Sonntag, April 20, 2014

Frohe Ostern!

Frohlocket, ihr Chöre der Engel!

Ich wünsche allen möglicherweise noch vorhandenen Lesern ein gesegnetes Osterfest!

Christus ist auferstanden!

Mittwoch, Februar 26, 2014

Sorry für Funkstille

Liebe Leser,

verzeiht mir bitte die Funkstille. Irgendwie ist das Bloggen schwer geworden, ich werde aber hoffentlich mal wieder mehr bloggen. Der Langzeitleser kennt solche Pausen, die gehen wieder vorbei.

Ich schreibe gerade einen Beitrag für den Blog meines Bruders einen Beitrag über die Notwendigkeit von Propheten in der Gesellschaft und werde dort öfter etwas über Distributismus, DIY und katholische Soziallehre schreiben - natürlich werde ich dann hier Links hinterlassen.

Außerdem habe ich gerade etwas Staub von meinem Blog über Computerspiele gestaubt und einen AAR über Nethack begonnen. Ich möchte nicht zuviel verraten, aber das könnte spannend werden.

Oh, noch eine Sache: Bezüglich der Idee, etwas nerdigere Exerzitien zu veranstalten gab es ein wenig Resonanz, ich werde mich deshalb darum kümmern und schauen, was dazu zu organisieren ist.

Es wird sich also weiterhin was tun!

Samstag, Januar 18, 2014

Coding retreat?

CALLING ALL CATHOLIC NERDS.

Na, wer kennt das nicht von Euch? In der wenigen Freizeit, die man hat, würde man gerne etwas proggen. Ich beispielsweise habe zum Einen eine Idee für eine Aufgabenverwaltung in Filemaker, die ich gerne weiter umsetzen würde. Des weiteren habe ich mit dem Raspberry Pi ein wunderbares Spielzeug, daß zudem noch Wolfram, die Programmiersprache von mathematica drauf hat. Ich hatte zu Zeiten meiner Doktorarbeit mal vorgehabt, die Adsorptionscharakteristika auf MgO etwas besser zu modellieren, habe das vor einem halben Jahr in Python versucht zu machen (mit eher weniger Erfolg) - das könnte ich theoretisch auch mal weitermachen! Zum dritten liegt die Rosenkranz - App nicht nur seitens der Betrachtungen brach! Es gibt also ordentlich Ideen, sich schöpferisch am Computer zu betätigen.
Nun, man ist aber zum Einen kein Single mehr und meine Liebste möchte auch etwas von mir haben. Zum Zweiten ist man des öfteren zu Feierabend schon so erschöpft, daß man keine große Lust mehr hat, daran zu basteln, und selbst wenn die Lust da ist, ist die Zeit dann doch knapp bemessen.

In einem Gespräch mit meinem Bruder kamen wir auf die Idee, daß man, ganz nach dem Motto  ora et labora mal ein Einkehrwochenende für die Progger und Bastler zu machen. Man orientiert locker am Tagesablauf der Benediktiner bzw am Ablauf von Einkehrtagen beim Werk (bei letzterem baut man Arbeitszeiten ein). Das könnte eine sehr fruchtbare Erfahrung werden, bei der sich Blogger, die einen Hang zum katholischen und einen Hang zum IT haben, näher kennenlernen.

Ich bin mir sicher, daß man etwas dergleichen organisieren könnte, aber bevor ich oder andere sich um sowas kümmern, würde ich gerne mal hören, ob es überhaupt Interesse gibt, ob es Anregungen, Kritik oder Fragen gibt. Oder gibts solche Wochenenden gar schon?

Montag, Januar 13, 2014

Gut gebrüllt.,Löwe!

Hier hat jemand ideologisch wohl eher unverdächtiger recht interessant die Petition bezüglich des Bildungsplanes in Baden-Württenberg kommentiert. Lesenswert! Indirekt damit verbunden hier noch ein Link bezüglich eines wirklich mutigen Outings

Über das Wesentliche im Glauben

Vor kurzem hat Papst Franziskus den Titel des Monsignores mehr oder weniger abgeschafft. Ein Aspekt kam bei der Diskussion desöfteren zur Sprache : Ist es denn notwendig? Braucht es denn so einen Ehrentitel?

Diesen Punkt fand ich interessant, denn die Frage nach dem "wesentlichen" kommt häufig auf, sowohl im Glauben als auch in anderen Themen. "Braucht" man denn überhaupt Dinge wie  Sedenionenalgebra, Zeuhl oder fünflagiges Toilettenpapier? "Braucht" man smells and bells, Lobpreis, gregorianische Choräle - oder eben den Titel Monsignore? Ist er wirklich wesentlich?

Und provokant gesagt: Ja, ich stimme einigen Leuten zu, daß, zumindest kurz betrachtet, der Titel des Monsignores nicht wesentlich ist. Er hat nichts mit einer neuen Weihestufe zu tun, so what. Sollte man den Titel deshalb streichen?

Sicherlich, man könnte vieles streichen, was unwesentlich ist. Um jedoch zu verstehen, was Wesentlich ist, sollte man das Wesen, über das man spricht, definieren, im konkreten Fall den Glauben an den lebendigen, dreifaltigen Gott. Ich möchte gerne an dieser Stelle dazu möchte ich gerne etwas ausholen und erklären, was für mich allgemein ein wesenticher Aspekt desselben ist, man verzeihe mir.

Was ist denn "wesentlich"? Betrachten wir eine Kathedrale: Ok, der Altar sollte gut aussehen und ordentlich sein - es wird ja das Meßopfer hier gefeiert. Ja, klar, auch alle Seitenaltäre, vielleicht wird ja doch mal wieder eine Messe dort zelebriert. Die Glasfenster, ja, klar, Katechese des kleinen Mannes, was man dort oben sieht! Aber muß wirklich alles bis zur obersten Kirchturmspitze so wunderbar ausklamüsert sein? Natürlich, wird man sofort antworten, denn Gott sieht auch diese. Ich glaube jedoch nicht, daß diese "Gott sieht alles"-Logik der einzige Grund dafür is und möchte das näher ausführen.

Sehen wir uns deshalb den Menschen an, Gottes höchste Schöpfung: Er ißt, trinkt, schläft, überlebt, schließt sich zu Gemeinschaften zusammen, um das essen, trinken, schlafen (oh, ja, auch miteinander, knickknack) und überleben zu vereinfachen. So weit, so wesentlich. Die absolute Wahrheit der Existenz Gottes vorausgesetzt tut er auch wesentliches, wenn er betet, Opfer darbringt und sich an die Gebote hält. Würde er es nicht tun, würde er seiner Bestimmung schaden.

Er macht noch mehr: Er malt, dichtet, musiziert, tanzt, lacht, schreibt die krudesten Formeln an die Tafel... er spielt. Vieles davon, gerade die Formeln, könnte man als wesentlich abtun: Natürlich ist es zum überleben wichtig, zu wissen, wo ein nach oben geworfener Stein landet (je nach Wurfwinkel also schiefer oder senkrechter Wurf). Aber ist es wirklich wesentlich, sich über unvorstellbare mathematische Konstrukte wie Grahams Zahl Gedanken zu machen? Ist es wesentlich, wie Bull of heaven ein Ambient-Stück zu entwerfen, was man gegebenenfalls 10 Mrd Jahre spielen könnte? Die höchste Entwicklungsstufe des Homo sapiens ist der homo ludens, der Mensch, der am meisten zur Kultur beitrug, war nicht der, der sich nur auf das Wesentliche beschränkt hat.

Als guter(?) Physiker blicke ich natürlich auch gerne in unsere (nicht menschliche) Welt und sehe weniger eine in sich immer gute, "funktionierende", aber viel mehr eine wunderbare Welt. Eine Welt, in der Supervoids, Quasare, Quasistationäre Begleiter, Mücken, Nandus, Schnabeltiere, Tauonen und Neutrinos (Aufzählung unvollständig) ihren Platz haben.

In dieser Aufzählung ineressieren mich jetzt gerade die Mücken: diese kleinen Blutsauger, die ein Sekret in unsere Blutbahn pusten, was zu juckenden Pusteln führt und nervig summend umherfliegen. Sagen wir es also zusammen: In dieser Welt gibt es Viecher, die nicht nur Blut rauben - Lebenssaft, meine Damen und Herren! -, die nicht nur dafür sorgen, daß wir noch Tage später über den Mückenstich herumfluchen, sondern ansonsten uns noch das Schlafen mit ihrem penetranten Gesumme unmöglich machen!

Und diese Kreaturen hat Gott so sehr geliebt, daß er sie erschaffen hat. Und nicht nur die; mannigfaltigst hat er die Erde mit Tieren beschenkt, hat mit Wasser einen Stoff geschaffen, der in, wenn ich mich recht erinnere, dreißig verschiedenen Phasen existieren kann (darunter eine ultrakalte flüssige Phase, in der Wissenschaft als WaterA bekannt), hat nicht nur Sterne an den Himmel geworfen, sondern ihn über und über bedeckt. Er sah die Mücke und sah, daß es gut war.

Diese Welt hat Gott so wunderbar geschaffen. War er hier rein funktional? Soweit wir es mit unserem begrenztem Verstand begreifen können: Nein. Mit Gottes Schöpfung verbinde ich eher Reichtum, Schönheit, und sogar Humor: Tiere wie Koalabären, die derart penibel nur an bestimmten Eukalyptusarten knabbern, kann weder ein survival of the fittest noch ein reines auf Pragmatismus ausgelegtes Intelligent Design, jedoch eine Liebe zum Seltsamen erklären.

Unser Gott ist ein Gott der Fülle, der Reichhaltigkeit. Das ist meiner Meinung nach eine Wesentliche Wahrheit bezüglich des Allmächtigen und Allliebenden Vaters. Wie Liebende weniger die Rechnung des ersten Dates - na, wer hat wieviel gezahlt? -  als den (noch um drei Uhr morgens schnell aus einer Ahnung zusammengefalteten) Origami-Kranich, den Mann an den Platz der Frau stellte, behalten, ist unser Gott eben auch einer, der Dinge, die mit pragmatischen Blick beurteilt, schätzt.

Warum erzähle ich das alles? Weil ich, ich als Laie, der niemals den Drang verspüren wird, Monsignore zu werden, eben aus diesem Grund Dinge wie unsinnige Titel, wie rote Schuhe, Weihrauch bis zum Abwinken etc pp für den katholischen Glauben als genauso wesentlich erachte wie Caritas und korrekte Glaubenslehre.

Ich denke halt, daß eben diese Mannigfaltigkeit, diese Vielfältigkeit, die Spannbreite der Kirche zwischen Bettelmönchen und Protz und Prunk, daß das für den mystischen Leib Christi wesentlich ist, damit in der Kirche Gottes eben jene vorher diskutierte Fülle auch zum Ausdruck kommt.Und ich denke nicht, daß wir uns Menschen einen großen Gefallen tun, wenn wir uns auf das Wesentliche beschränken.

Die digitale Kränkung des Sascha Lobo

Sascha Lobo, seines Zeichens "Internetexperte" und selbsternannter Digital Native, hat in der Faz ein Lamento ob seines sterbenden Traums namens Internet verfasst. Der Artikel wird so wichtig genommen, daß man jüngst auch gleich auf wikipedia schrub:
Januar 2014 kann als Zeitpunkt für eine Zäsur einer bis dato grundsätzlich aufgeschlossenen Haltung Sascha Lobos zum Internet gelten, als er die Globale Überwachungs- und Spionageaffäre rund um den NSA zum Anlass nimmt, festzustellen: "Das Internet ist kaputt!"

Ich will jetzt nicht zuviel spoilen, aber insgesamt läßt sich mMn der Artikel mit den Worten "mimimi, NSA, mimimi" gut zusammenfassen.

Aber ich gehe mal ins Detail, um zu sagen, was mich an dem Artikel stört:

1.) Ein Geheimdienst hört ab. WOWZER, NEWSFLASH!
So sehr ich von dieser Praxis kein Freund bin, war das nicht die große Neuigkeit des Snowden-Skandals, sondern die Details, die damit ans Licht kamen.

Schon vor dem 11.9.2001 gab es zwischen mir und Freunden den running gag, jedes Gespräch mit "Atombombe, New York, Drogen, Hitlers Stützpunkt, Allahu Akbar" zu beginnen (und sich dann mit der Albernheit eines Teenies über die BND-ler etc in der Leitung zu freuen). Noch früher, noch viel, viel früher, wurde die Post meiner Mutter gefilzt; ihre Mitgliedschaft bei der damals noch außerparteilichen AL war Grund genug für die österreichische Post, mal etwas genauer nach dem Rechten (in Form von linken Karikaturen) zu sehen. 

2.) Ein "Digital Native", der er lt Selbstangabe ist (und "Shit storms" ja schon früher mitbekam als Bill Gates Windows 1.0), sollte er die typischen Internetdebatten mit Trollen doch kennen. Wie oft kamen dann auch Argumente Marke "FingO behauptet hier x. Auf dem Forum uninteressanter-tinnef.com sagst Du aber das und das!" - oder, noch pikanter "Ich kenne FingO aus dem echten Leben. Der macht da das und das. Hier ein Photo".
Wenn im Internet durchaus solche Methoden der (Kleinst)Überwachung genutzt werden - für den nichtigen Grund, darüber zu diskutieren, ob Cornetto oder Magnum besser ist -, wieso sollte es dann verwundern, daß Geheimdienste und Konzerne diese Möglichkeiten nutzen?

3.) "Der gläserne Mensch" ist eine in diesem Zusammenhang oft gebrauchte Floskel. Aber wie viel gläserner ist der Mensch denn jetzt? Ich habe bewußt das Beispiel mit der Post meiner Mutter genannt, um aufzuzeigen, daß Post schon früher durchwühlt wurde. Auch in der realen Welt kann man beobachtet werden (kindisches Beispiel aus meiner Vergangenheit hierzu ist sicherlich der folgende Satz einer Erwachsenen Dame, die auf meinen Bruder und mich aufpasste: "Wir haben euch an der Tankstelle Schokolade kaufen sehen." UIUIUI).

4.) Daß diverse Geheimdienste das Inet durchleuchten mag dramatisch sein, ist aber für den größten Teil unseres Alltagslebens eher irrelevant, anders als die Tatsache, daß google weiß, was Du im Inet suchtest, anders als diverse Urheberrechtsfragen (Weihnachtslieder im Kindergarten, anyone?) und ganz anders als die Pest called Abmahnanwälte. Die Fragen, ob man hinter jeden Post ein waschechtes Impressum setzen muß oder nicht, sind für unseren Alltag deutlich dramatischer als dei Fragen, ob Obama nun meine Telefonnummer kennt oder nicht.Warum schreibt er so wenig dazu und so viel zu dem "Drama" um einen Geheimdienst?


Soviel Gerante. So. Dampf ist abgelassen, nun etwas sachlicheres:

Ich stimme ja zu, daß man sich im Internet nicht mehr so frei bewegen darf wie bspw Ende der neunziger/anfang der 2000er. Ist das nicht aber normal? Das Internet war unsere Grenze, unser unentdecktes, wildes Land. Wie damals die Pioniere mit Kutschen gen Westen fuhren (also dort drüben jenseits des Ozeans und ja, ich spreche jetzt in unhistorischen Wilden Westen-Klischees), Häuser bauten, sich ansiedelten war das Internet durchaus auch ein solcher Raum, der nicht einfach fast rechtsfrei war, sondern vor allem frei. Und ich denke, diese freien ersten Tage muß man von der rechtsfreien Zeit trennen. Die rechtsfreie Zeit war mit dem wirklich Wilden Westen dann gekommen: Banditen, von Zügen zuhauf abgeballerte Büffel, Pockendecken für Indianer, Korruption etc. Oh, und die weiten Prärien wurden dann durch Zäune, durch Interstates und Gleise zerschnitten. Auf einmal gab es Grundbesitz, früher frei auf diesem Gebiet Lebende wurden vertrieben etc pp

Ähnlich kann man es beim Internet sehen: Ja, es gab die große Zeit der Freiheit. Die ersten Tage, als ich im Internet unterwegs war, waren sicherlich so etwas. Es waren schöne Zeiten, ungeheuer optimistisch, man fühlte sich frei, toll, hat kleine, schüchterne Homepages gebastelt (und wild auf forum-romanum-Foren getrollt)... ja, das war klasse. Mit der Freiheit kam die Rechtsfreiheit und ich denke, wir leben gerade diese Zeit durch: Es gibt im Internet jeden möglichen widerlichen Scheiß zu sehen, Leute zocken wie wild ab, man ist nicht mehr anonym, Leute beschließen auf einmal Gesetze, die letztlich nur das Ziel haben, andere Leute abzuzocken.... ja, eine schlimme Zeit ist das. Man darf gespannt sein, wie diese sich weiter entwickelt. Aber vor allem muß uns halt klar sein, daß im Internet dieselben Regeln gelten wie außerhalb desselben: Man ist eben nicht anonym in einem Raum und darf sich verhalten wie man will. Es besteht halt die Möglichkeit, daß diese Maske fällt. Wenn man damit nicht leben kann - bzw in Lebensbereichen, in denen man damit nicht leben kann - muß man sich Alternativen neben dem Internet suchen. Und die gibt es und mich meine damit kein moralisches "jenseits des Computers", aber es wäre schonmal viel geholfen, wenn man der "Cloud" lebewohl sagt, ggf auch google (was jetzt natürlich recht heuchlerisch gesagt auf einem blogger-blog ist)... und vielleicht sollte man Dinge, die man im Internet nicht an die große Glocke hängen will, auch außerhalb desselben lassen.

Freitag, Januar 03, 2014

Mit DUNH DUNH DUNH ins Neue Jahr

Hallo und herzlich willkommen im Jahr 2014! In diesem Jahr wird sich einiges tun, so wird das Hoverboard entwickelt, es bilden sich krude, helmtragende Jugendsubkulturen und alte Leute werden an ihren Beinen hängend durch die Wohnung ihrer Kinder geflogen. Woher ich das weiß? Ich habe Zurück in die Zukunft II mit meiner Liebsten und meinem Vater gesehen!

Aber kommen wir zu sinnvollen Dingen. Ok, kommen wir später zu sinnvollen Dingen, nicht in diesem Post, kommen wir zu einer Verschwörungstheorie: Gebt "Bergoglio" bei Google translate ein, stellt als Quellsprache "Italienisch" ein und be amazed bei der Übersetzung: Bei fast jeder Übersetzung wird "Better World" angegeben (bzw eine dementsprechende Übersetzung), wenn man "Bergoglio" jedoch von italienisch ins dänische übersetzt kommt RACHE heraus.

DUNH DUNH DUNH! Was das nun bedeuten soll überlasse ich euch!

Sonntag, Dezember 29, 2013

Helft Mazen. Dem ganzen Mazen

(na, welches Filzitat klaue ich hier unpassend)

Weihnachten ist auch traditionell ein Fest, an dem wir an die Leute denken, die Hilfe brauchen. Ein Fokus dieses Pontifikats scheint die Caritas für die Armen zu sein. Wenn man sich die jüngere Soziallehre der Kirche seit Leo XIII ansieht, ist ein großer Aspekt (wink wink, Distributismus, wink wink), Leuten zu helfen, selbständig auf zwei Beinen zu stehen. Hier kommt das Projekt Kiva ins Spiel: Dieses Projekt bemüht sich, Kleinunternehmern primär in der Dritten Welt mit Mikrokrediten unter die Arme zu greifen. Man liest dann auf sieser Seite Geschichten von Leuten, die für ihren Obstladen etwas mehr Bananen kaufen wollen, die ein neues Fahrzeug zum Ausliefern von Lebensmitteln brauchen oder ähnliches. Ich finde das eine wunderbare Art, Leuten vor Ort zu helfen.


Irgendwo im Irak wohnt Mazen:

Mazen is 30 years old. He is a youth client from Iraq who lives with his parents. He helps his parents in providing the family income.

Mazen owns a barber shop. After working for several years as an employee at a barber shop, he gained enough experience to establish his own business, which he did in 2004. His dynamism and creativity have given him a good reputation.

Mazen is requesting a youth loan of $1,800. This loan will be used to install an external ceiling for his barber shop. With this loan, Mazen is aiming to grow his business and increase his profits to improve his and his parents' current financial situations.

Das ist ein, wie ich finde, sehr sympatischer Plan. Die Crux an der Sache ist, daß dem werten Herrn noch einige Gelder fehlen, also wenn jemand von euch werten Lesern sich noch caritativ betätigen will: Helft Mazen. Aber auch ganz allgemein finde ich das Prinzip hinter Kiva.org sehr unterstützenswert. Ich jedenfalls werde zukünftig desöfteren Projekte dort fördern. 

Dienstag, Dezember 24, 2013

Gesegnete Weihnachten



Liebe Leser, liebe Bloggerfreunde, ich wünsche euch allen eine gesegnete Weihnacht!