahl "Gotteszahl", was so ziemlich gleichbedeutend mit "unendlich" war.
Irgendwie begann es da, daß hohe Zahlen banal wurden. 'Ne Million, ne Milliarde.... komm schon. Ich glaube in der dritten Klasse war es, daß ich in einem Heft eine eins mit tausend nullen schrieb. Darauf war ich wahnsinnig stolz und es vermittelte was vom "unendlichen". Außerdem habe ich ne "Zentrillion" getoppt (10^600).
Aber letztlich waren das alles Zahlen, die man, mit etwas Geduld und Spucke hinschreiben konnte. Man kann natürlich immer sagen, daß "unendlich"... unendlich viel größer ist. Na ja, in der Grundschule hat das noch irgendwie geklappt, daß das einen faszinierte; mein Vater erzählte uns, daß sich zwei Parallelen im Unendlichen schneiden und selbst jetzt erinnere ich mich noch an das (wissenschaftlich komplett unkorrekte) Bild, was ich dann in meinem Kopf hatte. Zwei Geraden, die durch eine spacige Landschaft rasen und in dieser aufeinander treffen. Schwer zu beschreiben, jedenfalls war ich fasziniert.
Später merkt man aber, daß "unendlich" etwas ist, mit dem man gut rechnen kann. Die Funktion f(n) = 1/n wird null für ein unendliches n. Wow. Limesbetrachtungen haben hier dafür gesorgt, daß man den Respekt vor großen Zahlen verliert. (Vllt habe ich deshalb Limesbetrachtungen früher immer gehaßt)
Dementsprechend wurde klar, daß "unendlich" letztlich nur ein Platzhalter war für eine Zahl, die man nicht kennt. Und was man nicht kennt, kann einen kaum faszinieren, nicht war? Man weiß ja nicht, wie groß "unendlich" ist und hat nach wochenlanger Kleinarbeit (hüstel) schonmal eine eins mit tausend nullen vor sich gesehen, was kann einem also helfen, mal wieder an das ganz Große zu denken?
Bei mir war das die so genannte "Grahamsche Zahl". Eine Zahl, würdig, daß man von ihr ein Fan ist, denn sie ist eine der größten Zahlen, die in einem wissenschaftlichen Beweis verwendet wurden. - sie bildet irgendeine Schranke für irgendein Verhalten, nagelt mich nicht darauf fest, aber ich lade Euch ein, mit mir über die schier unendliche Größe dieser Zahl zu meditieren.
Um das überhaupt zu tun, müssen wir eine neue Schreibweise einführen (die im Fließtext schlecht Darstellbar ist, drücken wir sie mal als î aus), nämlich die Knuthsche Pfeilnotation . Sie ist wie folgt definiert:
aîb = a^b
So weit, so gut, was soll das jetzt? Na ja, man kann ein paar dieser Pfeile hintereinander schreiben:
aîîb = a^a^a^.....^a d.h. b mal a hoch a. Mann kann das auch als aîaîa....îa schreiben, also b mal aîa sozusagen.
das kann man mit mehr Pfeilen noch höher treiben etc.
Machen wir mal ein Beispiel
3î3 = 3^3 = 3*3*3 = 27
3îî3 = 3î(3î3) = 3^(3^3) = 3^27 = 7625597484987 d.h. fast acht Billionen.
3îîî3 = 3îî(3îî3) = 3îî(7.6*10^12)
Schon diese Zahl ist so groß, daß wir selbst mit der Knuthschen Pfeilnotation an Grenzen stoßen.
Wir können uns vorstellen, daß die Zahl
3îîîî3
nun schon erschreckend groß ist.
3îîîî3 = 3îîî3îîî3 = 3îîî(3îî3îî3)
Falls ihr dachtet, hier endet unser Spaziergang in die Welt des ganz riesigen, wir haben eigentlich erst den Park des Unvorstellbaren betreten. Jetzt erst kommen wir überhaupt zur Definition der Grahamschen Zahl.
Diese ist folgendermaßen definiert: Wir definieren eine Folge:
G(k) = 3îî.....îî3 wobei es zw. den beiden dreien G(k-1) Pfeile gibt.
Das erste Element dieser Folge ist G(0) = 4
Also ist G(1) = 3îîîî3, also schon eine Zahl, bei der unser Gehirn streikt.
Die Grahamsche Zahl selbst ist G(64). Und jetzt lehnt euch mal zurück und überlegt, ob ihr irgendwie die Größe dieser Zahl erfassen könnt. Ich bin dann jedenfalls immer mindblown und bekomme eine Ahnung von der unvorstellbaren Größe Gottes. Und wie "unmöglich", wie unverständlich der Akt der Menschwerdung war.
Einen klitzekleinen Teil dieser Zahl kann man in herkömmlichen Zahlen fassen, nämlich die letzten zehn Stellen (Zahlentheorie macht es möglich):
2464195387
So, nun kennt ihr die letzten Ziffern einer der größten Zahlen, die sich je ein Mensch ausgedacht hat. Falls ihr es noch größer braucht, sucht nach TREE(3). Oder bittet mich, darüber noch was zu schreiben.
In der Grundschule war unter meinen gläubigen Mitschülern ein Ausdruck für eine große Zahl "Gotteszahl", was so ziemlich gleichbedeutend mit "unendlich" war.
Irgendwie begann es da, daß hohe Zahlen banal wurden. 'Ne Million, ne Milliarde.... komm schon. Ich glaube in der dritten Klasse war es, daß ich in einem Heft eine eins mit tausend nullen schrieb. Darauf war ich wahnsinnig stolz und es vermittelte was vom "unendlichen". Außerdem habe ich ne "Zentrillion" getoppt (10^600).
Aber letztlich waren das alles Zahlen, die man, mit etwas Geduld und Spucke hinschreiben konnte. Man kann natürlich immer sagen, daß "unendlich"... unendlich viel größer ist. Na ja, in der Grundschule hat das noch irgendwie geklappt, daß das einen faszinierte; mein Vater erzählte uns, daß sich zwei Parallelen im Unendlichen schneiden und selbst jetzt erinnere ich mich noch an das (wissenschaftlich komplett unkorrekte) Bild, was ich dann in meinem Kopf hatte. Zwei Geraden, die durch eine spacige Landschaft rasen und in dieser aufeinander treffen. Schwer zu beschreiben, jedenfalls war ich fasziniert.
Später merkt man aber, daß "unendlich" etwas ist, mit dem man gut rechnen kann. Die Funktion f(n) = 1/n wird null für ein unendliches n. Wow. Limesbetrachtungen haben hier dafür gesorgt, daß man den Respekt vor großen Zahlen verliert. (Vllt habe ich deshalb Limesbetrachtungen früher immer gehaßt)
Dementsprechend wurde klar, daß "unendlich" letztlich nur ein Platzhalter war für eine Zahl, die man nicht kennt. Und was man nicht kennt, kann einen kaum faszinieren, nicht war? Man weiß ja nicht, wie groß "unendlich" ist und hat nach wochenlanger Kleinarbeit (hüstel) schonmal eine eins mit tausend nullen vor sich gesehen, was kann einem also helfen, mal wieder an das ganz Große zu denken?
Bei mir war das die so genannte "Grahamsche Zahl". Eine Zahl, würdig, daß man von ihr ein Fan ist, denn sie ist eine der größten Zahlen, die in einem wissenschaftlichen Beweis verwendet wurden. - sie bildet irgendeine Schranke für irgendein Verhalten, nagelt mich nicht darauf fest, aber ich lade Euch ein, mit mir über die schier unendliche Größe dieser Zahl zu meditieren.
Um das überhaupt zu tun, müssen wir eine neue Schreibweise einführen (die im Fließtext schlecht Darstellbar ist, drücken wir sie mal als î aus), nämlich die Knuthsche Pfeilnotation . Sie ist wie folgt definiert:
aîb = a^b
So weit, so gut, was soll das jetzt? Na ja, man kann ein paar dieser Pfeile hintereinander schreiben:
aîîb = a^a^a^.....^a d.h. b mal a hoch a. Mann kann das auch als aîaîa....îa schreiben, also b mal aîa sozusagen.
das kann man mit mehr Pfeilen noch höher treiben etc.
Machen wir mal ein Beispiel
3î3 = 3^3 = 3*3*3 = 27
3îî3 = 3î(3î3) = 3^(3^3) = 3^27 = 7625597484987 d.h. fast acht Billionen.
3îîî3 = 3îî(3îî3) = 3îî(7.6*10^12)
Schon diese Zahl ist so groß, daß wir selbst mit der Knuthschen Pfeilnotation an Grenzen stoßen.
Wir können uns vorstellen, daß die Zahl
3îîîî3
nun schon erschreckend groß ist.
3îîîî3 = 3îîî3îîî3 = 3îîî(3îî3îî3)
Falls ihr dachtet, hier endet unser Spaziergang in die Welt des ganz riesigen, wir haben eigentlich erst den Park des Unvorstellbaren betreten. Jetzt erst kommen wir überhaupt zur Definition der Grahamschen Zahl.
Diese ist folgendermaßen definiert: Wir definieren eine Folge:
G(k) = 3îî.....îî3 wobei es zw. den beiden dreien G(k-1) Pfeile gibt.
Das erste Element dieser Folge ist G(0) = 4
Also ist G(1) = 3îîîî3, also schon eine Zahl, bei der unser Gehirn streikt.
Die Grahamsche Zahl selbst ist G(64). Und jetzt lehnt euch mal zurück und überlegt, ob ihr irgendwie die Größe dieser Zahl erfassen könnt. Ich bin dann jedenfalls immer mindblown und bekomme eine Ahnung von der unvorstellbaren Größe Gottes. Und wie "unmöglich", wie unverständlich der Akt der Menschwerdung war.
Einen klitzekleinen Teil dieser Zahl kann man in herkömmlichen Zahlen fassen, nämlich die letzten zehn Stellen (Zahlentheorie macht es möglich):
2464195387
So, nun kennt ihr die letzten Ziffern einer der größten Zahlen, die sich je ein Mensch ausgedacht hat. Falls ihr es noch größer braucht, sucht nach TREE(3). Oder bittet mich, darüber noch was zu schreiben.
Freitag, Dezember 10, 2010
Get Stephen home!
Ich schließe mich anderen Bloggern an und bitte die Leser, diesen Artikel zu lesen und hier unterschreiben. Auf, auf!
Mittwoch, Dezember 08, 2010
Freedom of Speech - priceless. For everything else, there's MasterCard....
oder auch HURR DURR, ICH BIN SO EIN MODERNER INTERNETUSER, DER SICH FÜR DIE FREIHEIT EINSETZT.
CHRIST!
Ich atme mal durch.....ok.
Jeder mag ja zu den leaks seine Meinung haben (Freedom of speach, ne?), das ist ja vollkommen in Ordnung. Und natürlich darf jeder auch das Tun von Amazon, Paypal, Visa, Mastercard etc. unterstützen - meinetwegen auch DDoS-Attacken gegen deren Seiten fahren, dit is mir eigentlich recht fumpe.
Aber bitte: Was hat die Veröffentlichung von Dokumenten, die Vertraulich behandelt werden sollen, mit Redefreiheit zu tun? Gehts denn noch, einen DIEBSTAHL von Dokumenten damit in einen Topf zu schmeißen? Was auch immer für ideologische Hintergründe dahinter standen - es bleibt eine Tat, wo mir sicherlich auch Herr Assange zustimmen würde, die nach bisherigen Recht nicht legal ist.
Fassen wir es kurz:
Redefreiheit ist bspw., wenn ich sage "Die Grünen sind eine Dreckspartei." Unhöflich, aber nicht illegal (wenn auch nicht mehr wirklich der Sinn der Redefreiheit) ist, wenn ich sage "XYZ hat mir im Vertrauen gesagt, daß er die Grünen für eine Dreckspartei hält". Noch dreister werde ich bei folgendem Satz "Ich habe uvw als Informaten, der konnte mir die Meinung von XYZ zu den Grünen sagen: er findet sie eine Dreckspartei". Und illegal die ganze Sache, wenn XYZ das uvw im Rahmen ihres Berufes in einer offiziellen Klassifizerung (wie eben "Vertraulich") gesagt hat und ich die jetzt auf dem Weblog breittrete. Nebenbei gesagt: unter anderem, weil ich die Redefreiheit von XYZ damit einschränke.
Wie gesagt: Man mag von Wikileaks halten was man will und sich meinetwegen sogar für den Erhalt der Informationen einsetzen etc. - aber vermischt das nicht mit einem Vorwurf in Richtung von "Redefreiheit"!
So, das mußte mal raus.
CHRIST!
Ich atme mal durch.....ok.
Jeder mag ja zu den leaks seine Meinung haben (Freedom of speach, ne?), das ist ja vollkommen in Ordnung. Und natürlich darf jeder auch das Tun von Amazon, Paypal, Visa, Mastercard etc. unterstützen - meinetwegen auch DDoS-Attacken gegen deren Seiten fahren, dit is mir eigentlich recht fumpe.
Aber bitte: Was hat die Veröffentlichung von Dokumenten, die Vertraulich behandelt werden sollen, mit Redefreiheit zu tun? Gehts denn noch, einen DIEBSTAHL von Dokumenten damit in einen Topf zu schmeißen? Was auch immer für ideologische Hintergründe dahinter standen - es bleibt eine Tat, wo mir sicherlich auch Herr Assange zustimmen würde, die nach bisherigen Recht nicht legal ist.
Fassen wir es kurz:
Redefreiheit ist bspw., wenn ich sage "Die Grünen sind eine Dreckspartei." Unhöflich, aber nicht illegal (wenn auch nicht mehr wirklich der Sinn der Redefreiheit) ist, wenn ich sage "XYZ hat mir im Vertrauen gesagt, daß er die Grünen für eine Dreckspartei hält". Noch dreister werde ich bei folgendem Satz "Ich habe uvw als Informaten, der konnte mir die Meinung von XYZ zu den Grünen sagen: er findet sie eine Dreckspartei". Und illegal die ganze Sache, wenn XYZ das uvw im Rahmen ihres Berufes in einer offiziellen Klassifizerung (wie eben "Vertraulich") gesagt hat und ich die jetzt auf dem Weblog breittrete. Nebenbei gesagt: unter anderem, weil ich die Redefreiheit von XYZ damit einschränke.
Wie gesagt: Man mag von Wikileaks halten was man will und sich meinetwegen sogar für den Erhalt der Informationen einsetzen etc. - aber vermischt das nicht mit einem Vorwurf in Richtung von "Redefreiheit"!
So, das mußte mal raus.
Dienstag, Dezember 07, 2010
Gebetsstöckchen
Gerne schließe ich mich Benedettas Gebetsbitte an, berührt mich der Fall doch persönlich, da meine Mutter nun vor drei Jahren an Krebs gestorben ist (wodurch wir eine Fürsprecherin im Himmel mehr haben!).
Judas Taddäus - Gebet in schweren Anliegen
Heiliger Judas Taddäus, Apostel Jesu Christi und Märtyrer, herrlich an Tugenden, ein getreuer, schneller
Fürsprecher aller jener, die dich ehren und auf dich
vertrauen, du bist ein großer Patron und Helfer in
schweren Anliegen. Deshalb komme ich zu dir und flehe
zu dir aus tiefstem Herzensgrund: Komme mir zu Hilfe mit
deiner mächtigen Fürsprache! Du hast ja von Gott das
Vorrecht erhalten, jenen mit augenscheinlicher Hilfe
beizustehen, die fast an aller Hoffnung verzweifeln. Blicke
auf mich herab! Mein Leben ist ein Leben des Kreuzes,
meine Tage sind Tage der Trübsal, und mein Herz ist voll
von Bitterkeit. Meine Pfade sind mit Dornen bestreut und
mein Geist oft in düstere Gedanken versenkt. Unruhe,
Kleinmut und Mißtrauen wollen sich meiner Seele
bemächtigen. Die Vorsehung scheint meinen Augen
entschwunden, und der Glaube ist wankend in meinem
Herzen. Du kannst mich nicht in dieser traurigen Lage
lassen. Ich gehe nicht von dir, bis du mich erhört hast.
Eile mir doch zur Hilfe! Ich will ein Leben lang dankbar
sein, dich als meinen besonderen Patron verehren;
ich will Gott für seine Gnaden danken und deine
Verehrung nach Kräften fördern. Amen.
Lob und Danksagung
Herr Jesus Christus, in Vereinigung mit dem unaussprech-
lichen himmlischen Lob, mit dem die allerheiligste Dreifal-
tigkeit sich selber lobt und das von ihr ausfließt auf deine
gebenedeite Menschheit, auf Maria, alle Engel und Heiligen,
lobe, preise und benedeie ich dich und sage dir Dank für
alle Gnaden und Vorzüge, die du deinem auserwählten
Apostel und Märtyrer Judas Taddäus verliehen hast.
Ich bitte dich, du wollest mir, um seiner Verdienste willen,
deine Gnade verleihen und mir auf seine Fürbitte in allen
Nöten zu Hilfe kommen, besonders in der Todesstunde mich
stärken und schützen gegen die Wut meiner Feinde.
Amen.
Vater unser. Gegrüßet seist du, Maria. Ehre sei.
Aufopferung der heiligen Messe
Ewiger Vater! Ich opfere dir diese heilige Messe zuerst zu
deiner höchsten Ehre und Verherrlichung auf. Und zwar
möchte ich es tun mit solcher Liebe, Demut und Andacht,
mit solcher Meinung und Hingabe, wie dir dein lieber Sohn;
der ewige Hohepriester, Jesus Christus, sich selber auf-
opfert. Ich möchte dieses auch tun zur größeren Ehre und
Freude des heiligen Judas Taddäus und zur Danksagung für
alle ihm verliehenen Gnaden, für seine Glorie im Himmel und
für meine zeitlichen und ewigen Bedürfnisse. Amen.
Gebet in jedem Anliegen
Heiliger Apostel Judas Taddäus,
du mächtiger Fürsprecher am Throne Gottes, blicke
erbarmungsvoll auf uns, deine besonderen Pflegekinder.
Dir empfehlen wir mit großem Vertrauen alle Anliegen
unserer Familien. Erflehe uns, wessen wir für unser
irdisches Dasein bedürfen, segne unsere Arbeiten und
Mühen um das tägliche Brot, damit wir um so freudiger
und ungehinderter uns dem Dienste Gottes widmen
können. Durch deine Fürbitte wende alles Unheil, Krank-
heiten und wohlverdiente Strafen von uns ab. Erwirke uns
Hilfe in allen Nöten und Anliegen; denn auf dich setzen
wir unser ganzes Vertrauen, der du selbst in verzweifelten
Fällen so oft Hilfe und Erhörung vermittelt hast. Amen.
Vater unser. Gegrüßet seist du, Maria. Ehre sei.
Erbarmungsvoller heiliger Judas Taddäus,
der du in der Kraft des heiligsten Namen Jesu mit deinen
Händen so vielen Kranken die gewünschte Genesung des
Leibes erteilt hast, komme auch Renate in ihrer Krankheit
zu Hilfe. Strecke aus über ihr deine wundertätige
Hand, damit sie die Gesundheit wieder erlange ..
Wir versprechen dir, heiliger Judas Taddäus, deine Güte
niemals zu vergessen, dich als unseren Helfer immer zu
verehren und es andern zu offenbaren, welch ein
mächtiger und wirksamer Fürsprecher du bei Gottes
Thron in unseren Bedrängnissen bist. Amen.
Judas Taddäus - Gebet in schweren Anliegen
Heiliger Judas Taddäus, Apostel Jesu Christi und Märtyrer, herrlich an Tugenden, ein getreuer, schneller
Fürsprecher aller jener, die dich ehren und auf dich
vertrauen, du bist ein großer Patron und Helfer in
schweren Anliegen. Deshalb komme ich zu dir und flehe
zu dir aus tiefstem Herzensgrund: Komme mir zu Hilfe mit
deiner mächtigen Fürsprache! Du hast ja von Gott das
Vorrecht erhalten, jenen mit augenscheinlicher Hilfe
beizustehen, die fast an aller Hoffnung verzweifeln. Blicke
auf mich herab! Mein Leben ist ein Leben des Kreuzes,
meine Tage sind Tage der Trübsal, und mein Herz ist voll
von Bitterkeit. Meine Pfade sind mit Dornen bestreut und
mein Geist oft in düstere Gedanken versenkt. Unruhe,
Kleinmut und Mißtrauen wollen sich meiner Seele
bemächtigen. Die Vorsehung scheint meinen Augen
entschwunden, und der Glaube ist wankend in meinem
Herzen. Du kannst mich nicht in dieser traurigen Lage
lassen. Ich gehe nicht von dir, bis du mich erhört hast.
Eile mir doch zur Hilfe! Ich will ein Leben lang dankbar
sein, dich als meinen besonderen Patron verehren;
ich will Gott für seine Gnaden danken und deine
Verehrung nach Kräften fördern. Amen.
Lob und Danksagung
Herr Jesus Christus, in Vereinigung mit dem unaussprech-
lichen himmlischen Lob, mit dem die allerheiligste Dreifal-
tigkeit sich selber lobt und das von ihr ausfließt auf deine
gebenedeite Menschheit, auf Maria, alle Engel und Heiligen,
lobe, preise und benedeie ich dich und sage dir Dank für
alle Gnaden und Vorzüge, die du deinem auserwählten
Apostel und Märtyrer Judas Taddäus verliehen hast.
Ich bitte dich, du wollest mir, um seiner Verdienste willen,
deine Gnade verleihen und mir auf seine Fürbitte in allen
Nöten zu Hilfe kommen, besonders in der Todesstunde mich
stärken und schützen gegen die Wut meiner Feinde.
Amen.
Vater unser. Gegrüßet seist du, Maria. Ehre sei.
Aufopferung der heiligen Messe
Ewiger Vater! Ich opfere dir diese heilige Messe zuerst zu
deiner höchsten Ehre und Verherrlichung auf. Und zwar
möchte ich es tun mit solcher Liebe, Demut und Andacht,
mit solcher Meinung und Hingabe, wie dir dein lieber Sohn;
der ewige Hohepriester, Jesus Christus, sich selber auf-
opfert. Ich möchte dieses auch tun zur größeren Ehre und
Freude des heiligen Judas Taddäus und zur Danksagung für
alle ihm verliehenen Gnaden, für seine Glorie im Himmel und
für meine zeitlichen und ewigen Bedürfnisse. Amen.
Gebet in jedem Anliegen
Heiliger Apostel Judas Taddäus,
du mächtiger Fürsprecher am Throne Gottes, blicke
erbarmungsvoll auf uns, deine besonderen Pflegekinder.
Dir empfehlen wir mit großem Vertrauen alle Anliegen
unserer Familien. Erflehe uns, wessen wir für unser
irdisches Dasein bedürfen, segne unsere Arbeiten und
Mühen um das tägliche Brot, damit wir um so freudiger
und ungehinderter uns dem Dienste Gottes widmen
können. Durch deine Fürbitte wende alles Unheil, Krank-
heiten und wohlverdiente Strafen von uns ab. Erwirke uns
Hilfe in allen Nöten und Anliegen; denn auf dich setzen
wir unser ganzes Vertrauen, der du selbst in verzweifelten
Fällen so oft Hilfe und Erhörung vermittelt hast. Amen.
Vater unser. Gegrüßet seist du, Maria. Ehre sei.
Erbarmungsvoller heiliger Judas Taddäus,
der du in der Kraft des heiligsten Namen Jesu mit deinen
Händen so vielen Kranken die gewünschte Genesung des
Leibes erteilt hast, komme auch Renate in ihrer Krankheit
zu Hilfe. Strecke aus über ihr deine wundertätige
Hand, damit sie die Gesundheit wieder erlange ..
Wir versprechen dir, heiliger Judas Taddäus, deine Güte
niemals zu vergessen, dich als unseren Helfer immer zu
verehren und es andern zu offenbaren, welch ein
mächtiger und wirksamer Fürsprecher du bei Gottes
Thron in unseren Bedrängnissen bist. Amen.
Der Fall Osnabrück
Viele der Mitblogger und Mitbloggerinnen haben schon vieles geschrieben (und das meiste war gut), in dem Sinnne weiß ich nicht genau, ob und was ich noch zum Fall Osnabrück hinzufügen kann..
Eine kleine Anmerkung zum Artikel, nicht wirklich eine Kritik: Es wird geschrieben, daß der Priester dem Opus Dei nahestand. Meiner Erfahrung nach steht das ein Großteil der papsttreuen Katholiken, zumindest kennt er es... Was ich nur sagen will, ist, daß suggeriert wird, daß das Opus Dei innerkirchlich ein Club sei, den dort nur wenige kennen, und das stimmt halt überhaupt nicht.
So viel dazu.
Wie gesagt, ich weiß nicht genau, was ich noch zu gesagtem dazu schreiben soll. Dem Aufruf zum Gebet kann ich mich nur anschließen, und ihn vllt etwas erweitern.
Beten wir all jene, die in den Fängen der Unreinheit gefangen sind:
- Die direkten Opfer, im schlimmsten Fall (dh. im Fall der Kinderpornographie) für die Kinder, deren junges Leben zerstört wird, aber auch für all jene Frauen und Männer, die sich in der Pornographie zur Schau stellen.
- Die indirekten Opfer, die Konsumenten, daß man ihnen, wenn es sein muß durch eine Strafe, hilft, von der Sünde freihukommen.
- Beten wir darum, daß auch Leute wie ich vom Geist der Liebe so weit erfüllt werden, daß wir nicht nur sagen, daß wir auch für die wirklichen Täter wollen, daß sie geheilt werden, sondern daß wir auch so empfinden.
Eine kleine Anmerkung zum Artikel, nicht wirklich eine Kritik: Es wird geschrieben, daß der Priester dem Opus Dei nahestand. Meiner Erfahrung nach steht das ein Großteil der papsttreuen Katholiken, zumindest kennt er es... Was ich nur sagen will, ist, daß suggeriert wird, daß das Opus Dei innerkirchlich ein Club sei, den dort nur wenige kennen, und das stimmt halt überhaupt nicht.
So viel dazu.
Wie gesagt, ich weiß nicht genau, was ich noch zu gesagtem dazu schreiben soll. Dem Aufruf zum Gebet kann ich mich nur anschließen, und ihn vllt etwas erweitern.
Beten wir all jene, die in den Fängen der Unreinheit gefangen sind:
- Die direkten Opfer, im schlimmsten Fall (dh. im Fall der Kinderpornographie) für die Kinder, deren junges Leben zerstört wird, aber auch für all jene Frauen und Männer, die sich in der Pornographie zur Schau stellen.
- Die indirekten Opfer, die Konsumenten, daß man ihnen, wenn es sein muß durch eine Strafe, hilft, von der Sünde freihukommen.
- Beten wir darum, daß auch Leute wie ich vom Geist der Liebe so weit erfüllt werden, daß wir nicht nur sagen, daß wir auch für die wirklichen Täter wollen, daß sie geheilt werden, sondern daß wir auch so empfinden.
Sonntag, Dezember 05, 2010
Ein Ritus, zwei Formen
Ich habe vor einiger Zeit geschrieben, daß ich nichts mehr zu der ganzen Liturgiedebatte schreiben will. Warum also nun ein Post? Mal wieder zu lau gewesen, Phil?
Nee, ich schreib ihn ja nicht selber, ich möchte nur auf einen wunderbaren Artikel von Alipius verweisen.
Im Geiste der Brüderlichkeit sage ich dazu: Brofist, dude.
Nee, ich schreib ihn ja nicht selber, ich möchte nur auf einen wunderbaren Artikel von Alipius verweisen.
Im Geiste der Brüderlichkeit sage ich dazu: Brofist, dude.
Als Freund des Opus Dei (seit über 13 Jahren inzwischen!) kann ich mich nur Johannes von Vita in Deum anschließen und dieses video hier verlinken.
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