Mein Vater hat hier vor einiger Zeit angeregt, weniger darüber nachzudenken, wie man den Glauben möglichst klein-klein leben kann, sondern eine große Vision vorgestellt. Ein ähnlicher Geist, einer, den ich sehr gut finde, weht in der St. Peter Parish in Omaha, Nebraska. Als ein Priester 2004 begann, sich um diese Gemeinde zu kümmern, bot sowohl das Kirchengebäude als auch die Gemeinde selbst einen kläglichen Anblick; die Kirche war heruntergekommen, die ursprünglich gute Gegend um die Kirche hat sich zu einem sozialen Brennpunkt entwickelt und die Anzahl der Kirchenbesucher war dramatisch zurückgegangen.
Nun wäre eine Strategie gewesen, einige Gemeinden zusammenzulegen. Eine andere wäre gewesen, die Kirche in schlichtem Betongrau rein funktional aufzubauen. Das Geld kann man ja für andere, wichtigere Dinge ausgeben. Oder?
Der Pfarrer verfolgte einen anderen Plan: Er restaurierte die Kirche, die Schönheit im Fokus habend. Er bot Beichtgelegenheiten täglich an. Er bot Vespergebet täglich an. Er veranstaltete eucharistische Prozessionen.
Und die Saat geht auf.
Ich denke, diese Gemeinde in Omaha sollte uns ein Vorbild sein.
Ich jedenfalls werde mir die DVD kaufen.
1 Kommentar:
Sieht alles irgendwie verlockend aus. Aber hier in deutschen Landen ist da so mancher Priester einmal am Veto der Diözesanleitung und dann an den Gremien der Pfarrei gescheitert. Es kommt dann zum (notwendigen und heilsamen) Krach, der meist damit endet, daß der Priester versetzt wird.
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