Mittwoch, August 26, 2009

Frage an die Mitleser

Sacht mal, was für Klöster könnt ihr mir für einen Urlaub empfehlen?

Ich plane seit geraumer Zeit, wenn ich in den wohlverdienten Urlaub fahre, in ein Kloster (oder nach Kreuzweingarten, Ettal oder Ützdorf, d.h. Besinnungszentren des Opus Dei), um dort nach dem Motto ora et labora (et spaziergeha) für ein, zwei Wochen zu leben. Will heißen: Ich würde gerne in einem Gästehaus wohnen, die möglichkeit haben, an den Gebetshoren und den Messen teilzunehmen und in Sachen Arbeit halt mal die Muße haben, Dinge in Sachen Physik zu lesen, die ich immer mal lesen wollte ( Everetts Doktorarbeit bspw., lecker).

Also, was schlagt ihr von der Liturgie, von der geistlichen Begleitung, von der Gegend, etc. pp. her vor?

9 Kommentare:

Maria Magdalena hat gesagt…

Liturgisch ist für mich Kreuzweingarten unschlagbar. ansonsten kann ich Dir nicht raten, da Du ja eher bei "Männers" als bei "Frauens" absteigen wirst. Von der Gegend/Umgebung (et ambula) her zu empfehlen: Maria Laach, Beuron, Kreuzweingarten. Von der Gegend her nicht soo prickelnd, aber von der Unterbringung im Gästehaus und kulinarisch absolut o.k.: Münsterschwarzach. Über die Liturgie kann ich da wenig sagen, weil unser (Familien-)Seminar damals komplett vom Klosterbetrieb abgekoppelt war - schade, eigentlich. Als Lektüre - wenn Du schon so theorielastiges Zeug wie Everett liest - empfehle ich Dir auch die Publikationen dieser Dame.

FingO hat gesagt…

Danke für die Tipps! Den Namen Loll kenne ich bisher nur aus Smolins buch (was übrigens sehr zu empfehlen ist) "The Trouble with physics".
Ich hab auch überlegt, etwas in die Richtung zu lesen, Problem ist hier, daß ich über SRT/ART noch zu wenig weiß als daß ich da dann gut durchsteigen könnte. Ich finde halt die Interpretationsfragen der QM einsichtiger als die Betrachtungen über eine Raumzeit.

David Ianni hat gesagt…

http://tr.im/xcnr
http://tr.im/xcnk

Dort fühle ich mich immer sehr wohl. 100% katholisch, schöne Liturgie, liebe Mönche…

Pro Spe Salutis hat gesagt…

In Beuron fühlte ich mich ganz wohl ... http://vox-coelestis.blogspot.com/2009/08/blog-post.html

Schönes Kloster, Liturgie ok (soweit man das bei einem Tagesaufenthalt beurteilen kann), Landschaft sehr reizvoll, der Ort selber hat außer dem Kloster an Attraktionen freilich nicht viel zu bieten, aber das muß ja kein Nachteil sein.

Pro Spe Salutis hat gesagt…
Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.
Pro Spe Salutis hat gesagt…

www.erzabtei-beuron.de

Ansonsten auch ganz nett, liturgisch aber eher durchschnittlich: http://www.kloster-st-lioba.de

Ruhig vor den Toren von Zollitsch City gelegen; bei Bedarf läßt sich aber auch die städtische Infrastruktur nutzen (Bars, Kaffee, Nachtleben). Biete auf Wunsch eine Stadtführung ...

dilettantus in interrete hat gesagt…

Mariawald ist Kloster hardcore.
Mit sieben Gebetszeiten, Beginn um 4.00 und kein Fleisch!

Viel Raum zum Wandern und trotz der einsamen Lage ganz gut zu erreichen.

Chevetogne in Belgien ist auch schön, aber ab Chiney muß man laufen (ca. 10 km) und dann solllte man ein bischen französisch können.

Beide Kläöster sind eher arm/eibfach ohne die reiche Klosterphase der 50er bis 70er.

Beide sind von Berlin weit, aber vielleicht kommst Du unterwegs ja hier vorbei ;-)

Theresia Benedicta hat gesagt…

Grundsätzlich kommt es drauf an, was genau man für einen Stil mag und was halbwegs in der Nähe ist.

Niederaltaich ist spannend, weil es birituell ist: Sowohl römische, als auch orthodoxe Liturgie wird gefeiert. Ebenfalls birituell, aber erheblich schöner, ist Chevetogne in Belgien. Dort gibt es auch deutschsprachige Patres.

Ansonsten, wenn Dir römisch allein reicht: Kloster Bochum Stiepel oder sein Mutterkloster Heiligenkreuz/Wien.

Wenn Du Dir auch ein Frauenkloster vorstellen kannst, wäre Mariendonk (Benediktinerinnen) nicht das schlechteste. Immerhin hab ich es da 1 1/2 Jahre ausgehalten ;-)

Theresia Benedicta hat gesagt…

Wo ich grad Berlin lese: Warst Du schonmal in der Abtei Alexanderdorf (auch OSB)? Wäre zumindest sehr in der Nähe...