many people smarter than I am have pointed out they are wildly inconsistent. For example, Catholic hospitals do not require proof that your marriage is recognized by the Catholic church to cover your spouse under the employer-provided benefits plans that they offer, even though the Catholic church does not recognize civil marriage or divorce.
Quizfrage: Was ist an diesem Gedankengang falsch?
Nun, hier werden nicht nur Äpfel mit Birnen verglichen, sondern der Sünder mit der Sünde. Natürlich wird die Kirche bspw. einer schwangeren Frau, egal, wie das Kind entstand, helfen! Was soll überhaupt der Vergleich an der Stelle? Die Kirche kann und wird jedoch nicht eine Tätigkeit, die sie als Sünde sieht, sehenden Auges unterstützen.
Irgendwie scheint mir hier der Schreiber strenger als die Kirche zu sein; er meint, die Kirche solle dann auch Leute, die gesündigt haben, nicht mehr untersützen. Das sieht eben die Kirche anders.
The church teaches that many things are a sin–for example watching porn–yet they don’t have any way to prohibit employees from watching porn in their homes, or using money from their salaries to pay for other things the church considers a sin.
Hier macht der Kommentator einen ähnlichen Fehler: Er sagt, die Kirche solle, wenn sie denn schon so streng sei, doch auch Menschen, die widerwärtige Meigungen haben, jegliche Möglichkeit nehmen, diese auszuleben. Nun, das Streben nach Heiligkeit im Christentum hat seine Basis halt in der Freiheit des Menschen. Dementsprechend wird die Kirche einem Menschen seinen Lohn geben, in der Hoffnung, daß dieser diesen Lohn nicht sündig umsetzt.
Letztlich erinnert mich die Position des Kommentators an Nazis, die "Todesstrafe für Kinderschänder" blöken und an Antifas, die letztlich dasselbe für die Nazis fordern (worauf sicherlich wieder einige Nazis die Todesstrafe für die Antifa usw). Man unterscheidet nicht mehr zwischen der Tat und dem Täter. Ein Sünder verliert seine Menschenrechte, man darf, wenn man denn ein anständiger Mensch ist, ihn nicht mehr als solchen wahrnehmen. Natürlich werden Leute, die so denken, meinen, daß die Kirche doch auch, "wenn sie denn konsequent sein will", bspw. in kirchlichen Krankenhäusern auch keine Sünder mehr behandeln solle. Nun kann man niemandem seine Meinung nehmen, aber das ist eben nicht die christliche Sicht der Dinge.
Ich fand es in der Hinsicht wunderschön, was Pater Josef Hergit vom Institut St. Justinus, seines Zeichens jemand, der stark unter Moslems in Österreich missioniert, mir mal sagte: "Den Moslem, den müssen wir lieben!" In dem Sinne kann man sagen, daß die Mission der Christen darauf basiert, den Sünder (und zwar ohne Akzeptanz der Sünde!) zu lieben.
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